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13. Oktober 2019

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- Lebensmittelverschwendung: Wir werfen 7000 Tonnen in den Müll - Mehr Sicherheit für den Landtag - Kinder an die Macht: Stadt Graz beruft Jugendrat ein - Hart bei Graz: Bürgerbeteiligung zum Bildungscampus - Gewinner des Urlaubsfotos 2019 - Stadtplanung soll weiblicher werden - 11. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

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14 graz www.grazer.at 13. OKTOBER 2019 Stadtplanung IDEE. Stadträtin Schwentner will sich dafür einsetzen, dass Frauen in der Stadtplanung verstärkt Gehör finden. Wir schauen, welche Ergebnisse das haben könnte. Wirtschaftsabteilungsleiterin Andrea Keimel, Bürgermeister Siegfried Nagl u. der neue Servicekoordinator für Wirtschaftstreibende Reinhard Hochegger PENTA MEDIA Neues Wirtschaftsservice ■■ Diese Woche fiel der Startschuss für die neue Service-Initiative der Wirtschaftsabteilung der Stadt Graz. „Die Grazer Unternehmen haben den Wunsch geäußert, stärker über Projekte der Stadt informiert und in diese eingebunden zu werden“, erklärt Bürgermeister Siegfried Nagl den Beweggrund. „Deshalb haben wir die Initiative ins Leben gerufen, die den Austausch zwischen Stadt und Wirtschaft intensiviert und den Servicecharakter der Wirtschaftsabteilung verstärkt.“ Reinhard Hochegger steht ab sofort als Servicekoordinator und Ansprechpartner zur Verfügung. Weiters wurde das Wirtschaftsfrühstück „In. Sight.Graz“ entwickelt, das ab sofort viermal pro Jahr Unternehmen exklusive Einblicke in ausgewählte Projekte der Stadt gewährt. Die erste Ausgabe ist für den 15. Oktober angesetzt. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Frauenstadträtin Judith Schwentner (Grüne) möchte ein größeres Augenmerk auf die gleichberechtigte Nutzung des öffentlichen Raums legen. Frauen sollen verstärkt in die Stadtplanung einbezogen werden. „Zum Beispiel müssen Spielplätze und Sportgeräte so gestaltet werden, dass sie von Männern und Frauen gleichermaßen benutzt werden können und auch angenommen werden“, nennt sie ein Beispiel. „Für mich ist es da im Rahmen des Sportjahres 2021 ein Auftrag, zusammen mit Sportstadtrat Kurt Hohensinner auch mehr Augenmerk auf das Angebot für Mädchen zu richten!“ Bei der Stadtplanung müssten außerdem weibliche Bedürfnisse, die mit Sicherheit zu tun haben, berücksichtigt werden: Das betrifft die Beleuchtung oder die Anordnung der Wege. Außerdem muss auf Barrierefreiheit geachtet werden, damit man etwa mit einem Kinderwagen auch überall durch- bzw. hinaufkommt. Weitere Beispiele nennt Expertin Heide Studer, die am 6. November einen Vortrag im HDA zum Thema Raumgerechtigkeit hält: „Frauen sind oft in Pflege- und Sozialarbeit eingebunden. Ihnen ist es wichtiger, dass es breitere Gehsteige gibt, wo man z. B. auch mit Rollstühlen durchkommt. Überhaupt ist der Fußgängeranteil bei Frauen sehr hoch. Oft ist es ihnen auch wichtig, das Gefühl zu haben, es kümmert

13. OKTOBER 2019 www.grazer.at graz 15 soll weiblicher werden sich jemand: Blumenbeete zeigen das etwa. Das Wichtigste aber ist, dass Frauen in allen Gremien der Stadtplanung vertreten sind!“ Blumen und Beete für das Gefühl, dass sich jemand kümmert, bessere Beleuchtung und breitere Gehsteige: So könnten Grazer Gassen und Plätze aussehen, würde man sie „weiblich“ umgestalten. KK MONTAGE (3)

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