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14. Juli 2019

- Graz rüstet Öffi-Flotte auf Wasserstoff um - Impfrekorde in GrazerFlughafen - Weltmeistertitel für Grazer Seniorenprojekt - Volksschule St. Leonhard wird zum Digitalen Campus - Basketballkörbe in St. Leonhard gestohlen - Drinks aus Graz erobern die Szene

28 sport graz

28 sport graz www.grazer.at 14. 8. JUNI JULI 2019 gdfgdsgn!“ Eine Vision ist es, im Sportjahr Obwgdfsgdsgr 2021 in Graz Selbstvertrauen. eine Start-/Ziel- GEPA (3) Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at 42 28 Etappe zu kriegen.“ Landesradverband-Präsident Gerald Pototschnigs Ausblick auf die Österreich-Rundfahrt 2021 Schnurspringer-Elite zu Für die Rope-Skipping-EM kann auch unterm Uhrturm trainiert werden. GEPA/OBERLAENDER HIGHLIGHT. Graz wird wieder zur EM-Stadt! Die besten „Rope Skipper“ des Kontinents messen sich bei uns. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Nur Schnurspringen? Rope Skipping ist definitiv mehr als das!“, sagt Tina Kretschmer, Fachbereichsverantwortliche für Rope Skipping beim ÖTF (Österr. Fachverband für Turnen) zu gewissen Vorurteilen gegenüber der Sportart, deren Europameisterschaft von 19. bis 21. Juli im ASKÖ-Center in Graz-Eggen- berg steigen wird. 600 Rope Skipper nehmen am Großevent teil, qualifiziert sind zwölf Nationen, darunter die in Europa führenden Nationen wie Belgien und Ungarn. Österreich wird ebenso dabei sein, bestückt mit 13 Sportlern der Vereine Gymnastics Gänserndorf und Sportunion Groß-Siegharts. Grazer Athleten sind heuer noch nicht dabei. Rope Skipping ist ein sehr fordernder Sport, wie Kretschmer erklärt: „Es ist eine Mischung aus Akrobatik, Sprungkraft und Kreativität. Der ganze Körper ist teils involviert.“ Vor allem beim Punkt Kreativität kommt das zum Tragen. „Es gibt zwar Vorgaben, was die Übungen angeht, für besonders viel Kreativität gibt es aber im- „Den WM-Boom jetzt nützen!“ AUFWERTUNG. Grazer US-Kickerin Emily Cancienne hofft auf positive Auswirkungen der Damen-WM. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Nach der Frauen-Fußball- WM in Frankreich will man eines definitiv nicht: die positive Resonanz ungenützt lassen. Die FIFA will ihre Unterstützung für den Frauenfußball weltweit um ein Vielfaches erhöhen, Weltmeister USA gibt bekannt, ab nun eine gerechtere Bezahlung weiblicher Kickerinnen gegenüber ihren männlichen Kollegen zu sichern. Und Österreich? Wird ebenso aktiv werden müssen, wie Emily Cancienne, US-Legionärin in den Reihen der SK-Sturm-Damen sowie Teamchefin des Damen- Homeless-Cup-Teams, unter- streicht. „Nach dem dritten Platz bei der EM 2017 gab es ja auch Verbesserungen wie die Live-Übertragungen von Meisterschaftsspielen, der Verbesserung der Infrastruktur etc., aber es muss noch viel mehr passieren!“ Gegenargument, so Cancienne, sei oft mangelndes Zuschauerinteresse bei den Spielen. „Die Zuschauerzahlen sind innerhalb der letzten Jahre in Österreich aber gestiegen, das sehen wir ja bei unseren eigenen Spielen in Messendorf oder auswärts bei St. Pölten und Co. Gerade Großveranstaltungen wie die abgelaufene WM sind immer ein guter Turbo, um noch mehr Interesse rauszuholen. Auch dort haben sich die Zuschauerzahlen verdoppelt! Die meisten Spiele waren ausverkauft!“ Im Auge hat die Amerikanerin Firmen, die im Damen-Kick einsteigen könnten. „Jetzt ist der ideale Moment, da das Thema Bezahlung und Förderung im Frauenfußball auch ein gesamtgesellschaftliches wurde, wie auch die FIFA bestätigt hat.“ ÖFB und Liga seien „bemüht, dass es Verbesserungen gibt. Aber man braucht eben auch Power Den WM-Titel der USA feierte Cancienne (kl. B.) in Graz mit. GEPA (2) von außen.“ Ein Hoffnungspunkt ist etwa die kommende Akademie für Frauenfußball, die den Spielbetrieb ab dem Spieljahr 2019/2020 aufnehmen soll. Bei der WM hätte Österreich mithalten können. „Über Teams wie Thailand etc. steht der ÖFB definitiv.“ Dass die nächste WM mit 32 Teams steigen soll, ist, so Cancienne, „die ganz große Chance“.

