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14. Juni 2020

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- Top Plätze für Raum Graz im Zukunfts-Ranking - Online-Öffi-Tickets sind der Renner - Neuer Park und Sportgeräte beim Concordia-Spielplatz - Pho You, Subarashi, Glockenspiel: Bald gibt‘s noch drei Sushi-Lokale in Graz - Rotmoosweg in Andritz: Gehweg wird verbreitert - Bürgerliste Pro Premstätten bricht mit der Gemeinde - Bebauungsplan Lindweg regt auf - Keine Parkplätze für Behinderte beim Bauernmarkt

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12 graz www.grazer.at 14. JUNI 2020 Wenn der Hausbau Auf Lichtblick-Karten Corona- Resümee verfassen VIKTOR ANDRIICHENKO Füreinander ein Lichtblick sein ■■ Die LICHTBLICK-Aktion, die von der Langen Nacht der Kirchen anstelle der diesjährigen Großveranstaltung durchgeführt wird, lädt Menschen ein, zu schreiben, wie sie die Zeit der Corona-Krise erlebt haben. Dafür stellt die Diözese Graz-Seckau „Lichtblick“- Karten, „Lichtblick“-Hefte und Lichtblick-Mosaik online zur Verfügung. Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz: „Die Kirche kann auch für die Zukunft aus dieser Krisenzeit lernen.“ Die Baustelle im Forellenweg in Lieboch ist seit August 2019 verwaist. KK WAHNSINN. Ein junger Grazer kaufte sich ein Haus in Lieboch, kurz nach Baubeginn starb der Baufirmen-Chef. Eine Grazer Anwältin klärt auf. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Es hätte die große Traumerfüllung sein sollen. Die eigenen vier Wände, ein kleiner Grund, angenehme Nachbarschaft in Lieboch und von Graz nicht weit entfernt. Im April 2018 unterschrieb der Grazer Andreas F. die Kaufvereinbarung, schon 2019 sollte das Wohnprojekt fertig und beziehbar sein. Schnell einigte er sich mit dem Bauträger auf eine Anzahlung, von da an hieß es warten. „Der Baubeginn hat sich Echte Grazer „Corona-Engel“ TOLL. Während der Corona-Krise hat das Team vom Verein „Selbstbestimmt Leben“ sofort reagiert und deutliche Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen erreicht. Wir sagen Danke! Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Die Situation rund um die Corona-Pandemie hat sich mittlerweile zwar massiv gebessert, gerade in dieser Ausnahmesituation sind aber viele Menschen über sich hinausgewachsen und haben Unfassbares geleistet. Gemeinsam mit der Stadt Graz sucht „der Grazer“ sogenannte „Corona-Engel“, also Menschen, die ihre Bedürfnisse während der Krise zurückgeschraubt haben, um anderen zu helfen. Im Herbst werden einige von Sozialstadtrat Kurt Hohensinner für ihre Unterstützung sogar öffentlich ausgezeichnet. Riesiger Einsatz Auf unseren Aufruf hat sich Wolfgang Palle, seines Zeichens Be- hindertenbeauftragter der Stadt Graz, gemeldet und das Team des Selbsthilfevereines „Selbstbestimmt Leben“ vorgeschlagen: „Der Obmann Robert Konegger, sein Stellvertreter Dietmar Ogris und ihr Team haben in dieser Zeit Unglaubliches geleistet. Sie haben alle Ängste und Probleme ihrer Mitglieder abgefangen und in vielfältigsten Situationen Hilfe geleistet. Und all das ehrenamtlich“, erzählt Palle. Schnell hat das Team erkannt, dass Menschen mit Behinderung in den verschiedensten Maßnahmen der Bundespolitik nicht bedacht wurden, weshalb man umgehend aktiv wurde. Neben dem unermüdlichen Einsatz im direkten Kontakt zu den Mitgliedern konnten so schnell deutliche Verbesserungen erreicht werden. So wurde es durch den Einsatz des Vereins möglich, dass auch Grazer mit Behinderung auf den Einkaufsdienst der Corona-Servicehotline der Stadt Graz zugreifen konnten, außerdem wurde der Blog „Corona und Behinderung“ eingerichtet. Entsprechend war die Steiermark auch österreichweit federführend in der raschen Umsetzung solcher Maßnahmen. Eine entgeltliche Kooperation mit der Stadt Graz Der Vorstand des Vereins Selbstbestimmt Leben um Obmann Robert Konegger und seinen Stellvertreter Dietmar Ogris war in den letzten Wochen sehr aktiv. SELBSTBESTIMMT LEBEN

