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14. Juni 2020

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- Top Plätze für Raum Graz im Zukunfts-Ranking - Online-Öffi-Tickets sind der Renner - Neuer Park und Sportgeräte beim Concordia-Spielplatz - Pho You, Subarashi, Glockenspiel: Bald gibt‘s noch drei Sushi-Lokale in Graz - Rotmoosweg in Andritz: Gehweg wird verbreitert - Bürgerliste Pro Premstätten bricht mit der Gemeinde - Bebauungsplan Lindweg regt auf - Keine Parkplätze für Behinderte beim Bauernmarkt

30 bildung www.grazer.at

30 bildung www.grazer.at 14. JUNI 2020 Karriere-„Kick“ für ÜBERN TEICH. Grazer Firma vermittelt heimische Kicker in die USA, wo sie es mit Uni- Stipendium bis zum Profi bringen wollen. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Steirer-Kicker in den USA: Richard Wagenhofer, Luca Puster, Alexander Roth, Sebastian Radakovics, Christian Wittmann (v. r.); Info: www.studentsgowest.comKK Die höchste Fußball-Liga der USA, die Major League Soccer (MLS), wurde wie fast alle weltweit coronabedingt unterbrochen. In wenigen Wochen wird sie in einem Sportkomplex in Disney World (!) fortgesetzt. „Micky-Maus-Liga“ ist die MLS trotzdem keine, wie das Engagement vieler europäischer Superstars dort beweist, die weit mehr als ihre Kicker-Pension in den Staaten verbringen wollen. Corona: Jetzt erste Live-Shows LIVE IS LIFE. Die großen Konzertsäle und Hallen sind ebenso wie Open-Air-Locations coronabedingt noch geschlossen. Es gibt aber erste Live-Lebenszeichen wie zum Beispiel im Grazer Explosiv. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Die Tore des Grazer Orpheums, des Doms im Berg sind derzeit coronageschuldet ebenso noch geschlossen wie die des p.p.c. und der Kasemattenbühne. Aber es gibt Hoffnung. Den Beginn macht am Freitag, 19. Juni, der Club Explosiv am Bahnhofgürtel 55. Zwar treten noch keine Live-Bands auf, aber unter der Devise „I.One invites Capja“ gibt es die DJs Capja und The Tarantinos gibt es am 27. Juni im Grazer Coronaclub. D. SCHIFFER I.One. Los geht es um 19 Uhr, Ende ist wiederum coronabedingt dann schon um 1 Uhr. Auch Ismael Barrios & Friends gibt es wieder in Pierre’s Bar am Grazer Lendplatz. Der Top-Percussion-Zauberer bringt als Gäste Samuele Vivian an der Gitarre und Alvis Reid am Bass mit in die Live-Bar. Los geht es am Mittwoch, 17. Juni, um 20 Uhr. Dann ist da noch der „Coronaclub“. Hier will man auch die Interaktion mit dem Publikum online vermitteln, also nicht bloß ein regulärer Musik-Livestream. Das Publikum betritt den Club in Form einer Videokonferenz und kann mit den Musikern kommunizieren. Dadurch entsteht eine einzigartige neue Art eines Online-Live-Events. Am Coronaclub kann man auch jeden Samstag im Parkhouse im Stadtpark teilnehmen. Am 20. Juni gibt es La Cumbestia, und The Tarantinos folgen am 27. Juni. I.One wird am Freitag, 19. Juni, im Grazer Explosiv auflegen, an diesem ersten Live-Clubabend steht auch DJ Capja auf dem Programm. EXPLOSIV

14. JUNI 2020 www.grazer.at bildung 31 Grazer in den USA Beispiel: David Beckham, der mit Miami FC jetzt sogar einen eigenen Club besitzt. So weit sind die Klienten der Firma „Students go west“ noch nicht. Das Unternehmen befindet sich in seinem zweiten Bestandsjahr, gegründet wurde es von Luca Puster und Kollegen Fabio Rumpler. Das Konzept: Aufstrebende Grazer Kicker (aber auch Sportler aus den Bereichen Volley-, Basketball, Tennis und Landhockey) werden an US-Unis vermittelt, wo sie die Chance haben, akademische Ausbildung samt Stipendium und eine Fußballkarriere zu verbinden. „Uni- Meisterschaften sind in den USA sehr populär, Profi-Klubs haben stets im Auge, welche Talente es dort gibt. Ich bin vor ein paar Jahren auch als Kicker für drei Jahre an die Lynn University gewechselt und hab nur beste Erfahrungen gemacht“, erzählt Puster, der Industrial Business Management studierte und damals zuvor selbst gute Angebote von österreichischen Zweitligisten vorliegen hatte. Aber: Eine Verletzung kann den Karriere-Plan schnell über den Haufen werfen, „und dann ist eine gute Ausbildung unerlässlich“, weiß er. Zuerst wurde vier steirischen Fußballern der Weg, den Puster gegangen war, schmackhaft gemacht – mit Erfolg. Sie fanden ihren Platz sowohl sportlich als auch akademisch. Nachdem „Students go west“ schon nach kurzer Zeit etabliert war, kann man heute stolz behaupten, schon im ersten Jahr zwölf Spieler übern großen Teich vermittelt zu haben. Darunter auch drei Damen, wie ÖFB- Nationalspielerin Milena Zink. Hat die Corona-Krise das Unternehmen zurückgeworfen? Puster: „Wir sind ja auch auf Flugmöglichkeiten angewiesen. Da ging bekanntlich vorübergehend nichts. Jetzt fährt aber alles wieder hoch, und schon im August fliegen wieder Sportler von hier rüber. Studieren werden sie dann ab dem kommenden Herbst-Semester. Zehn sollen es werden.“ Wichtige Unterstützer in Sachen Know-how fanden die „Kicker-Vermittler“ u. a. in Fußballer-Legende Andreas Herzog (Ex-Teamchef der USA, jetzt von Israel) und GAK-Legende Roland Kollmann. Letzterer leitet eine Jugendakademie in den USA. „Andi und Roli gaben und geben uns gute Tipps, wie das Business in den USA läuft. Das Drafting-System, wo Spieler von Top-Klubs ausgesucht werden, ist bei uns ja nicht gängig.“ „Wir wollen“, so Puster, „einen in den USA beliebten Karriere- Weg auch hier populär machen – denn die Nachfrage ist in Graz größer, als man glaubt!“

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