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13. Dezember 2020

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- Stadtpark wird zum Naturerlebnispark - Menschenrechtsbericht 2020: Corona-Krise macht Systemschwächen sichtbar - Ex-Schediwy wurde wiederbelebt - Hilferuf der Grazer Händler: „Jetzt hängt es von uns allen ab“ - Vincke-Steinbrüche: 400.000 Euro für die Absicherung - Mur ist Huchen-Todesfluss - Grazer werden mit Wintergastgärten warm

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36 sport graz www.grazer.at 13. DEZEMBER 2020 Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Oliver Setzinger bleibt weiter ein Leader. Dazu braucht er nicht das C als Kapitän auf der Brust.“ 99ers-Trainer Doug Mason sieht im Kapitäns-Wechsel zu Daniel Oberkofler kein Konfliktpotenzial. GEPA (3) 36 Bereit zum Sprung in die Lukas mit idealer Haltung. Mit seinem Bruder und Vater Thomas Mühlbacher pendelt er stets zwischen Zettling und der Obersteiermark. KK STARK. Lukas und Elias Mühlbacher aus Zettling zeigen als Talente der Nordischen Kombination groß auf. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Zettling bei Premstätten gilt ja nicht unbedingt als Wintersport-Mekka. Dafür ist die Gegend zu flach. Trotzdem kommen aus genau dieser Region zwei der größten Talente des österreichischen Skispringens bzw. der Nordischen Kombination! Lukas (13) und Elias (10) Mühlbacher tingeln mit ihrem Vater Thomas seit Jahren durch die Wintersportorte Österreichs und inzwischen auch Europas. Zu ihrem Sport kamen sie durch Zufall, nachdem sie bei einem Nachwuchsbewerb zugeschaut und quasi Feuer gefangen hatten. Die Titel in der Nordischen Kombination und den Steirischen Sommercup gewannen die beiden jeweils bereits. Lukas zählt inzwischen auch in der Kombi allein zur bundesweiten Spitze, u. a. wurde er beim Austria Cup in Höhenwart Dritter, wurde so für den Alpencup für Schüler nominiert. „Mit Österreichs Team gewann er dann in Hinterzarten (GER) und wurde im Einzel Sechster“, so Papa Thomas Mühlbacher. Den zweiten Austria Cup in Bischofs- So sportlich wird Graz 2021 LET’S GO. Vergangene Woche wurden Updates zum Sportjahr präsentiert. Neben großen Zuschauerevents sollen einige der etwa 200 Projekte auch zum Ausprobieren neuer Sportarten animieren. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Langsam neigt sich das schwierige Jahr 2020 dem Ende zu – und gibt damit die Bahn frei für ein hoffentlich deutlich besseres und agileres Jahr 2021. Zumindest in Graz will man mit dem Sportjahr 2021 Bewegung in die Stadt bringen – letzte Woche wurde dafür ein weiterer Schritt gesetzt: Die Homepage www. letsgograz.at ging online, dort sind alle Veranstaltungen, die das nächste Jahr so spannend machen sollen, veröffentlicht. Active Fridays Auch sonst gab es einige Updates zu verkünden: Rund 180 Events von knapp 150 Vereinen sind bereits genehmigt worden, wie Programmkoordinator Markus Pich- ler informierte, insgesamt sollen an die 200 Projekte im Jahr 2021 für Bewegung sorgen. Als Richtschnur durch das Jahr fungieren die zehn Monatsschwerpunkte mit den entsprechenden Sportarten. Neben Zuschauermagneten wie den „Sport Austria Finals“ wird es auch das eine oder andere Mitmach- Highlight geben. Notieren kann man sich ab März den sogenannten „Active Friday“. Jeden Freitagnachmittag wird es auf öffentlichen Plätzen in Graz Sportangebote zum Mitmachen geben, abgestimmt auf die jeweiligen Monatsschwerpunkte. „Ein Orientierungslauf durch Graz, Stand-up-Paddeln auf der Mur oder Gewichtheben auf dem Hauptplatz – die Teilnahmemöglichkeiten sind vielfältig“, erklärt Pichler. Sportstadtrat Kurt Hohensinner wiederum hob die „Schlossberg-Challenge“ hervor: Von 1. März bis Jahresende sollen so viele Menschen wie möglich motiviert werden, den Schlossberg zu Fuß zu erklimmen. Auf dem Schlossbergplatz loggt man sich dafür in ein System ein, dann geht oder läuft man hinauf bis zum Uhrturm – dort erhält man als Belohnung sein persönliches, digitales Foto. „Jeder kann mitmachen, selbstverständlich auch gehschwache Personen oder Menschen im Rollstuhl, denn der Weg vom Schlossberglift zum Uhrturm zählt genauso“, so Hohensinner. Ziel ist es, 300.000 Menschen auf den Schlossberg zu bringen. Sportstadtrat Kurt Hohensinner, Programmkoordinator Markus Pichler, Gymnastin Julia Meder und Bürgermeister Siegfried Nagl (v. l.). STADT GRAZ/FISCHER

