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14. Jänner 2018

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- Neues Riesen-Hotel im Bezirk Lend - Neubau des ASKÖ-Centers geht ins Finale - Wirbel um alte Villa in Graz - Polizei jagt Hütten-Einbrecher

eco Daniel Windisch 20

eco Daniel Windisch 20 daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695 Viel besser kann es eigentlich nicht mehr gehen, wir sind sehr zufrieden.“ Steiermark-Tourismus-Chef Erich Neuhold bejubelt eine äußerst erfolgreiche Weihnachtssaison. LUEF www.grazer.at 14. JÄNNER 2018 Bauern: Späte Das Handelsunternehmen Spar bietet heuer wieder in der Steiermark und im Südburgenland 100 Ausbildungsplätze für Lehrlinge. WILDBILD Spar sucht Lehrlinge ■■ Die Handelskette Spar ist mit derzeit über 2300 Lehrlingen der größte private Lehrlingsausbildner Österreichs. Auch heuer bietet Spar wieder hunderte neue Lehrstellen an, in der Steiermark und im Südburgenland werden aktuell 100 Lehrlinge für verschiedenste Lehrberufe gesucht. Spar zahlt zusätzlich zur Lehrlingsentschädigung bei guten Praxisleistungen je nach Lehrjahr bis zu 140 Euro pro Monat dazu. Für gute Berufsschulzeugnisse winken Prämien von bis zu 218 Euro. Zudem zahlt Spar jenen Lehrlingen, die gute Praxisbeurteilungen und Vorzugsschulzeugnisse erhalten, den B-Führerschein. Neue Wege beschreitet Spar beim Recruiting: Jugendliche können ihre Fragen zur Lehre bei Spar über WhatsApp direkt an die Lehrlingsverantwortlichen in ihrer Region richten und erhalten innerhalb von 24 Stunden ein Feedback. Informationen sind unter www.spar. at/lehre zu finden. Den steirischen Landwirtschaftsbetrieben fehlt es an „jungem Gemüse“ – dafür absolvieren immer mehr Ältere eine Facharbeiterausbildung. THINKSTOCK

14. JÄNNER 2018 www.grazer.at eco 21 ➜ TEURER THINKSTOCK (2) Erdäpfel +11,5 % Innerhalb des vergangenen Jahres kam es bei Erdäpfeln zu einem merkbaren Preisschub. Kristallzucker -6,7 % Der Preis für Kristallzucker gab zwischen Jahresende 2016 und Jahresende 2017 deutlich nach. BILLIGER ➜ Ausbildung wird zum Trend BERUF. Die Lehrlingszahlen in der steirischen Landwirtschaft befinden sich weiterhin im Sinkflug. Dagegen lassen sich mehr und mehr Ältere im zweiten Bildungsweg zum Facharbeiter ausbilden. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Immer weniger junge Lehrlinge, immer mehr Spätberufene: Dieser Trend ist seit einiger Zeit in der steirischen Landwirtschaft zu beobachten. So sinkt die Zahl junger Steirer, die sich für eine landwirtschaftliche Berufsausbildung entscheiden. Dafür wählt eine wachsende Zahl Älterer den zweiten Bildungsweg, um sich zu bäuerlichen Facharbeitern ausbilden zu lassen. Nachzulesen ist das im neuen Tätigkeits- bericht der steirischen land- und forstwirtschaftlichen Lehrlings- und Fachausbildungsstelle, den Agrarlandesrat Hans Seitinger nächste Woche dem Landtag vorlegen wird. Weniger Lehrbetriebe Während generell die Lehrlingszahlen wieder leicht im Steigen begriffen sind, trifft dies nicht auf bäuerliche Berufe zu. So gab es zwischen 2007 und 2016 bei den Landwirtschaftslehrlingen in der Steiermark einen Rückgang von 220 auf 181. Ebenfalls weiter geschrumpft ist die Zahl der Aus- bildungsbetriebe: Zwischen 2007 und 2016 war bei den Lehrbetrieben ein Rückgang von 121 auf 67 zu verbuchen. Späte Ausbildung Indes hält eine andere interessante Entwicklung an: Die Facharbeiter-Qualifikation im zweiten Bildungsweg erfreut sich regen Zulaufs. Dieser Berufsweg wurde für Personen geschaffen, die 20 Jahre oder älter sind und eine mindestens dreijährige Tätigkeit in Land- und Forstwirtschaft nachweisen können. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, kann nach einem Vorbereitungslehrgang zur Facharbeiterprüfung antreten. Genau das tun immer mehr Menschen, die vorher eine andere, nicht landwirtschaftliche Ausbildung abgeschlossen haben. Wurden 2006 noch 159 Facharbeiterabschlüsse im zweiten Bildungsweg gezählt, so waren es im Jahr 2015 schon 320 und im Jahr 2016 sogar 432. Der Großteil der Abschlüsse entfällt auf die Landwirtschaft mit 55 Prozent sowie die Forstwirtschaft mit 32 Prozent. Der Rest verteilt sich auf Bienenwirtschaft, Geflügelwirtschaft und Fischereiwirtschaft. HADI-App: Hilfe für arme Familien GUTER ZWECK. Handwerker helfen armutsgefährdeten Haushalten mit Gratis-Reparaturen. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at wobei App-Erfinder Levent Akgün seine HADI-App bald technisch erweitern will. So können sich dann bedürftige Personen gezielt für „HADI.HILFT“ anmelden und durch Fotos und Videos beschreiben, welche Hilfe sie benötigen. Partnerunternehmen für die Hilfskampagne sind bereits an Bord, unter anderem Hansgrohe oder SHT. Ziel der Initiative ist es, sozial schwachen Familien, die sich keine Reparaturen oder Instandhaltungsarbeiten leisten können, zu helfen. Weit mehr als eine Million Menschen gelten in Österreich als armutsgefährdet. Auf die Idee zu „HADI.HILFT“ kam Levent Akgün durch einen Bekannten: Dessen Mutter habe ihre Wäsche im Waschbecken gewaschen, weil sie sich keine Waschmaschine leisten habe können. Armutsgefährdeten Haushalten greift jetzt der Grazer Start-up-Gründer Levent Levi Akgün mit seiner HADI-App unter die Arme. Gemeinsam mit Unternehmen aus der Handwerks- und Baubranche hat Levent Akgün die Kampagne „HADI.HILFT“ gestartet. Dabei werden Familien in armutsgefährdeten Haushalten jeden Monat von Handwerkern besucht und dringend notwendige Reparaturen durchgeführt – die Kosten übernehmen dabei die Betriebe. Grundsätzlich ist die HADI- App eine Plattform, die Handwerker und Dienstleister rasch und unkompliziert mit Privatkunden vernetzt. Dieses Prinzip wird nun auch für „HADI.HILFT“ genutzt, HADI-Gründer Levent Levi Akgün – hier bei seinem Auftritt in der Puls4-Startup-Show „2 Minuten, 2 Millionen“ – unterstützt sozial schwache Familien. G.ERRY

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