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13. September 2020

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- Zum ersten Mal seit zehn Jahren: Graz verliert Einwohner - Kaum noch Platz im Kindergarten - Wir haben einen Stadtbalkon - Grazer Radler bekommen jetzt neue ausklappbare Abstellbügel - Nach „Grazer“-Storys: Neue Bushaltestelle in Andritz - ClickIn eröffnet Parkzone - Zebrastreifen fehlt: Blinde werden in die Irre geführt - Knallig & elegant: Pink Elephant und Operncafé in neuem Design - Corona: Jeder dritte steckt sich in der Familie an

26 graz www.grazer.at

26 graz www.grazer.at 13. SEPTEMBER 2020 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Tummelplatz zugepflastert Zum Bericht vom 6. 9., Seiten 4/5: Im Grazer war zu lesen, dass die Stadt Graz jedes Jahr 800 Bäume pflanzt. Bäume als Kühlfaktor. Das ist gut so. Aber warum z. B. der Herr Bürgermeister den Tummelplatz zupflastern ließ – das ist unverständlich und zeugt von nicht allzu großem Weitblick! Die Temperaturen steigen, sodass man den Platz „besprühen“ muss, um einen Kühlfaktor zu erreichen! Warum wurden hier nicht gleich von Anfang an Bäume gesetzt? Diethard Passler, Graz * * * Feiern bis 4 Uhr früh! Wie kann es sein, dass in Clubs wie im Motion Graz zu viele Leute zusammen feiern? Es gab anscheinend keine Kontrollen am Abend, um zu sehen, ob die Covid-19-Maßnahmen eingehalten werden! Wie kann es sein, dass durch eine Voranmeldung die Leute bis 4 Uhr in der Früh feiern dürfen? Mir ist bewusst, dass dieses Lokal und vielleicht auch andere durch diese Voranmeldung eine geschlossene Veranstaltung darstellen. Jedoch sollte es in Covid- 19-Zeiten noch klar sein, dass dies nicht geduldet werden darf. Dann könnten doch alle anderen Lokale auch wieder normal aufsperren. Warum sollten wir im Supermarkt eine Maske tragen, aber am Abend im Club sind alle Leute nah zusammen? Ohne Abstand. Ohne Maske. Es kommt bald der Herbst und dann wird das Virus wieder vermehrt auftreten! Jacky Hofer, Graz * * * Mur ist keine Badewanne Zum Bericht über die Murattraktivierung Richtung Norden: Unter „www.murfindetstadt.at“ kann man immer noch die klugen Bemühungen aus der Zivilgesellschaft nachsehen, die Mur für die Menschen in Graz erlebbar zu machen. Die Politik hat das „net amal ignoriert“. Erst als es darum ging, das Murkraftwerk und seinen Kanal – beides nichts anderes als ein Geschenk an die Bau- und Immobilienwirtschaft – zu legitimieren, entsann man in den PR-Büros den „Lebensraum Mur“. Dafür erfand man die passende Erzählung, dass das nur durch das Kraftwerk und sein Staubecken überhaupt erst möglich sei. Nun widerlegt man sich selbst, indem man den Fluss auch dort „erlebbar“ machen will, wo er noch frei fließen darf und nicht zu einer Badewanne degradiert wurde. Ist aber alles kein Problem in einer Stadt, wo sich kein Politiker vor Medien fürchten muss und die Menschen oberflächlich und leicht vergesslich sind. Was bleibt, ist der hässliche Betonklotz, 80 % Artenverlust an und in der sedierten Mur, ein gigantischer Grünraumverlust durch brutale Rodungen vieler tausend Bäume, der simple Taschenspielertrick mit der Wiederaufforstung und ein noch viel höherer Schuldenberg. Die Folgen daraus in Sachen Budget und natürlich Klimakrise lastet man ungeniert kommenden Generationen auf die Schultern. Peter Oberleitner, Graz * * * Großes Dankeschön! Es ist mir ein ganz großes Bedürfnis, jenem jungen Mann auf diesem Wege Danke zu sagen, der mir am Donnerstag, 30. Juli, um ca. 10.30 Uhr in der Krottendorfer Straße meine gerissene Fahrradkette repariert hat! Ich war mit meinen beiden Hunden, einer im Korb, der andere im Anhänger, nach einem langen Spaziergang am Weg nach Hause. Zu dieser Zeit war es schon sehr heiß und wir waren schon müde und wollten nur mehr heim, als mir dieses Malheur passierte … Zum großen Glück im Unglück war der rettende Engel in Gestalt eines Fahrradkuriers für ein Labor in der Nähe! Der junge Mann half mir sofort und wollte kein Dankeschön annehmen! Ich war zutiefst dankbar für diese für mich so wertvolle Hilfe! Ich wünsche diesem jungen Mann alles Liebe und Gute und nochmals vielen lieben Dank!!! Renate Gruja, Graz Jugendcenter LÄUFT. Neue Führung im Grazer Jugendcenter Explosiv und damit ein Neustart schon am Beginn der Corona- Krise. Der Laden läuft. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Der schon als Szene-Ikone zu bezeichnende Mitbegründer des Jugendzentrums Explosiv, noch aus der Zeit der „Dietrichkeuschn“, Rene Molnar, hat die Führung des Explosiv abgegeben und wird künftig nur noch als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Club tätig sein. Neuer Geschäftsführer ist Philipp Weinberger. Romeo Ried ist nach wie vor fürs Booking der Acts und Pressearbeit zuständig. Für Weinberger war die Über- nahme des Clubs ein Sprung ins kalte Wasser. Weinberger: „Am Beginn des Lockdowns waren wir, wie wohl ganz Österreich, geschockt. Keiner konnte sagen, wie lange das Explosiv nicht mehr aufsperren darf. Ich habe die Position des Geschäftsführers des Grazer Jugend- und Kulturzen trums Explosiv genau am 13. März 2020 übernommen, Erster Hauptact-Event mit dem in Österreich lebenden Briten AKOV

