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14. April 2019

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- Ob Fahrrad, Gabel oder Brotsackerl: Grazer erfinden die Welt neu - Neuer E-Bus in Graz im Test - Auwiesen sind nun auch ein Outdoor-Fitness-Areal - Radler machen die Herrengasse unsicher - Mariatrost: Flüchtlingsheim schließt, neues Ortszentrum kommt - Neue Betriebe im Center Ost

6 graz www.grazer.at

6 graz www.grazer.at 14. APRIL 2019 K O M M E N T A R von Vojo Radkovic ✏ vojo.radkovic@grazer.at Graz rüstet Busflotte für die Zero-Waste-Zeit Z ero Waste, was für ein Begriff. Null Abfall, ganz gleich ob Restmüll oder C0 2 -Emissionen. Zero Waste bedeutet sozusagen null Promille für Motoren aller Arten. Und Graz möchte hier, wie in vielen anderen Disziplinen, ganz vorn dabei sein. Das Traumziel, das es da zu erreichen gilt, heißt Zero Waste für den öffentlichen Verkehr. Die Busse sollen mit Wasserstoff oder von elektrischem Strom betrieben fahren, die Straßenbahnen machen das sowieso. Um dieses Ziel zu erreichen, werden neue Busse getestet. Etwa vier Autobusse samt Ladestationen aus China. Ab morgen kommt ein neuer Testbus aus Frankreich dazu, ein Heuliez-Bus mit starker Batterie, der den ganzen Tag im Fahrbetrieb sein kann und erst über Nacht aufgeladen wird. Klappt es mit der Forschungsförderung, werden in Graz auch noch Wasserstoff-Testbusse herumkurven. Wir hatten schon einmal einen elektrisch betriebenen Bus, einen O-Bus (Oberleitungs- Bus). Ein lustiges Gefährt mit komischen Fahrgeräuschen, aber emissionsfrei, abgesehen vom Feinstaub, den jedes Fahrzeug aufwirbelt. Man fand den O-Bus zu alt, zu langsam, zu teuer und ließ ihn verschwinden. In Salzburg und Linz setzt man nach wie vor auf diese O-Busse. Schade drum. Aber wetten, dass eines Tages die alte 2er-Linie wieder aufersteht. Zero Waste macht’s möglich ... Wir haben mittlerweile eine der modernsten Busflotten Europas, weil alle bisherigen 86 Busse mit dem Abgassystem Euro 3 endgültig ausgetauscht sind“, so Bürgermeister Siegfried Nagl. Ab morgen, Montag, wird auf den Linien 34, 50, 60 und 64 ein neuer Elektro-Heuliez-Bus getestet. Der Bus kommt aus Frank- STADT GRAZ/PACHERNEGG Graz: Ab morgen neuer E-Bus im Test Per Tieflader reisen die E-Busse in ihr neues Aufgabengebiet. HOLDING FROHBOTSCHAFT. Die Grazer Busflotte wird immer umweltbewusster. Ab morgen, Montag, wird ein neuer E-Bus getestet. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at T R E N D B A R O M E T E R Grazer im Rampenlicht 1. Mario Eustacchio 206 Die bundesweite Debatte über die Identitären und deren Verbindungen zur FPÖ trug dem blauen Grazer Vizebürgermeister viele Schlagzeilen ein. reich und kann über Nacht aufgeladen werden. Andreas Solymos, Spartenbereichsleiter Holding Graz: „Getestet wird ein zwölf Meter langer Diesel-Bus mit Elektromotor. Der Bus schafft 168 kW Spitze und 121 kW Dauerleistung. Die Batterie sorgt für 357 kW/h. Wir testen den Bus zwischen den Fahrzeiten auf den oben genannten Linien. Wer in den Testbus einsteigt, kann mit ihm gratis fahren. Sozusagen wird jeder Passant so selbst zum Testfahrer. Der Heuliez hat angeblich eine Reichweite von 200 Kilometern.“ Die Stadt Graz bemüht sich seit langem, umweltbewusste öffentliche Verkehrsmittel zu finden und zu fördern. Derzeit hat die Stadt selbst um Förderung als Wasserstoff-Testregion bei einer Forschungsgesellschaft ange- sucht. Nach wie vor in der Testphase sind die Busse aus China, die sich an Haltestellen kurz selbst aufladen. Die Entscheidung, welche Busse gekauft werden, fällt erst Ende 2020, Anfang 2021. Aktuelle Busflotte ■■Euro 6: 105 Stück. Die neuen Busse, eine der modernsten Busflotten Europas, haben auch schon das neueste „Fleetboard-Telematiksystem“, das Auswertungen/Monitoring gemäß Energie-/Effizienz- Gesetz unterstützt. ■■EEV: 57 Busse, die auch mit Biodiesel fahren ■■Gas: Vier Busse ■■E-Supercap: 4 Stück ■■100 Prozent aller Busse sind videoüberwacht! Wer diese Woche wie oft in heimischen Medien vorkam 2. Hermann Schützenhöfer, LH 147 3. Beate Hartinger-Klein, Sozialministerin 129 4. Mario Kunasek, Verteidigungsminister 122 5. Siegfried Nagl, Bürgermeister 115 derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSIS TENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 666 6918) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Mag. Daniel Windisch (0664/80 666 6695), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Mag. Birgit Schweiger (Lektorat), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0 664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895), Thomas Maier (0664/80 666 6690), Andreas Rupp (0664/80 666 6892) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 6666 490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Verena I. Seidl, MA | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 174.091 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2018). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

