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13. September 2020

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- Zum ersten Mal seit zehn Jahren: Graz verliert Einwohner - Kaum noch Platz im Kindergarten - Wir haben einen Stadtbalkon - Grazer Radler bekommen jetzt neue ausklappbare Abstellbügel - Nach „Grazer“-Storys: Neue Bushaltestelle in Andritz - ClickIn eröffnet Parkzone - Zebrastreifen fehlt: Blinde werden in die Irre geführt - Knallig & elegant: Pink Elephant und Operncafé in neuem Design - Corona: Jeder dritte steckt sich in der Familie an

24 graz www.grazer.at

24 graz www.grazer.at 13. SEPTEMBER 2020 E V E N T S In bester Gesellschaft Von Verena Leitold ✏ verena.leitold@grazer.at Highlight für den Schlossberg ■ ■ „Graz hat eine neue Attraktion“, freut sich Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio. „Wir leben in turbulenten Zeiten, in denen es immer mehr Unruhen und politische Lagerbildung gibt. Gerade in solchen Zeiten ist es wichtig, sich mit der Geschichte zu beschäftigen“, so Kulturstadtrat Günter Riegler bei der feierlichen Eröffnung des neuen Graz Museum Schlossberg in der Stall- und Kanonenbastei. Zusammen mit Eustacchio und FP-Klubobmann Armin Sippel bekam er von Graz- Museum-Direktor Otto Hochreiter, der das Konzept vor Jahren aufs Tapet brachte, und Projektleiterin Sibylle Dienesch eine exklusive Führung. Video auf www.grazer.at Begeistert vom neuen Museum: Armin Sippel, Mario Eustacchio, Otto Hochreiter und Günter Riegler (v. l.) STADT GRAZ/FISCHER FOTOKUCHL Alle Fotos auf www.grazer.at (W)ein Genuss ■ 50 steirische Riedenweine wurden am Montag von Liebhabern verkostet: etwa von Weinbaudirektor Werner Luttenberger, Wein- Steiermark-Obmann Stefan Potzinger, Estag-Vorstand Christian Purrer, den Weinhoheiten Katrin Dokter und Beatrix Luttenberger sowie WK-Handelsspartenobmann Gerhard Wohlmut. Der künstlerische Leiter Markus Schirmer (Mitte) mit den Hypo-Vorständen Bernhard Türk (l.) und Martin Gölles HAUER Aufbruch in die Arsonore ■■ Es war das erste kleine Jubiläum des Internationalen Musikfests Schloss Eggenberg: Am Mittwoch eröffnete Ausnahmepianist Markus Schirmer die fünfte Ausgabe seiner Arsonore im stimmigen Planetensaal. Unter dem Motto „Aufbruchstimmung“ gab’s Franz Xaver Mozart, Carl Loewe, Franz Liszt und Richard Strauss zu hören. Unter den kulturhungrigen Gästen waren da etwa die Hypo-Vorstände Martin Gölles und Bernhard Türk, Stadtrat Günter Riegler, Opern-Intendantin Nora Schmid, Raiffeisen- Vorstand Martin Schaller, Styria-Vorstand Markus Mair, die Konsuln Edith und Johannes Hornig oder Energie-Steiermark-Sprecher Urs Harnik-Lauris. Der Grazer Paul Pizzera hat sein erstes Buch geschrieben. UEBERREUTER Musiker geht unter Autoren ■ ■ „Mein Name ist Paul Pizzera, ich bin knapp über 30 und ich habe Probleme. So wie Sie auch. Jeder Mensch hat Probleme. Manchmal ist es ein Bandscheibenvorfall, manchmal ein schmerzender Backenzahn und manchmal tut einem die Seele weh“, heißt es im ersten Buch „Der Hippokratische Neid“ des Musikers, der nun auch Autor ist und seinen Erstling in der Buchhandlung Moser präsentierte. Starke Ladung Frauenpower ■■ Die „Steirerin Awards“ sind diese Woche in der Seifenfabrik in die dritte Runde gegangen. In der Sonderkategorie „Die Kämpferin“ wurde Khatera Sadr geehrt – vor 20 Jahren floh sie selbst aus Afghanistan, seither setzt sie sich in ihrer neuen Heimat unermüdlich ein, um Migrantinnen durch Empowerment eine bessere Integration zu ermöglichen. Unter den Gästen gratulierten etwa Designerin Eva Poleschinski, MCG-Vorständin Barbara Muhr, Estag-Vorstand Christian Purrer, Miss Austria Larissa Robitschko, Künstler Tom Lohner, Uniqa-Landesdirektor Johannes Rumpl oder WK-Fachgruppenobfrau Daniela Gmeinbauer den starken Frauen. Musik trifft Film: Michael Nemeth, Peter Schernhuber, Günter Riegler und Sebastian Höglinger (v. l.) DIAGONALE Steirerin-GF Nicole Niederl (l.) und Chefredakteurin Lissi Stoimaier (r.) mit Khatera Sadr und den Preisträgerinnen LUEF Doch nicht ganz unvollendet ■■ Nachdem die Diagonale im März nur wenige Tage vor dem Start abgesagt werden musste, holten die Intendanten Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger die Eröffnung jetzt in gewisser Weise nach. Und dazu machten sie gemeinsame Sache mit dem Musikverein für Steiermark und Generalsekretär Michael Nemeth. Im Congress wurde nämlich Elke Groens Doku „Der schönste Platz auf Erden“, der das Filmfestival eröffnen hätte sollen, gezeigt. Direkt darauf wurde mit einem filmischen Festkonzert die Spielzeit im Musikverein eingeläutet. Kulturstadtrat Günter Riegler überreichte die Carl-Mayer-Drehbuchpreise der Stadt an Josef Kleindienst und Jan Prazak.