13. SEPTEMBER 2020 www.grazer.at graz 27 Explosiv startet durch wohl nicht der schlaueste Karriere-Move meines Lebens“, und er lacht. Weinberger weiter: „Dann haben wir schnell versucht, den Kalenderspruch ,Krise als Chance‘ in die Tat umzusetzen, und vorerst auf die digitale Jugendarbeit gesetzt. Daneben haben wir Pläne für eine Öffnung mit geringeren Besucherzahlen geschmiedet. Bedanken dürfen wir uns auch bei den Förderern, die uns gleich signalisierten: Wir lassen euch nicht hängen.“ Das klassische Sommerprogramm des Clubs wurde diesmal, so Weinberger, ordentlich gepimpt und mit vielen Workshops und kleinen Veranstaltungen ergänzt. Weinberger: „Neben den Plattenauflegereien gab es u. a. Improtheater-Workshops zum Thema Deradikalisierung, und wir haben uns auch im Livestreaming erprobt. Den Ausblick auf die bevorstehende Veranstaltungssaison zu wagen, ist in etwa Explosiv-Vorstand: Kilian Pietsch, Daniela Zaunschirm, Ute Koller, Clemens Pecher und Doris Reich. GF ist Philipp Weinberg (rundes Bild) EXPLOSIV (3) so einfach, wie Kaffeesudlesen eine Wissenschaft ist. Wir sind jedenfalls positiv gestimmt, dass wir auch die nächsten sechs Monate gut überstehen werden.“ Die nächste Veranstaltung gibt es am Freitag, 18. September, mit dem Drum-and-Bass-DJ AKOV aus Großbritannien und als Support One Crew aus Österreich. Es gibt 200 Tickets unter dem Motto „First come, first serve“. Die ersten 200, die kommen, sind dabei. Das Explosiv will künftig den Jugendzentrum-Charakter stärker hervorheben und bleibt aber im Kern den jugendkulturellen Subkulturen treu. Das Explosiv findet man in Graz in Eggenberg am Bahnhofgürtel 55. Lenz im Lend Pass zum Frühstücken ■■ Auch dieses Jahr können „Grazer“-Leser wieder frühstücken wie die Kaiser. Und zwar um nur 30 Euro, bei einem Gesamtwert von 52,45 Euro! Die Gutscheine gelten für Frühstückskreationen im Lenz im Lend, im LEO Kalsdorf, im Merano City in der Sporgasse, im Das Eggenberg und im Ristorante Paradiso. Erhältlich sind die „Pässe in allen teilnehmenden Lokalen, im s’Fachl in der Herrengasse und im Citypark, bei allen Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen und bei „der Grazer“ im Styria Media Center am Gadollaplatz 1. Aber nur, solange der Vorrat reicht – also heißt’s schnell sein! Gültig ist der Pass bis 30. November. www.grazer.at präsentiert

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