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12. Juli 2020

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- Ruine Gösting gesperrt: Besucher stehen vor verschlossenen Toren - Sportjahr 2021: Erste Special Olympics Tanz-WM in Graz - 50 Corona-Interviews pro Tag: Mehr Personal für Gesundheitsbehörden gefordert - VinzeWerke bereiten sich auf den Corona-Herbst vor - Vincke-Steinbrüche werden Naturerlebnispark - Yamauchi: In Graz hat das nächste Asia-Lokal aufgesperrt - Holding bringt jetzt erste Rasengleise auf Schiene - Grazer Künstler gestaltete riesiges Wandgemälde mit Hollywood-Star - Endlich eine Ortstafel für Kainbach bei Graz - GU Nord bringt jetzt den Klimaschutz voran

16 graz www.grazer.at

16 graz www.grazer.at 12. JULI 2020 Im Rahmen des neu gebauten Gemeindezentrums in Kainbach bei Graz wird auch der Kinderbetreuung in Zukunft wesentlich mehr Platz eingeräumt. KAINBACH BEI GRAZ Endlich eine Ortstafel für Kainbach bei Graz ZEIT WIRD’S. Bis vor kurzem hatte Kainbach keine eigene Ortstafel. Nun entsteht ein echtes Zentrum. Nachhaltige Energiegewinnung wird in Zukunft noch stärker im Fokus stehen. In der KLAR GU-Nord arbeiten die Gemeinden klar an der Zukunft. ROMAN MÜHL GU Nord bringt jetzt Klimaschutz voran ZUKUNFTSFÄHIG. Fünf GU-Gemeinden arbeiten zielstrebig an der Anpassung an den Klimawandel. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Es mag auf den ersten Blick unglaubwürdig erscheinen, ist aber tatsächlich so: Kainbach bei Graz erhielt erst kürzlich seine eigene Ortstafel. „Es war schon seltsam, immer wieder haben Medien die Gemeinde fälschlicherweise Hönigtal genannt, weil es dort ein Ortsgebiet und auch einen kleinen Marktplatz gibt“, erzählt Bürgermeister Matthias Hitl. Kurz vor Corona kam dann endlich die Verordnung und man konnte endlich eine Ortstafel, die auch tatsächlich den Namen der Gemeinde trägt, aufstellen. Neuer Ortskern Damit ist der erste Schritt zum neuen und lebendigen Ortskern getan. Im August wird das alte Gemeindezentrum abgerissen, in weniger als zwei Jahren soll hier rund um den Kreisverkehr zwischen Riesstraße und Hönigtaler Straße ein neues Gebäude entstehen – mit barrierefreiem Zugang, einem Notstromaggregat für den Fall eines Blackouts und deutlich mehr Platz für die Kinderbetreuung. Zu den bisher drei Kindergartengruppen sollen dann eine vierte sowie eine neue Kinderkrippengruppe hinzukommen. Die Gemeinde selbst wird mit August in ein noch aufzustellendes, im näheren Umfeld des Ortszentrums gelegenes, Containerdorf umziehen, um die Amtsgeschäfte während der Bauarbeiten von dort zu führen. Auch ansonsten tut sich einiges im Ort: Bis Oktober soll das Wohnprojekt der GWS mit etwa 50 Wohnungen fertig sein, samt Spar als neuem Nahversorger für die Gemeinde. „Jetzt bildet sich endlich ein wirklicher Kern“, freut sich Hitl, der erst im vergangenen Jahr mit 25 Jahren zum jüngsten Bürgermeister der Steiermark wurde. Es hat lange gedauert, aber seit März hat Kainbach eine eigene Ortstafel. KK Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Schon 2015 haben sich die fünf Gemeinden Deutschfeistritz, Frohnleiten, Peggau, Semriach und Übelbach als Klima- und Energiemodellregion (KEM) zusammengetan, um in Sachen Klimaschutz und Energiewende in der Region etwas voranzubringen und Maßnahmen zu bündeln. Seit Juli starten sie unter Modellregionsmanager Roman Mühl auch als KLAR (Klimawandelanpassungsregion) durch – ein weiteres Programm des Klima- und Energiefonds der Gemeinden: „Ein bestimmtes Maß an Temperaturerhöhung ist aufgrund der bisherigen umweltschädlichen Verbrennung fossiler Energie sowie wegen des unbedachten Flächenverbrauchs nicht mehr zu verhindern. Die Anpassung unserer Systeme an den Klimawandel im Alltag ist dringend erforderlich, um sich neben aktivem Klimaschutz auch mit den Auswir- Roman Mühl kungen des Klimawandels zu arrangieren“, erklärt Mühl. In der zweijährigen Umsetzungsphase werden nun aktiv Maßnahmen mit den Schwerpunkten Bewusstseinsbildung, Land- und Forstwirtschaft, Gesundheit, Katastrophenschutz, Wasserversorgung sowie Bauen und Wohnen implementiert. Das erklärte Ziel: eine lebenswerte Zukunft auch für kommende Generationen. Ein besonderes Augenmerk wird unter anderem auf den heimischen Wäldern liegen, einer der wichtigsten natürlichen Ressourcen in den Gemeinden. Als konkrete Maßnahmen sind dabei eine Exkursion zu einem Best-Practice-Wald, ein Workshop in Sachen klimafitte Wälder sowie Lehrgänge vor dem Hintergrund der Waldpädagogik zu nennen. „Die KLAR Graz-Umgebung Nord soll als Bindeglied vom Bund direkt in die Gemeinde funktionieren, als Bündelung der Kräfte von Politik, Wirtschaft, Forschung, Vereinen und den Bürgern der Gemeinden“, erklärt Mühl.

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