13. SEPTEMBER 2020 www.grazer.at graz 25 In Graz geht es jetzt wild zu ■ ■ „Mir läuft schon selbst das Wasser im Mund zusammen“, lachte Spitzenkoch Christof Widakovich, während er die Gerichte für das heute startende neue Kulinarik-Festival „Jagd nach dem wilden Genuss“ (bis 20. September) aufzählte: Rehleber, gebackene Rehschnitzel, Hirschbraten, Gamsbolognese, Wildwürstel und Co stehen auf dem Programm. Vor dem heutigen Auftakt mit dem Wildgenussmarkt im Biergarten am Schlossberg trafen sich etwa GenussHauptstadt-Chefin Waltraud Hutter, Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof-Saurau, Bauernbund-Direktor Franz Tonner, Tourismusverbandsvorsitzender Hubert Pferzinger und Holding- Freizeit-Chef Michael Krainer zum Vorkosten. Pferzinger, Tonner, Grundner, Hutter, Mayr-Melnhof- Saurau, Widakovich, Krainer, Zwilak und Pinter (v. l.) KK Video auf www.grazer.at Initiator Manfred Leitold, Musiker Silvio Gabriel und Veranstalter Rudi Hinterleitner vom Club Lend (v. l.) KK 1. Song von Mister Latino ■ ■ „Ich bin froh, dass es letzte Woche geregnet hat!“, gestand Musiker Silvio Gabriel. Aufgrund des Wetters musste das Finale von Latin Live nämlich auf diese Woche verschoben werden, und so konnte der Grazer mit kubanischen Wurzeln in seinen Geburtstag hineinfeiern. Da gab’s von hunderten Gästen dann natürlich auch ein Ständchen. Aber nicht nur das rührte den Frontman der Band Cuba Libre, die seit mittlerweile zehn Jahren im Sommer jeden Mittwoch am Lendplatz spielt: Er präsentierte zusammen mit Fritz Jerey nämlich auch seinen ersten eigenen Song „Quiero Vivir“ – und die Begeisterung der Tänzer war noch größer als bei Despacito oder Guantanamera.

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