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13. Dezember 2020

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- Stadtpark wird zum Naturerlebnispark - Menschenrechtsbericht 2020: Corona-Krise macht Systemschwächen sichtbar - Ex-Schediwy wurde wiederbelebt - Hilferuf der Grazer Händler: „Jetzt hängt es von uns allen ab“ - Vincke-Steinbrüche: 400.000 Euro für die Absicherung - Mur ist Huchen-Todesfluss - Grazer werden mit Wintergastgärten warm

10 graz www.grazer.at

10 graz www.grazer.at 13. DEZEMBER 2020 Johann Schmidhofer (l.) war bei Siegfried Nagl zu Gast.STADT GRAZ/FISCHER „Grazer lieben den Christbaum“ ■ Der heurige Christbaum auf dem Hauptplatz, eine 25 Meter hohe und 90 Jahre alte Fichte, kommt aus dem obersteirischen Lachtal aus dem Gemeindegebiet von Oberwölz. Bürgermeister Siegfried Nagl lud nun seinen Amtskollegen aus Oberwölz Johann Schmidhofer zum Dank ins Rathaus ein. Nagl: „Die Grazer lieben diesen Christbaum. Heuer können wir uns darauf besinnen, was an Weihnachten wirklich zählt.“ Hilferuf der Grazer Händler „Jetzt hängt es von uns allen ab“ Regionalstellenobmann Paul Spitzer (kl. Bild, l.) und WK- Regionalstellenleiter Viktor Larissegger rufen dazu auf, bei Grazer Händlern einzukaufen. KK, FISCHER APPELL. Für den Handel geht es in der Vorweihnachtszeit um alles oder nichts. WK-Regionalstellenobmann Paul Spitzer bittet dringend um Solidarität. In Österreich trainieren normalerweise 1,2 Millionen Menschen. GETTY Fitness-Branche wird vergessen ■ Auch die Fitnessbetriebe haben unter den Coronamaßnahmen zu leiden. „Wir sind die vergessene Branche“, ärgert sich WK-Spartensprecher Fitness Martin Wirth. Er fordert unter anderem einen Umsatzersatz von 80 Prozent für Dezember, die definitive Öffnungszusage für 7. Jänner 2021, die Senkung der Mehrwertsteuer auf 10 Prozent für Mitgliedsbeiträge und Abschreibbarkeit der Mitgliedsbeiträge für Unternehmen im Rahmen von Firmenfitness. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Der Handel ist coronabedingt schwer angeschlagen und taumelt mehr schlecht als recht durch die Vorweihnachtszeit. „Die Lage ist äußerst durchwachsen – gerade in den stark betroffenen Branchen“, berichtet der Regionalstellenobmann der Wirtschaftskammer Graz Paul Spitzer. „Ich bin zwar überzeugt, dass sich die Grazer Wirtschaft nicht auf Dauer bremsen lassen wird. Es wird aber insbesondere im Handel und der Gastronomie von uns allen abhängen, wie es weitergeht!“ Mit einer so noch nie dagewesenen Werbeaktion versucht die Stadt Graz, dem Handel unter die Arme zu greifen. Auf Initiative von Bürgermeister Siegfried Nagl haben die Stadt und die Holding Graz mit dem Citymanagement die „GrazGutschein- Treueaktion“ gestartet. Nach einem Einkauf bei einem der 700 GrazGutschein-Partnerbetriebe können Kunden ihre Rechnung beim Holding Graz Citymanagement einreichen und erhalten als Dankeschön für ihre Treue je nach Einkaufswert GrazGutscheine zurück. Die Innenstadt liegt Spitzer besonders am Herzen. „Dort haben wir die größte Dichte an Unternehmen steiermarkweit mit allein über 500 Einzelhandelsbetrieben. Die vielen unterschiedlichen Betriebe in unserer City haben großen Anteil an dem einmaligen Flair. Wir sind jetzt gefordert, unseren Patriotismus zu beweisen, um diese Atmosphäre auch in Zukunft genießen zu können!“ Auch bei der Wirtschaftskammer hat man sich für unterschiedliche Unterstüt- zungsmaßnahmen wie etwa die „gratis Öffis“ an Samstagen starkgemacht und unterstützt kleine Händler über die Plattform www.wko.at/ steirischeinkaufen bei der Internetpräsenz. „Auch die unbürokratische Genehmigung von Wintergastgärten war ein Thema, wo wir Lösungen erreicht haben“, erklärt Spitzer. „Hoffentlich können die Gastronomen zumindest ab 7. Jänner davon Gebrauch machen – allein in unserem ersten Bezirk haben wir 160 Gastrobetriebe! Das Bewusstsein für Regionalität und Nachhaltigkeit ist gestiegen, da die Krise gezeigt hat, wie viele Jobs etwa im stationären Handel auf dem Spiel stehen – jetzt kann jeder danach handeln: Ich rufe nochmals dazu auf, Geschenke bei heimischen regionalen Händlern zu kaufen. Damit kann jeder einen Beitrag zur Absicherung von Jobs leisten!“

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