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12. November 2021

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- Lockdown für Ungeimpfte und Impfpflicht im Gesundheitsbereich - Grazer Friedensstupa frisch saniert - Mit neuem Führungsteam: Caritas baut die Betreuung aus - Prato beim Parkhotel: Neue Advent-Location in Graz

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2 graz www.grazer.at 12. NOVEMBER 2021 Die Corona-Zahlen in Graz haben erneut leicht abgenommen. GETTY Corona-Zahlen in Graz & Umgebung ■ Die Corona-Zahlen sind seit gestern leicht gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Graz beträgt aktuell 453,1 Fälle pro 100.000 Einwohner (gestern: 474,6). In GU liegt der Wert bei 574,6 (gestern: 592,3). Der Steiermark- Durchschnitt beträgt 602,1. Die niedrigste Inzidenz hat mit 375,3 der Bezirk Bruck- Mürzzuschlag. 336 Menschen sind in Graz mit Corona gestorben, in GU 268. Lockdown für Ungeimpfte und Impflicht im Gesundheitsbereich In der Steiermark haben sich bisher 847.986 Personen impfen lassen. Das sind 67 Prozent der Über-12-Jährigen. GETTY COVID-19. Die Impfquote, die in der Steiermark bei 67 Prozent liegt, soll im Kampf gegen die Pandemie erhöht werden. Jetzt wurde eine Impfpflicht in Gesundheitsberufen verkündet. Ein Lockdown für Ungeimpfte ab Montag ist wahrscheinlich. Siegfried Nagl und Alfred Stingl bei ihrer Stellungnahme im Sommer. FISCHER Bürgermeister zur Sterbehilfe ■ Im Sommer wandten sich Alfred Stingl und Siegfried Nagl in der sogenannten „Grazer Erklärung“ mit ihren Bedenken und Wünschen hinsichtlich einer Neuregelung der Rechtsgrundlagen für den „assistierten Suizid“ an die Öffentlichkeit. Der mittlerweile in Begutachtung gegangene Vorschlag geht aus der Sicht der beiden in die richtige Richtung. Sie fordern das Parlament nun auf, „im Sinne der Menschlichkeit zu entscheiden“. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Den Ungeimpften geht es jetzt langsam an den Kragen. Bundeskanzler Alexander Schallenberg bestätigte heute: Am Sonntag will er „grünes Licht“ für einen Lockdown für Ungeschützte geben. Für Ungeimpfte (und nicht gültig Genesene) gelten dann dieselben Bestimmungen wie in den vergangenen Lockdowns. Ein genereller Lockdown sei ausgeschlossen: es müssten diejenigen geschützt werden, die sich auch selbst gegen das Virus durch eine Impfung geschützt hätten. In Kraft treten soll die Verschärfung schon am kommenden Montag. Am Wochenende soll es eine virtuelle Konferenz mit den Landeshauptleuten geben und zudem am Sonntag eine Sitzung des Hauptausschusses des Nationalrats, bei dem der Ungeimpften-Lockdown abgesegnet wird. In Salzburg und Oberösterreich ist die Regelung ja bereits fix. Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer betont: „Ich habe mich immer für bundeseinheitliche Maßnahmen ausgesprochen. Wir müssen an einem Strang ziehen, um die Corona- Pandemie zu bekämpfen.“ Impfpflicht Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein kündigte heute außerdem die Impfpflicht in Gesundheits- und Pflegeberufen an. Dies sei das „Gebot der Stunde“, da es gelte, besonders vulnerable Personen zu schützen. Schwere Verläufe seien aufgrund eines eh schon geschwächten Immunsystems noch wahrscheinlicher. Auch Landeshauptmann Schützenhöfer sprach sich für diese Form der Impfpflicht aus. Er brachte außerdem eine „sektorale Impfvoraussetzung“ auch für andere Berufsgruppen ins Spiel: etwa auch Pädagogen in Kindergärten oder Schulen. Status Quo In der Steiermark liegt die Impfquote aktuell bei rund 67 Prozent der Über-12-Jährigen. Bei den Über-75-Jährigen sind es sogar 91 Prozent. Mit heutigem Stand wurden 847.986 Zertifikate für den ersten Stich ausgestellt, 766.303 für den zweiten und 79.927 für den dritten. 74 Prozent wurden mit dem Impfstoff von Biontec/Pfizer immunisiert, 12 Prozent mit Astra Zeneca. Neun Prozent bekamen Moderna verabreicht, fünf Prozent Johnson&Johnson. Österreichweit liegt die Impfquote aktuell bei 65 Prozent. Das Burgenland hat mit mehr als 80 Prozent die höchste Durchimpfungsrate.