14. 8. JUNI JULI 2019 www.grazer.at sport graz 43 29 HERO➜ Timna Vinzenz Zach, Höck, Dressurreiterin Kunstturner Die Der Eggersdorferin Grazer holte bei kam der vom Universiade Interna-itionalen Neapel mit Turnier 14.800 in München Punkten die mit Silber- zwei Stockerlplätzen medaille bei der (1. Kür und an 2.) den retour. Ringen. GEPA (4) Valerien Roman Mählich, Ismael, Fußballtrainer Der Ziel LASK-Coach Europacup feuerte erreicht, den aber steirischen null Fitness-Coach überzeugt: Sturm Denny trennt Krcmarek. sich Nach kurz 20 Tagen! nach Saisonschluss Er sei schuld an von zu vielen seinem Verletzten. Coach. ZERO ➜ Gast in Graz mer Extrapunkte. Da wird dann etwa das Seil ums Handgelenk gewickelt, geworfen und gefangen, man hält und bewegt das Seil hinter den Beinen oder am Rücken etc. Ganz besonders aufwendig sind die ‚Powers‘, da werden die Übungen im Handstand durchgeführt!“ Die besten Nationen Europas trainieren um die viermal pro Woche, „die Chinesen wahrscheinlich täglich. Generell sind die Asiaten weltweit die besten Nationen, neben den Amerikanern“, so Kretschmer, die Österreich im soliden Mittelfeld ansiedelt. Aufbauarbeit in Graz Grazer sind wie gesagt bei der Heim-EM keine dabei. „Aber“, so Kretschmer, „auch dort entwickelt sich die noch junge Sportart gut. In Graz selbst gibt es mit den Happy Skippers einen Verein, außerdem gibt es Teams in Lebring und Dobl. Es ist halt alles noch relativ im Aufbau. Umso beachtlicher ist, wie gut die Grazer die organisatorischen Elemente rund um ‚ihre‘ EM durchführen!“ Die EM wird am Donnerstag, 18. Juli, eröffnet, Freitag steigen Bewerbe für Youth Tournament Team und Open Team Tournament, Samstag European Team Championships, Sonntag European Individual Youth Tournament sowie European Masters. „Wir hoffen, Rope Skipping durch die EM bekannter zu machen“, sagt Kretschmer. Damit keiner mehr von bloßem Schnurspringen spricht. Balkan-Party in Graz ■■ Graz ist bei der Handball-EM 2020 von 9. bis 13. Jänner Austragungsort einer besonders brisanten Gruppenphase. Serbien, Montenegro und Kroatien treffen in der Stadthalle aufeinander (plus Weißrussland). Neben sportlichen Leckerbissen (Kroatien ist eine Handball-Großmacht, auch Serbien war schon Vize- Weltmeister) auch eine Herausforderung in Sachen Sicherheit. Denn die Fans der Balkan-Nationen sind einerseits feier- und gesangsfreudig, aber auch sehr Kroatiens Fans sorgten schon bei der EM 2010 in Graz für Top- Stimmung. rivalisierend untereinander. Laut Kontrollinspektor Leo Josefus ist man gerüstet: „Wir arbeiten eng mit den Sicherheitsverantwortlichen der Stadt Graz sowie mit Polizeikräften der in Graz spielenden Länder zusammen. Eine Gefahrenanalyse wird erstellt – wie viele Fans kommen etc. –, und wir nutzen die Fancop-Erfahrung aus dem Fußball-Bereich. Wir wissen über die Handball-Fan- Szenen Bescheid. Nur: Auszugehen ist von einem absolut friedlichen Sport-Fest!“ PHIL

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