14. JUNI 2020 www.grazer.at graz 13 zum Albtraum wird immer weiter verzögert, schließlich ging es aber im August 2019 endlich los“, erinnert sich F. Dann der Schock: Der Geschäftsführer der Firma starb kurz nach Baubeginn. Unsicherheit, wenig Informationen und die Angst um die bereits investierte Summe von über 20.000 Euro waren die Folge. Schließlich die Neuigkeit: Ein Notfallsgeschäftsführer wurde beauftragt, der Bauträger war wohl insolvent. Das Bauprojekt in der Forellengasse in Lieboch steht seither still, den Nachbarn ergibt sich eine unschöne Aussicht, für Andreas F. sieht es im Falle einer Insolvenz ebenso schlecht mit seiner Anzahlung aus. Was bleibt, ist Unglaube, dass so etwas in Österreich möglich ist, zumal auch einige andere Käufer betroffen sein dürften. Irreguläre Anzahlung Dabei ist man als Wohnungskäufer durchaus über diverse Sicherungsmechanismen wie schuldoder pfandrechtliche Sicherung geschützt. In diesem Fall basiert die Anzahlung laut der Grazer Anwältin Johanna Griesbeck von der Kanzlei „Niederbichler, Griesbeck, Schwarz“ allerdings auf einem gesonderten Vertrag. Es wurde keine Anzahlung als solche verlangt, vielmehr wurden vorweg bereits Zusatzleistungen veranschlagt. „Gemäß dem Bauträgervertragsgesetz ist der Bauträger verpflichtet, spätestens bei Unterfertigung des Vertrags einen Treuhänder zu bestellen. Das BTVG gilt auch für angebotene oder vorgegebene Sonder- oder Zusatzleistungen, daher hätten auch die im gegenständlichen Kaufvertrag vereinbarten Zusatzleistungen nicht ohne Bestellung eines Treuhänders bzw. entsprechende Sicherungen verlangt werden dürfen.“ Es würde also theoretisch Anspruch auf Rückzahlung bestehen; da die Insolvenz wohl bevorsteht, ist es aber unwahrscheinlich, dass noch etwas zu holen sein wird. „Wenn man eine Wohnung mit Badezimmer erwirbt, gehört das dafür veranschlagte Geld zu den gesicherten Leistungen; kauft man danach eine neue, gibt es dafür keine Sicherung. In diesem Fall wurde Geld für Leistungen verlangt, die eigentlich zum BTVG gehören, hier aber extra verrechnet wurden. Es ist keine Anzahlung, sondern ein eigener Vertrag ohne Sicherung, der wohl am offiziellen Weg vorbeigeschleust wurde“, so Griesbeck, die zwei Tipps für Hauskäufer hat: „Achten Sie darauf, dass ein Treuhänder bestellt wird. Das ist nur bei Vorliegen einer schuldrechtlichen Sicherung nicht notwendig, in solchen Fällen sollte man sich jedenfalls anwaltlich beraten lassen. Ansonsten sollten Zahlungen nur an den Treuhänder geleistet werden.“ Neuer Hüter der Grazer Altstadt ■■ Die neue Grazer Altstadtsachverständigenkommission (ASVK) wurde Montagnachmittag angelobt. Der neue Vorsitzende ist Architekt Alfred Bramberger, Stellvertreterin Bettina Zepp. Elf der insgesamt 18 Mitglieder wurden neu bestellt. STADT GRAZ/FISCHER

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