12. NOVEMBER 2021 www.grazer.at graz 3 Friedensstupa frisch saniert TOLL. Der buddhistische Friedensstupa im Grazer Volksgarten wurde generalsaniert und heute feierlich eröffnet. Ursprünglich wurde der Kultbau 1998 bei einem Besuch des Dalai Lamas eingeweiht. Ein Stupa ist ein buddhistischer Kultbau, der das erleuchtete Bewusstsein des Buddha symbolisiert. Man platziert dort Blumen oder Räucherwerk. ARCHIV SHE DRUP LING GRAZ Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Für die buddhistische Gemeinde in Graz ist der Stupa ein wichtiger Ort. Der Kultbau symbolisiert das erleuchtete Bewusstsein des Buddha. Der Zahn der Zeit hatte der Bausubstanz über die letzten 23 Jahre aber stark zugesetzt und so wurde eine Sanierung fällig. Im Rahmen der Generalsanierung wurden Schäden an der Substanz behoben, die Granitplatten der Basis sowie des Aufbaus wurden neu versetzt und verfugt, die Mosaiksteine der Kuppel erneuert, alle Metallornamente restauriert und neu vergoldet. Die Basis wurde durch eine Stahlreling umfriedet. Die Stadt Graz und das Land Steiermark förderten die Sa- nierung mit insgesamt fast 74.000 Euro. „Die große Bedeutung und Wertschätzung des interreligiösen Dialogs und der Religionsgemeinschaften durch die Stadt Graz wird mit der Sanierung des Friedensstupa der Buddhisten sichtbar“, sagte Bürgermeister Siegfried Nagl. „Die Sanierung des Friedensstupa ist Voraussetzung dafür, dass dieser Treffpunkt sowohl für Gläubige als auch Besucher unserer Landeshauptstadt weiterhin bestehen bleibt“, erklärte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. 1998 eingeweiht Der Stupa wurde im Jahr 1998 anlässlich eines Graz-Besuchs des Dalai Lama eingeweiht. Es ist der einzige Stupa in ganz Österreich, der auf öffentlichem Boden steht. Anti-Vandalismus-Workshop ERFOLG. Bereits über 6000 Schülerinnen und Schüler hat der Workshop „Vandalismus ist nicht nett“ des Sicherheitsmanagements der Stadt Graz erreicht. Auch im zehnten Jahr hält der Erfolg an. Um schon früh Bewusstsein dafür zu schaffen, dass mutwillige Zerstörung kein Kavaliersdelikt ist, sondern ein strafbares Verhalten, startete das Sicherheitsmanagement der Stadt Graz bereits 2012 das Schulprojekt „Vandalismus ist nicht nett“. Seither haben sich 6.058 junge Menschen, vor allem in weiterführenden Schulen, mit dem Thema auseinandergesetzt. 50 Workshops pro Jahr „Wir haben festgestellt, dass die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Schulstufen in den zwei Unterrichtseinheiten intensiv und reflektiert mitarbeiten. So er- reichen wir eine Sensibilisierung für die Themen Gruppendynamik, Zivilcourage, Gefühlsma- nagement, Gleichberechtigung und Jugendstrafrecht“, berichten die erfahrenen Trainerinnen Bar- bara und Carla Apschner. Gilbert Sandner, Sicherheitsmanager der Stadt Graz ergänzt: „Der Work- shop ist eine wichtige Maßnahme im Gesamtkonzept zur Siche- rung des öffentlichen Raums. Die Rückmeldungen und Evaluierun- gen zeigen, dass wir mit diesem Angebot wichtige Akzente zur Prävention setzen können.“ 50 Workshops ermöglicht die Stadt Graz pro Schuljahr. Interessierte Schulen können sich unter sicherheitsmanagement@stadt. graz.at melden. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten mit großem Interesse an dem Workshop zur Sensibilisierung für das Thema Vandalismus mit. STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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