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13. Mai 2018

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- Neue Stadtmöbel im Test - Wartezeiten für Grazer Gemeindewohnungen so kurz wie noch nie - Schlossberg wird zur Baustelle - Stillstand im Vincke Steinbruch - Grazer Schleifbach: Warten auf Wasser endlich vorbei - Graz bekommt barrierefreie Mistkübel - Bodybuilding soll Rollstuhl-Klasse bekommen - Start für Latin Live am Lendplatz - Muttertag: Promi-Mamas wie Lena Hoschek oder Herti Grossauer verraten ihr Geheimnis

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8 graz www.grazer.at 13. MAI 2018 Stillstand im Steinbruch Der riesige Vincke-Steinbruch ist noch immer gesperrt. Scheibtruhen rosten hier vor sich hin, alte Gebäude verfallen. MICHAEL FASCHINGER (4) BITTE WARTEN. 2016 kaufte die Stadt den Vincke-Steinbruch in Wetzelsdorf, bis 2017 sollte das Areal eine Grünoase für die Bürger werden. Doch bisher ist auf dem 26.000-Quadratmeter-Gelände nichts passiert. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Vor zwei Jahren hat die Stadt Graz um rund 300.000 Euro den sogenannten Vincke- Steinbruch in Wetzelsdorf gekauft. VP-Bürgermeister Siegfried Nagl verkündete damals, dass das 26.000 Quadratmeter große, seit vielen Jahren brachliegende Areal zu einer grünen Naherholungsoase für die Grazer werden soll – wobei die Bürger bei der Gestaltung mitreden dürften. Bereits 2017, so der Plan, hätte das neue Grüngebiet für die Öffentlichkeit zugäng- lich sein sollen. Allerdings: Bis heute ist der Zugang durch ein Tor versperrt, im einstigen Steinbruch herrscht Stillstand. Michael Faschinger, grüner Bezirksgruppensprecher in Wetzelsdorf, versucht schon seit Monaten, bei den zuständigen Stellen der Stadt Informationen zur Zukunft des Steinbruchs zu erhalten. Fazit: „Man hat mich von Amt zu Amt weitervermittelt. Aber es ist nichts weitergegangen, es hat sich niemand auf meine Fragen gemeldet.“ Faschinger findet das schade, denn: „Der Steinbruch ist nicht viel kleiner als der Volksgar- ten in Graz. Das ist wirklich eine Oase in der Stadt.“ Grün-Gemeinderätin Andrea Pavlovec-Meixner will nun „das Thema in den Gemeinderat bringen, damit endlich etwas weitergeht. Der städtische Grünraum – auch im Westen von Graz – schwindet mit den zahlreichen Bauvorhaben, neue, leicht erreichbare Naherholungsgebiete sind angesichts dessen und der rasant wachsenden Bevölkerung dringend umzusetzen.“ „Kein Disneyland“ Im Bürgermeisteramt räumt man ein, dass bisher nichts passiert ist. Aber der Ankauf und damit die Sicherung von Grünraum habe Priorität gegenüber der Gestaltung, erklärt Nagl-Mitarbeiter Christian Köberl die Verzögerung. Außerdem verhandle die Stadt mit der Familie Vincke gerade über den Ankauf eines weiteren Steinbruchs am Plabutsch. Köberl versichert aber, dass weiterhin geplant ist, den Steinbruch in Wetzelsdorf in Grünraum umzuwandeln und nicht zuzubetonieren: „Das wird sehr naturnah werden, wir werden da jetzt sicher kein Disneyland hinbauen. Und auch die Bürgerbeteiligung wird kommen.“ Spatenstich für neues Sportzentrum ■■ Am Dienstag fand der Spatenstich für das neue Zentrum für die angloamerikanischen Sportarten Baseball und Cricket in Weinzödl statt. Das Zentrum entsteht auf einem 32.000 Quadratmeter großen Areal, auf dem sich auch der Klettersteig befindet, dessen Besucher künftig die Sanitäreinrichtungen und Umkleiden des Sportzentrums mitbenutzen können. Insgesamt investiert die Stadt 600.000 Euro, 2019 soll alles fertig sein. Finanzstadtrat G. Riegler (l.) und Sportstadtrat K. Hohensinner beim Spatenstich in Weinzödl STADT GRAZ Handy-App für sportliches Sightseeing ■■ Die neue Smartphone-App „SightRun“, entwickelt in der „Start-up-Brutstätte“ Next-Incubator der Energie Steiermark, zeigt Laufstrecken durch die Stadt an und dient gleichzeitig als digitaler Fremdenführer zu diversen Sehenswürdigkeiten. „Sight Run“ umfasst Graz sowie die Städte Zagreb, Rovinj, München und Opatija. Die „SightRun“-App gibt’s gratis zum Herunterladen im Apple Store und im Google Play Store. App-Partner (v. l.): C. Purrer (Energie Steiermark), S. Bortek (SightRun) und S. Höller (Graz Tourismus) ENERGIE STEIERMARK

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