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13. Juni 2021

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- So viel Graz steckt in unserem EURO-Team - Kurioses aus dem Rathaus - 33.800 Euro für die Maus - Bürgermeister Nagl zu Besuch in Andritz - Grazer Sporttalk und Stadtpokal - Grazer Bauernmärkte sind beliebter denn je - Diagonale ist eröffnet

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18 szene www.grazer.at 13. JUNI 2021 E V E N T S In bester Gesellschaft Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Ausgezeichnete Architektur ■ Der mit 10.000 Euro dotierte Architekturpreis des Landes Steiermark in Kooperation mit dem HDA wird von Landesrat Christopher Drexler an das „studio WG3“ für das Projekt „Graz Museum Schlossberg“ verliehen. Sieger: C. Reschreiter, M. Gumhalter, A. Erjavec und J. Ries (v. l.)SOSTARIC Bekenntnis zur völligen Freiheit ■ „Die Meinungsfreiheit wird seit Jahren durch die politische Korrektheit angegriffen. Jeder Mensch, der nicht in den Chor des Systems einstimmt, wird zuerst bekämpft und dann neutralisiert“, so der ehemalige BZÖ-Chef und nunmehrige Wutbürger Gerald Grosz bei der Präsentation seines neuen Buchs „Freiheit, ohne Wenn und Aber“ beim Karl-Stocker- Verlag in Graz. Autor Gerald Grosz (r.) mit Verleger Wolfgang Dvorak-Stocker KK Bürgermeister Siegfried Nagl, Ex-Landtagsabgeordneter Eduard Hamedl und Vize-BM Mario Eustacchio (v. l.) Der frischgebackene Honorarkonsul Michael Pachleitner (l.) mit Russlands Botschafter Dmitrij Ljubinskij PACHLEITNER GROUP (2) ■ „Nastrovje!“ hieß es am Donnerstag des Öfteren in Graz. Erstmals wurde mit dem Grazer Unternehmer Michael Pachleitner nämlich ein Honorarkonsul der Russischen Föderation für die Steiermark bestellt. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie überreichte Botschafter Dmitrij Ljubinskij das offizielle Bestellungsschreiben, unterzeichnet vom Ersten Vize-Außenminister Russlands Wladimir Titow und dem Direktor des Konsulardepartements Iwan Wolynkin, sowie die von Bundespräsident Alexander Van der Bellen erteilte Exequatur. „Ich werde mich bemühen, die guten Beziehungen zwischen der Steiermark und Russland weiter zu festigen“, so Pachleitner, der bei der Feier etwa auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer begrüßen durfte. Dieser nutzte natürlich die Gelegenheit, dem ebenfalls Festveranstaltung in der Alten Uni: Konsulin Edith Hornig (vorne) mit Landesrätin Juliane Bogner-Strauß STADT GRAZ/FISCHER Diesen Grazern war es eine Ehre ■ Auch Ehrungen können inzwischen endlich wieder stattfinden. Und so kam man diese Woche in der Alten Universität zusammen, um die Verleihung des Goldenen Ehrenzeichens der Stadt Graz an den langjährigen, angesehenen Polizisten und Landtagsabgeordneten außer Dienst Eduard Hamedl durch Bürgermeister Siegfried Nagl und Vize Mario Eustacchio zu feiern. Bei gleicher Gelegenheit wurden auch Unternehmerin und Konsulin Edith Hornig, der Hotelier Peter Florian sowie Hofrat Manfred Rupprecht zur Bürgern der Stadt ernannt. Zum Festakt waren auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Gesellschaft gekommen: Landesrätin Juliane Bogner- Strauß, die Stadträte Kurt Hohensinner, Günter Riegler, Elke Kahr und Judith Schwentner sowie die Klubobleute Sabine Reininghaus und Karl Dreisiebner. Weitere hohe Ehrengäste zeichneten durch ihre Anwesenheit die Veranstaltung aus: Der ehemalige Rennfahrer und jetzige Hotelier Helmut Marko war ebenso unter den Gästen wie Superintendent außer Dienst Ernst-Christian Gerhold, Ex-Vizelandeshauptmann Kurt Jungwirth, Uni-Graz-Rektorin Christa Neuper und Ex- TU-Rektor Hans Sünkel. Siegfried Wolf, Michael Pachleitner, Dmitrij Ljubinskij und Hermann Schützenhöfer (v. l.) bei der Eröffnung Erstmals russisches Konsulat eröffnet anwesenden Manager Siegfried Wolf zur Übernahme des MAN- Werks in Steyr zu gratulieren und ihm für die Sicherung tausender Arbeitsplätze zu danken. Unter den Gästen waren außerdem die Landesräte Christopher Drexler und Johann Seitinger, Unternehmer Helmut List, IV-Präsident Georg Knill, Bank-Austria-Vorstandsvorsitzender Robert Zadrazil sowie die Mediziner Dieter H. M. Szolar und Heimo Clar.

13. JUNI 2021 www.grazer.at szene 19 Club Hybrid und „Flussfluss“ KULTURJAHR 2020. Der Club Hybrid hat geöffnet und das Projekt FLUSSFLUSS widmet sich Überlebensstrategien. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Es tut sich was im südlichen Graz, wo sich Gewerbe, Industrie und Einfamilienhäuser treffen. Dort hat noch bis 15. August der Club Hybrid geöffnet. Ein sogenannter Demonstrativbau, ein Ort des Experimentierens, des Aus- und des Darstellens und des Diskurses. Mit wechselnden Gästen und täglichen Programmpunkten ist der Club Hybrid für zwei Monate Werkstatt und Bühne in einer urbanen „Nebelzone“. Wissenschaftliche, künstlerische und aktivistische Formate proben neue Arbeitsund Lebenspraktiken und diskutieren Aspekte der urbanen Teilhabe, Stadtentwicklung und Hybridität. Bei der Eröffnung waren unter den Gästen Stadtrat Günter Riegler, Christian Kvas, Bezirksvorsteher Liebenau, Christian Mayer, Programmmanager Kulturjahr 2020. Der Club Hybrid ist ein Projekt des noch laufenden Kulturjahres 2020 – wie auch das Projekt FLUSSFLUSS. Am Grünanger wurde ein neuer Strand und Landschaftsraum realisiert, der für die Bevölkerung neue Qualitäten mit sich bringt. Dadurch erfährt das Viertel ei- Stadtrat Günter Riegler (ganz in Schwarz) mit dem gesamten Team bei der Eröffnung des Club Hybrid im Süden von Graz nen Transformationsprozess, den die Architekten von orizzontale mit ihrem Projekt FLUSSFLUSS aufgreifen und damit ein Plädoyer für eine nicht-kommerzielle Nutzung des öffentlichen Raums etablieren wollen. FLUSSFLUSS bezieht sich auf den Film „Castaway on the Moon“ (Regisseur: Lee Hae-Jun, Südkorea 2009) und stellt Fragen wie: Wie verhalten wir uns auf einer Insel? Welche Überlebensstrategien entwickeln wir, auch entgegen von Vereinsamung? Gibt es eine Flucht aus dem Alltag und wenn ja, wie könnte diese ausschauen? Eine Boje mit dem Schriftzug FLUSSFLUSS wird zum Start des Projekts im Wasser auftauchen und die kollektive Aneignung des Ortes signalisieren. Eine entgeltliche Kooperation mit der Stadt Graz (Kulturamt) Das Projekt FLUSS- FLUSS als Plädoyer für nichtkommerzielle Nutzung des öffentlichen Raumes TRANSPARADISO, LEX KARRELY

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