14. APRIL 2019 www.grazer.at graz 7 K. Hohensinner (Mitte), Sportamtschef T. Rajakovics (3. v. r.) und Vorgänger G. Peinhaupt (3. v. l.) beim neuen Fitness-Areal in den Auwiesen STADT GRAZ/FISCHER Auwiesen sind nun auch Outdoor-Fitness-Areal SPORTLICH. Mit EU-Fördermitteln wurde im Grazer Süden eine neue Sport- und Freizeitzone errichtet. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Das Naherholungsgebiet Auwiesen im Grazer Süden ist um eine Attraktion reicher. Das Sportamt hat gemeinsam mit der Grünraumabteilung der Stadt und der städtischen Immobilientochter GBG eine Outdoor-Sportund -Freizeitzone errichtet. Dieses Areal liegt direkt am Seitenarm der Mur und besteht aus mehreren Teilen: einem Streetworkout-Park, eigenen hydraulischen Trainingsgeräten speziell für Senioren, Toiletten sowie zwei Sportboxen. Die Boxen werden vom Kajak- und Stand-up-Paddel-Verein genutzt, Sportfans können hier Kajaks und Paddels ausleihen. In den Auwiesen sei „neben dem Streetworkout-Park ein richtiger Sportschwerpunkt mit mehreren Bewegungsangeboten entstanden“, freut sich Sportstadtrat Kurt Hohensinner. Insgesamt wurden in die neue Sport- und Freizeitzone 130.000 Euro investiert – da das Auwiesen-Sportareal ein Projekt quer über Gemeindegrenzen hinweg (Graz und Gössendorf) ist, konnten 60 Prozent der Kosten aus EU-Fördermitteln zur Regionalen Entwicklung gedeckt werden. Der neue Outdoor-Streetworkout-Park ist bereits der fünfte in Graz. „Unser Ziel war es von Anfang an, jedes Jahr eine neue Streetworkout-Anlage zu eröffnen. Die bisherigen vier Anlagen in Volksgarten, Augarten bzw. am Murbeach und in der Muchargasse im Norden von Graz erfreuen sich nach wie vor größter Beliebtheit“, so Hohensinner. Nach dem Vorbild ähnlicher Anlagen in Rio de Janeiro wurde in Graz 2014 damit begonnen, Outdoor-Streetworkout-Parks zu realisieren, die das ganze Jahr hindurch genutzt werden können. Die Outdoor-Sportanlage bietet verschiedenste Geräte. STADT GRAZ/FISCHER

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