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14. April 2019

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- Ob Fahrrad, Gabel oder Brotsackerl: Grazer erfinden die Welt neu - Neuer E-Bus in Graz im Test - Auwiesen sind nun auch ein Outdoor-Fitness-Areal - Radler machen die Herrengasse unsicher - Mariatrost: Flüchtlingsheim schließt, neues Ortszentrum kommt - Neue Betriebe im Center Ost

30 viva www.grazer.at

30 viva www.grazer.at 14. APRIL 2019 Ebner: Duftende Kunstgeschichte BILDGEWALT. Zwei Monate lang präsentiert die Grazer Parfümerie Dr. Ebner in ihren Auslagen Bilder-Kunstgeschichten von Herbert Soltys. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Herbert Soltys war immer schon ein kreatives Arbeitstier. Und so hat er auch im Rahmen der Serie Kunstauslagen in der Parfümerie Dr. Ebner in der Grazer Kaiserfeldgassse 20 zwei ausdrucksstarke Bildarbeiten in Schwarzweiß erarbeitet. Im Gegensatz zu den Fotografien im Vorjahr gab es diesmal keinen konkreten Themen-Auftrag der Parfümerie. Soltys: „Ich machte Bildgeschichten für die linke und rechte Auslage, Bilder in Schwarzweiß, Arbeiten, wo ich Bilder im Bild malte. Es sind Einzelarbeiten und ich habe dafür rund ein Monat lang gearbeitet.“ Michael Eitel hat die zu der Schwarzweiß-Atmosphäre passenden Düfte ausgesucht und so geschickt Kunstgeschichte mit Düften versehen. Die Bilder in den beiden Auslagen sind noch bis Ende Mai in der Grazer Parfümerie zu sehen. Herbert Soltys (links) und Michael Eitel vor einer der beiden von Soltys mit Bildern versehenen Auslagen der Grazer Parfümerie Dr. Ebner. KK (2) 3D-Mammografie neu in Graz FRÜHERKENNUNG. Eine neue Mammografie-Technik feiert demnächst in Graz ihre Steiermark-Premiere. Eine neue Mammografie- Methode zur Brustkrebsfrüherkennung bietet das Radiologenteam Ulrike Schneider und Peter Schedlbauer demnächst in der Gruppenpraxis Röntgen Graz Süd-West in der Grottenhofstraße an. Die erste 3D-Mammografie (Tomosynthese) in der Steiermark kommt hier ab 23. April zum Einsatz. Die Vorteile: Durch die 3D-Mammografie werden räumliche Strukturen besser als bei herkömmlicher 2D-Mammografie dargestellt. Dabei ist die Strahlenbelastung beim neuen 3D-Verfahren vergleichbar oder sogar geringer als mit „normalen“ Mammografiegeräten. Grazer Radiologen setzen eine neue Mammografie-Technik ein. GETTY „Wir sind sehr stolz, diesen Schritt getätigt zu haben, da wir unseren Patienten nun eine noch genauere Methode zur Brustkrebsfrüherkennung anbieten können. Wir können dadurch bis zu 40 Prozent mehr Brustkrebsfälle in frühen Stadien erkennen, und das bei gleichbleibend niedriger und im Vergleich zum Nutzen vernachlässigbarer Strahlenbelastung“, so Radiologe Schedlbauer. Großer Wert wird zudem auf das Wohlbefinden der Patientinnen während der Untersuchung gelegt. So haben die Ärzte eine 3D-Mammografie ausgewählt, die in Zusammenarbeit mit Patientinnen, Radiologen und medizinischem Fachpersonal entwickelt wurde. Durch das spezielle Design mit abgerundeten Kanten und flexiblen Kunststoffplatten ist die Untersuchung schonender als mit einem herkömmlichen Gerät. „Mit diesem neuen Gerät empfinden Frauen die Kompression der Brust als weniger belastend, sie sind entspannter – somit ist eine leichtere Positionierung möglich und es entstehen qualitativ hochwertigere Bilder“, erklärt Schneider. Und Schedlbauer ergänzt: „Für schmerzempfindliche Frauen besteht auch die Möglichkeit, mit einem kabellosen ‚Self Compression Device‘ die Kompression der eigenen Brust abhängig vom eigenen Schmerzempfinden selbst zu regulieren.“

14. APRIL 2019 www.grazer.at viva 31 Neue Sanitätsdirektorin Gesundheitslandesrat Christopher Drexler mit „seiner“ neuen Sanitätsdirektorin Ilse Groß STEIERMARK.AT/STREIBL ■■ Nach mehr als 20 Jahren ist Landessanitätsdirektor Odo Feenstra in den Ruhestand gegangen. Als seine Nachfolgerin fungiert nunmehr Ilse Groß – die in Köflach geborene und in Graz wohnhafte Ärztin ist die erste Frau in dieser Funktion. Als Sanitätsdirektorin leitet Groß das Referat „Sanitätsdirektion-Gesundheitswesen“, in dem viele Bereiche des Öffentlichen Gesundheitsdienstes angesiedelt sind. Neben der Mitwirkung der medizinischen Amtssachverständigen in Verwaltungsverfahren fallen Gesundheitsvorsorge sowie die Beratung für Suchtkranke und deren Angehörige oder Impfangelegenheiten in die Zuständigkeit der Landessanitätsdirektion. Eine wichtige Schaltstelle ist die Landessanitätsdirektion vor allem bei Infektionskrankheiten und Seuchen – so war das Team rund um die zahlreichen Masernfälle in der Steiermark in den letzten Wochen stark gefordert.

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