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14. Jänner 2018

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- Neues Riesen-Hotel im Bezirk Lend - Neubau des ASKÖ-Centers geht ins Finale - Wirbel um alte Villa in Graz - Polizei jagt Hütten-Einbrecher

44 sport graz

44 sport graz www.grazer.at 14. JÄNNER 2018 44 redaktion@grazer.at Wir werden mit ihm viel Schnelligkeit trainieren.“ Ex-GAK- und aktueller BVB-Trainer Peter Stögers Idee, wie Sprint-Star Usain Bolt beim baldigen Show-Training mithilft. „Robin Hood“ Albin Hojdelewicz (kl.F.), Handballschiedsrichter, spielte einst selbst Großfeld-Handball. Feldhandball war in den Sechzigern populär. HOJDELEWICZ (2) Handball-EM: Als Graz Feldhandball-Stadt war HISTORY. Noch bis 29. Jänner fasziniert die Fans die Handball-EM in Kroatien. Nicht jeder weiß, dass Handball einmal auf Großfeld gespielt wurde. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Während bei den rasanten Handballspielen der aktuellen EM in Kroatien die Bälle wie Geschoße Richtung Tor sausen und der Tormann nur mehr reflexartig versuchen kann, den Ball zu halten, wissen wenige Handballfans, dass es da früher etwas „gemächlicher“ zuging. Die Rede ist von der Zeit, als Handball noch auf Großfeld gespielt wurde und es auch immer wieder vorkam, dass bei Fußballspielen der ersten Liga sozusagen als „Vorspiel“ ein Handballspiel ausgetragen wurde. Vor allem am alten GAK-Platz in der Korösistraße, da der GAK ein Top-Feldhandballteam hatte. Albin Hojdelewicz, Schiedsrichter und Schirireferent des steirischen Handballverbandes, kann sich noch gut an diese Zeiten erinnern: „Feldhandball war in Graz in den Sechzigerjahren überaus populär. Zu den Spielen, die auf den normalen Fußballfeldern ausgetragen wurden, kamen zwischen 1000 und 1500 Besucher. Es gab damals Spitzenspiele. Ich habe selbst Feldhandball gespielt, bis zum Übergang zum Hallenhandball 1970. Es gab legendäre Spieler. Etwa August ,Gustl‘ Plauder, der erst bei GSV und dann bei ATSE Waagner Biro spielte. Und Graz hatte großartige Feldhandball-Torhüter. Legendärer Feld-Goalie mit tollen Paraden war z.B. Hartwig Schreiber. Legendär auch Helmut Träger, der bei Waagner Biro spielte, bei Ford Verkäufer war und mit einem Ford Mustang zu den Spielen fuhr.“ Feldhandball gab es in Österreich seit 1923. Von 1961 bis 1969 wurde der österreichische Meister in einer Turnierform ermittelt. Der Hallenhandball, so wie er heute bei der EM 2018 gespielt wird, ist bereits seit 1972 olympische Disziplin. ZIELGENAU. Günter Url sammelt Bogensport- Titel in Serie. Heuer will er bei zwei Europameisterschaften den Titel nach Graz holen. Von Philipp Braunegger redaktion@grazer.at Günter Url ist einer der besten Bogenschützen Österreichs, jetzt steht er vor einer seiner bisher größten Herausforderungen: Heuer will er gleich bei zwei Europameisterschaften sprichwörtlich ins Schwarze treffen. Ende Juni gehts Nächster Coup geplant ■ ■ „Als amtierender Staatsmeister werde ich an diesem Wochenende meinen Staatsmeistertitel verteidigen“ – die Zielrichtung scheint klar zu sein für den Grazer Snooker-Shootingstar Florian Nüßle. Vielleicht trägt ja der Heimvorteil zur Umsetzung dieses Plans positiv bei, findet die Staatsmeisterschaft doch in Graz statt: Am 20. und 21. Jänner findet der Bewerb bei „Top Snooker Graz“ in der Plabutscherstraße 63 statt. Richtig spannend wird’s bei den zum Turnier ins deutsche Oberwiesenthal, im September folgt der Auftritt bei der EM in Göteborg (Schweden). „Dort trete ich in der 3D-Disziplin an, wo auf 3D-Objekte gezielt wird. Es ist eine riesige Ehre, meine Heimat dort vertreten zu dürfen“, erklärt Url. Seine weiteren Disziplinen: Feld-, Indoor- und Outdoor- Events, wobei es Schussdistanzen bis zu 40 Meter zu meistern gilt. „Ich rechne mir bei beiden Bewerben gute Chancen aus“, ist Url, der meist im Schützen-Parcour Ragnitz trainiert („so gut wie täglich“), aber auch Trainingslager im Bogenschützen-Eldorado Nordamerika (mittlerer Westen) absolvierte, optimistisch. Zu Recht, immerhin ist er vierfacher Bei den Staatsmeisterschaften in Graz will Snooker-Talent Florian Nüßle erneut als Sieger hervorgehen. EBSA zu versenkenden Kugeln am 21. Jänner, dem Finaltag, mit Beginn um 10.15 Uhr. Nüßle selbst zählt natürlich zum engsten Favoritenkreis, schließlich hat der 15-Jährige auf nationaler Ebene schon ausgiebig Preise eingesackt, allein acht Mal sicherte sich Nüßle den Österreichischen Grand Prix. Klar, dass die Staatsmeisterschaft auch medial ins Rampenlicht gerückt wird: Der ORF ist vor Ort und berichtet bei „Sport am Sonntag“ und Co.

