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13. Dezember 2020

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- Stadtpark wird zum Naturerlebnispark - Menschenrechtsbericht 2020: Corona-Krise macht Systemschwächen sichtbar - Ex-Schediwy wurde wiederbelebt - Hilferuf der Grazer Händler: „Jetzt hängt es von uns allen ab“ - Vincke-Steinbrüche: 400.000 Euro für die Absicherung - Mur ist Huchen-Todesfluss - Grazer werden mit Wintergastgärten warm

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34 motor www.grazer.at 13. DEZEMBER 2020 NoVA-Angriff auf die Klein-Lkw KRITIK. Neben der Erhöhung der NoVA für Pick-ups und SUVs kommt die Abgabe auch für Klein-LKW. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Das ist vor allem ein Angriff auf die kleinen und mittleren Unternehmer. Für sie werden ab Juli Klein-Lkw um rund zehn Prozent teurer“, kritisiert der Obmann des steirischen Autohandels Klaus Edelsbrunner. „Die Erhöhung der Normverbrauchsabgabe für Klein-Lkw könnte auch die Verbraucher treffen. Etwa wenn ein Elektriker in einem VW Caddy, Fiat Ducat oder auch Peugeot, um nur einige Beispiele zu nennen, zum Kunden kommt und den Fahrtweg berechnet, wird dieser durch die neue NoVA teurer. Bislang musste man für leichte Nutzfahrzeuge, sogenannte N 1, keine NoVA bezahlen. Mit 1. Juli kommt jetzt diese Abgabe. Nur bei Verkaufsverträgen, die bis 1. Juni 2020 abgeschlossen wurden, wird die NoVA erst mit 1. November 2021 fällig. Im Vorjahr gab es in Österreich rund 44.000 KMU (Kleine und Mittlere Unternehmen), und die meisten nutzen die kleinen Lastwagen. Die Einführung der Steuer trifft Bäcker, Botendienste etc. gleichermaßen.“ Kritik kommt auch von den Autofahrerclubs. Auch die Erhöhung der bisherigen NoVA für Neuwagen regt auf. Schrittweise wird hier bis 2024 die Klaus Edelsbrunner Zulassungssteuer beim Neukauf eines Autos teurer. Umweltministerin Leonore Gewessler will mit der erhöhten Abgabe auch eine Reduzierung der Pick-ups Viele kleine und mittlere Unternehmen arbeiten mit kleineren Nutzfahrzeugen. Bislang gab es für diese Autos keine NoVA, das wird 2021 anders. GETTY, KK und größeren Autos mit vielen PS und hohem Treibstoffverbrauch erwirken, um so die geforderten Klimaziele zu erreichen. Edelsbrunner: „Das genaue Gegenteil ist der Fall. In Österreich gibt es rund 5,5 Millionen Fahrzeuge. Jedes Jahr kommen 300.000 Neuwagen hinzu. Abgesehen davon, dass auch die SUVs immer geringere CO2-Emissionen haben, werden die Autofahrer, wenn die Steuer im ärgsten Fall um 80 Prozent erhöht wird, so lange wie möglich mit ihren alten Autos weiterfahren. Wenn Vizekanzler Werner Kogler im Parlament sagte, er will die Stinker von der Straße haben, ist das der falsche Weg. Die Stinker bleiben ihm erhalten und die emissionsarmen neuen Autos, ob mit Hybridantrieb oder Batterie, warten auf Käufer. Ich denke nicht, dass mit der Abgabenregelung dem Klimaschutz geholfen wird“, so der Gremialobmann des Fahrzeughandels abschließend. Kathi Wenusch, Wolfgang Prisching (Pappas), Siegmund Birnstingl, Hannes Artner (Grazetta) und Helmut Rodler (Auktionator, von links) BIRNSTINGL 67.000 € für guten Zweck ■ Normalerweise ist bei dieser Benefiz-Gala das Autohaus Pappas Steiermark in Graz voller Menschen. Gala-Essen und Showprogramm machten die Veranstaltung stets zu einem Event. Dieses Jahr erfolgte die Auftaktgala des Autohauses Pappas Steiermark und der Grazetta zugunsten von „Licht ins Dunkel“ und fand heuer Corona-bedingt erstmals online statt. Dennoch erzielten die Organisatoren mit 67.000 Euro in diesen besonders schweren Zeiten ein herausragendes Ergebnis!

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