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14. Juli 2019

- Graz rüstet Öffi-Flotte auf Wasserstoff um - Impfrekorde in GrazerFlughafen - Weltmeistertitel für Grazer Seniorenprojekt - Volksschule St. Leonhard wird zum Digitalen Campus - Basketballkörbe in St. Leonhard gestohlen - Drinks aus Graz erobern die Szene

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6 graz www.grazer.at 14. JULI 2019 K O M M E N T A R von Vojo Radkovic ✏ vojo.radkovic@grazer.at Kinderlärm ist wie Musik ... A uf einem Grazer Kinderspielplatz werden Basketballkörbe geklaut, hin und wieder sperrt auch ein Nachbar den Spielplatz einfach mit einem Vorhängeschloss ab. Schluss mit der Spielerei. Das Kicken und das Basketballspielen ist für einige Anrainer störender Lärm, und das darf nicht sein. Darf es doch! Kinder haben das Recht, auf einem Kinderspielplatz zu spielen. Und spielende Kinder erzeugen einen Sound, der je nach Anzahl der Spieler mehr oder weniger laut ist. 88 Prozent der Österreicher haben kein Problem mit sogenanntem Kinderlärm. Viele Menschen, nicht nur jüngere, freuen sich sogar darüber. „Kinderlärm ist Musik“, sagte eine Richterin in Deutschland bei einem Streit wegen Kickerei von Kindern. Und da hat sie recht. The Sound of Children hat was Positives, im Gegensatz zu Straßenlärm, gar nicht erst zu reden von Baustellenlärm. Kinderlärm ist eher mit dem fröhlichen Zwitschern der Vögel in den Morgenstunden zu vergleichen. Mag auch nicht jeder, aber die meisten freuen sich drüber. Im konkreten Fall (Seiten 12/13) ärgern sich Nachbarn über Kids, die Basketball spielen oder kicken. Abgesehen davon, dass der Spielplatz früher da war als das betreffende Wohnhaus, wäre unsere Welt noch ärmer, gäbe es auf den Spielplätzen nur noch den Sound of Silence. Also: weiterspielen! ERWIN SCHERIAU Impfrekorde in Graz STICH. Die Impfbeteiligung ist seit 2001 um 20 Prozent gestiegen. Die Straßganger sind die impffreudigsten Grazer, in Geidorf gibt’s Aufholbedarf. Von V. Gartner und T. Schweighofer redaktion@grazer.at Dank umfassender Information ist die Impfbeteiligung in der Steiermark innerhalb von 20 Jahren um 20 Prozentpunkte gestiegen. Der Masernausbruch 2019 führte zu einer massiven Erhöhung der Impfbeteiligung. Im Februar und März gab es landesweit mehr als 14.000 MMR(Masern-Mumps- Röteln)-Impfungen, 4,5-mal so viele wie im Jahr davor. Die stärkste Veränderung konnte in T R E N D B A R O M E T E R Grazer im Rampenlicht 1. Siegfried Nagl 56 Der Bürgermeister war wegen der Beraterverträge in der Stadt und u.a. wegen dem Stadtboothaus in den Schlagzeilen. den am stärksten betroffenen Bezirken Weiz, Hartberg-Fürstenfeld und Leibnitz erzielt werden. Im Durchschnitt liegt die Impfquote bei 80,2 Prozent. In Graz sind die Straßganger mit einer Quote von beachtlichen 87,8 Prozent (siehe Infokasten) am impffreudigsten, vor den Wetzelsdorfern und den Liebenauern. Aufholbedarf hat man hingegen in St. Leonhard, Gösting und Geidorf. Ein Mitgrund für das steigende Interesse an den Impfungen ist das Scheckheft Gesundheit für Eltern und Kind, das es seit 20 Impfquoten Jahren gibt und das umfassende Informationen zum Thema Impfen und Kindergesundheit bietet. Neben dem Scheckheft mit den Gratisimpfungen gehören gezielte Info-Mails an die Eltern (fast 70.000 im Jahr 2018), das Eltern- Magazin „gesund. und wie!“, die Ärzteinformation „faktum“ sowie die in mehreren Auflagen und vielen Sprachen verfügbare Broschüre „Nur Impfen schützt“ zum umfassenden Informationsangebot. Alle Fakten sind auf der Website www.vorsorgemedizin.st zusammengefasst. Wer diese Woche wie oft in heimischen Medien vorkam 2. Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann 51 3. Franco Foda, Teamchef ÖFB-Nationalteam 41 4. Barbara Eibinger-Miedl, Landesrätin 32 5. Helmut List, AVL-Boss, Unternehmerlegende 29 Straßgang: 87,8 % Wetzelsdorf: 86,3 % Liebenau: 84,9 % Puntigam: 84,0 % Waltendorf: 82,7 % Ries: 81,9 % Jakomini: 80,8 % Eggenberg: 80,1 % St. Peter: 79,5 % Mariatrost: 77,0 % Lend: 76,6 % Innere Stadt: 76,5 % Andritz: 76,3 % Gries: 76,2 % Geidorf: 76,1 % Gösting: 75,5 % St. Leonhard: 73,3 % Ärztekammerpräsident Herwig Lindner, Lina („Covermodell“ des Scheckhefts Gesundheit für Eltern und Kind) und Michael Adomeit, Obmann der Wissenschaftlichen Akademie für Vorsorgemedizin (v. l.) KK IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSIS TENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 666 6918) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Mag. Birgit Schweiger (Lektorat), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0 664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895), Thomas Maier (0664/80 666 6690) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 6666 490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 174.091 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2018). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

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