13. DEZEMBER 2020 www.grazer.at sport graz 37 HERO➜ Jörg Siebenhandl, Fußball-Tormann Sturms Defensive rund um ihren Schlussmann ist aktuell hinter Atletico Madrid die sicherste in ganz Europa. Eva Wutti, Triathletin Den Marathon in Valencia musste sie abbrechen: muskuläre Probleme. Das nächste Mal klappt’s wieder! ZERO ➜ Top-Elite hofen gewann er. Im Jänner geht die Bewerbsserie für den Fan von Jarl Magnus Riiber weiter. Inzwischen kann er sich auch über den Schanzenrekord (47,5 m) an der Karl-Horn-Schanze in Rottenmann freuen. „Da hab ich den Rekord von David Haagen gebrochen, der inzwischen im Weltcup startet“, sagt Lukas. Sein Bruder siegte seinerseits beim Landescup sowohl im Springen als auch in der Kombination. Beachtlich: Eigentlich sollte er altersbedingt in der Kinderklasse starten, darf aber bereits in der Klasse „Schüler 1“ starten. Auch da war er beim Austria Cup bester Steirer! Seine Idole? „Franz Josef Rehrl, Stefan Kraft – und auch mein Bruder Lukas!“, weiß der talentierte Schanzenfloh zu berichten. Wie weit soll der Sprung karrieretechnisch gehen? Lukas: „WM, EM, Olympia!“ Das hat auch Elias als Ziel auserkoren. Die Mühlbacher-Jungs, die beide übrigens auch den Orientierungslauf beherrschen, werden noch für Furore sorgen – und sind sozusagen wohl gerade am Sprung zu einer bemerkenswerten Karriere. Duo: Lukas und Elias gehen für den SC Erzbergland an den Start. KK Doch noch ein Heimspiel ■ Ich bin froh, heuer noch einen solchen Wettkampf bestreiten zu können!“, sagt Top-Schwimmerin Caroline Pilhatsch zum „Grazer“, angesprochen auf die österreichischen Kurzbahnmeisterschaften, die von 17. bis 20. Dezember in der Eggenberger Auster über die Bühne gehen. Der Bewerb dient als Qualifikationsmeeting für Olympia – und stand eigentlich planmäßig nicht mehr am Radar von Pilhatsch. „Ich wollte ja eigentlich Caroline Pilhatsch hält die Grazer Fahnen in Eggenberg nochmals hoch. GEPA bei noch ausstehenden Bewerben im Ausland dieser Tage starten. Allerdings ist zeitlich etwas mit der Nennung danebengegangen – aber kein Drama: Ein Heimspiel ist auch super!“ Österreichs beste Schwimmer gehen in der 50-Meter-Bahn an den Start. Corona diktiert den Veranstaltern aber auch hier das Teilnehmer-Kontingent: Es dürfen nur 100 Damen bzw. Herren starten. Für Pilhatsch ist’s, wie gesagt, „ein schöner Jahresabschluss“. PHIL

2021