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13. September 2020

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- Zum ersten Mal seit zehn Jahren: Graz verliert Einwohner - Kaum noch Platz im Kindergarten - Wir haben einen Stadtbalkon - Grazer Radler bekommen jetzt neue ausklappbare Abstellbügel - Nach „Grazer“-Storys: Neue Bushaltestelle in Andritz - ClickIn eröffnet Parkzone - Zebrastreifen fehlt: Blinde werden in die Irre geführt - Knallig & elegant: Pink Elephant und Operncafé in neuem Design - Corona: Jeder dritte steckt sich in der Familie an

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6 graz www.grazer.at 13. SEPTEMBER 2020 Landesrat Johann Seitinger (r.) mit Jörg und Michaela Leitner Gastro-Urgestein feierte den 60er ■■ Jörg Leitner, der Mister „Welscher Stubn“, feierte am Freitag seinen 60. Geburtstag. Als Gratulant stellte sich auch Landesrat Hans Seitinger ein. Seit 2007 führt Leitner erfolgreich das gastronomische Aushängeschild im Herzen der Landeshauptstadt und begeistert dort die Gäste mit regionalem Genuss. Unter den Gästen war auch Landtagsabgeordneter Stefan Hermann. Die Grazer Worship-Band Connected veranstaltet das U-Turn-Fest. BUCHBERGER U-Turn: Festival für Christen ■■ Kommenden Samstag, am 19. September, findet bei der Pfarre St. Peter das U-Turn-Fest statt, welches von der jungen Worship-Band Connected aus Graz veranstaltet wird. Dass Ziel des Festes ist es, Jung und Alt der diversen Pfarren und christlichen Gemeinschaften aus ganz Graz, der Steiermark und darüber hinaus an einem Ort zusammenzubringen. Die Band wird dazu das Fest musikalisch begleiten, auch Vorträge sind geplant. Infos und Anmeldung unter www.uturn.at. KK Kaum noch Platz im Kindergarten Aufgrund der vielen Anmeldungen für den Kindergarten hat die Gemeinde St. Bartholomä am Schulgelände einen Container für eine weitere Gruppe aufstellen lassen. Im Inneren sieht das richtig gut aus. GEMEINDE ST. BARTHOLOMÄ ÜBERFÜLLT. Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen wächst in vielen Gemeinden. In St. Bartholomä gibt es heuer provisorisch Container. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Die Arbeiterkammer veröffentlichte diese Woche ihren „Kinderbetreuungsatlas“, der eine positive Situation in Graz und Graz-Umgebung belegt. Das große Bevölkerungswachstum hat allerdings Konsequenzen, vielfach müssen kurzfristige Lösungen her, um ausreichend Betreuungsplätze zu garantieren. In St. Bartholomä musste man heuer daher besondere Maßnahmen ergreifen: „Wir hatten eigentlich nur Platz für 50 Kinder, aber weit mehr Anmeldungen“, erzählt Bürgermeister Josef Birnstingl. „Na- türlich wollten wir den Eltern auch nicht absagen.“ Ab in den Container Neben einer neuen alterserweiterten Gruppe hat man sich baulich für eine provisorische Lösung entschieden. Über den Sommer wurden am Schulgelände Container aufgestellt, in die nun eine Gruppe mit 24 Kindern einzieht – natürlich ganz normal mit Wiesen und Spielmöglichkeiten im Freien vor der Türe. Und was von außen komisch anmuten mag, sieht innen super aus, was Birnstingl sehr freut: „Man kann fast nicht von einem Provisorium sprechen. Vermutlich werden wir es sehr schade finden, wenn die Kinder in den neuen Kindergarten einziehen.“ Dieser ist schon in Planung, erst am Montag hatte Birnstingl dazu einen Termin bei Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. In einem Jahr soll gebaut werden, für 2022 wäre die Fertigstellung geplant. Der Bedarf ist da, wie Kindergarten-Leiterin Anette Knapp erzählt: „Sogar jetzt mussten wir manchen absagen, weil auch die Nachbargemeinden wie St. Oswald oder Hitzendorf überfüllt sind.“ Der Bedarf bleibt also groß. Kinderbetreuung AK-Kinderbetreuungsatlas Beurteilt wurde nach drei Kategorien: 1. Gibt es einen Ganztagskindergarten? 2. Gibt es Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren? 3. Gibt es eine Nachmittagsbetreuung für Volksschulkinder? Graz: In allen Bezirken werden die Beurteilungskriterien erfüllt. Graz-Umgebung: Lediglich vier Gemeinden erfüllen nicht alle Kriterien: Haselsdorf-Tobelbad und Stiwoll haben keine Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren, Laßnitzhöhe und Peggau bieten keine Nachmittagsbetreuung für Volksschüler. derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ: Jasmin Strobl (0664/80 666 6695) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Birgit Schweiger (Lektorat, 0650/254 09 76), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Christoph Artner | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 175.722 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2020). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

13. SEPTEMBER 2020 www.grazer.at graz 7 Wir haben einen Stadtbalkon ERHOLUNG AM WASSER. Die Freizeitplattform an der Mur wurde kürzlich für die Grazer geöffnet. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Auch wenn er nur wenige Tage nach der Freigabe aufgrund von Hochwasser in der Mur schon wieder gesperrt werden musste: Der neue Stadtbalkon ist zumindest vorerst fertig und ab sofort für die Grazer geöffnet. Südlich der Radetzkybrücke laden Palettenmöbel und Pflanzen zum Verweilen auf der Plattform ein. Auch Kaffeeund Getränkeautomaten sowie ein Riesen-Schach und andere Spiele gibt es bereits. Die Terrasse kann auch zum Anlegen von Booten und zum Ein- und Ausstieg von Sportlern verwendet werden. Was sich allerdings heuer nicht mehr ausgegangen ist, ist das Gebäude mit Kiosk und Toiletten- Anlagen. Dieses soll nächstes Jahr eröffnet werden. Baustart fürs Bootshaus In den Startlöchern ist auch das Stadtbootshaus mit Murbalkon und Kajakclub ein paar Meter weiter nördlich zwischen Radetzky- und Tegetthoffbrücke. „Den Bescheid halten wir schon in Händen, der Spatenstich ist noch im September geplant. Ziel ist es, dass nächstes Jahr die Bewerbe der Austrian Finals schon dort stattfinden können. Das wäre eine schöne Eröffnung“, wünscht sich Sportamtsleiter Thomas Rajakovics. Dazu wird die alte desolate Bootswärterhütte, die 1889 für die ehemalige Murdampfschifffahrt errichtet wurde, komplett abgerissen und ein neues Gebäude nach Plänen des Grazer Büros Kuess Architektur ZT gebaut. Das 215 Quadratmeter große Dach wird dabei zur direkt vom Marburger Kai aus begehbaren Aussichtsplattform. Sportstadtrat Kurt Hohensinner, Manfred Nestelbacher (SUPXperience) und Sportamtsleiter Thomas Rajakovics testeten den neuen Stadtbalkon. LUEF (2), SCHAFFER (2)

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