14. JÄNNER 2018 www.grazer.at sport graz 45 HERO➜ GEPA (3) Viktoria Schnaderbeck, Fußballerin Die Grazerin unterstützt in einem Charity-Projekt Jungkicker in Tansania vor Ort mit Trainingsmaterial. zielt auf die EM-Krone(n)! Eva Dumphart, Volleyball-Kapitänin Schade! Die Europacup-Saison ist für die UVC-Damen nach dem Ausscheiden gegen Krasnodar vorbei. ZERO ➜ österreichischer Staatsmeister, siebenfacher Landesmeister und Staatsmeister im 3D-Bewerb. Alle Titel will Url heuer verteidigen. Tor- statt Bogenschütze Dass man ihn als „Robin Hood“ bezeichnet, liegt am Kuriosum, dass Url, wie die Märchenfigur, quasi ein Naturtalent für Bogensport hat. „Ich schieße erst seit vier Jahren! Vorher war ich Fußballer, unter anderem bei Heiligenkreuz/Waasen.“ Nicht minder kurios: Längst hat er seine ganze Familie „angesteckt“. Auch Gattin Roswitha und Sohn Marsell sind erfolgreiche Bogenschützen. Urls Ziel nach dem EM-Doppel? „Die WM 2019 in Kanada!“ 1A-Haltungsnoten! Url trainiert täglich, Gattin Roswitha und Sohn Marsell sind inzwischen ebenso Top-Schützen. (KK) 2 Karate geht neue Wege SPORTLICH. In der Serie „Gemma, Grazer!“ präsentieren wir wöchentlich eine andere Sportart, die in Grazer Vereinen ausgeübt wird. Heute stellen wir Karate vor! Von Martin Machinger redaktion@grazer.at Karatevereine gibt es viele, doch der Karate-Do Graz – „Do“ steht für Weg – ist der einzige in Österreich, der neben dem verbreiteten Shotokan auch die Stilrichtung Shotokai weitergibt. Das ist ein besonders weicher und doch dynamischer Stil des Karate-Do, Wettkämpfe gibt es bei dieser Stilrichtung jedoch keine. Nicht nur da, sondern auch beim Karate-Do Shotokan ist der Grazer Verein mit seinen 60 Mitgliedern vorne dabei: Neben etlichen Topplatzierung bei den steirischen Schul- und Lan- desmeisterschaften sowie bei österreichischen Turnieren konnten sich letztes Jahr sogar zwei Jugendliche für die Stilrichtungs- Weltmeisterschaft qualifizieren. Karate-Do ist besonders bei den Kids gefragt, denn schließlich geht es mit dem spielerischen Training schon ab acht Jahren los und bis zum schwarzen Gürtel wird einem danach alles geboten. Robert Bassa (Foto rechts) vom Karate-Do Graz: „Karate-Do ist ein Sport für jedermann! Egal, ob man sportlich begeistert oder ein Anfänger ist: Hier kommt jeder auf seine Kosten!“ Alle Infos zu den steirischen Vereinen gibt es unter www.karate-stmk.at. Gemma, Grazer www.grazer.at Beim Karate-Do Graz sind alle Interessierten jederzeit beim Probetraining willkommen. Alle Infos findet man unter www.karate-do-graz.at. BASSA

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