7 TAGE SONNTAG

Aufrufe
vor 11 Monaten

12. August 2018

  • Text
  • Gepa
  • Verein
  • Sturm
  • Steiermark
  • Menschen
  • Philipp
  • Stadt
  • August
  • Grazer
  • Graz
- Tausende Grazer greifen zu Drogen - Grazer Verein kämpft sich die Stadt zurück - Aus Sturm-Areal wird Dressurzentrum - Erstes Grazer Autokino eröffnet

sport 44 28

sport 44 28 redaktion@grazer.at Christian „Keine Sorge schau – die her, werden kannst jedes a bisserl Mal neu rean gewaschen.“ für mi...?“ Leichtathletin Sturm-Legende Alexandra Toth Mario über Haas die Glückssocken hielt Tormann (mit Christian Einhörnern), Gratzeis die ihr Abschied beim EM-Lauf Video in Berlin fest helfen und suchte sollten. ganz Ging besonders daneben: emotionale Aus im 100-m-Vorlauf. Ausschnitte. GEPA GEPA (6)(3) www.grazer.at 12. AUGUST 27. MAI 2018 Kainz und Co: Kampf ums Gregoritsch (gr. Bild) will das Superjahr 17/18 toppen, für Kainz (kl. Bild oben) wird’s schwerer. Eyawo (unten) gilt als Zukunftshoffnung. GEPA (2)/TWITTER GLADBACH ANKICK. Bald startet für die Grazer Legionäre in Deutschlands höchster Liga im Cup-Bewerb die neue Spielzeit. Für einige eine herausfordernde. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Für einige Grazer Legionäre aus Deutschlands Fußball- Oberhaus wird die erste Pokal-Runde die ebenso erste Saison-Chance, in Pflichtspielen aufzuzeigen. Denn nicht jeder hat ein Fix-Leiberl wie der beste steirische Legionär Michael Gregoritsch beim FC Augsburg. Als bester Stürmer! „Die letzte Spielzeit war top. Von fixen Platzierungen wollen wir jetzt trotzdem noch nicht sprechen. Verbessern kann man sich immer, ich ja auch.“ Auch was einen neuen Club angeht? „Man weiß nie, was bis Ende August passiert, aber ich fühl mich wohl in Augsburg, hier passt alles.“ Nicht alles gepasst hat letzte Saison bei „Gregerls“ Stürmer- Kollege in der Nationalelf, Marcel Sabitzer, in Leipzig. Verletzungen plagten ihn, nur drei Tore standen am Ende am Konto, jetzt muss er sich intern gegen Neuling Matheus Cunha (kam aus Sion) im Sturm durchsetzen. Im Liga-Finish retteten sich die Leipziger auf einen Europa- League-Platz. Rudern in der Innenstadt SPORTLICH. In der Serie „Gemma, Grazer!“ stellen wir jede Woche eine andere Sportart vor, die in Grazer Vereinen ausgeübt wird. Heute präsentieren wir Rudern! Gemma, Grazer www.grazer.at Von Martin Machinger redaktion@grazer.at Erfolgreiche Rudervereine haben meist eine sehr lange und traditionsreiche Geschichte. Der junge Verein Ruderclub Graz mit dem Sitz in Murfeld zeigt, dass man auch schon nach kurzer Zeit viel erreichen kann: Wurde der Ruderclub zwar bereits 2013 gegründet, so bestreitet er jedoch erst die dritte Saison. Neben 85 Mitgliedern in allen Altersklassen zählt Daniel Krobath – momentan im österreichischen Auswahlkader für Olympia 2020 in Tokio – zu den Vereins- mitgliedern. Es ist freilich kein Wunder, dass der Verein so viel Zuspruch erhält, wenn den Grazer Ruderern satte 3,5 Kilometer Ruderfläche auf der Mur zur Verfügung stehen. Mit der neuen Staustufe sind es dann sogar sieben Kilometer – da ist auch ein Abstecher in die Innenstadt möglich. Was Rudern ausmacht, erklärt der Präsident des Vereins Horst Cerjak: „Neben Schwimmen ist Rudern der gesündeste Sport, da alle Muskeln gleichzeitig trainiert werden.“ Die steirischen Rudervereine findet man online unter www.rudern.at. Horst Cerjak vom Ruderclub Graz freut sich stets über Interessierte beim Probe- Rudern. Infos dazu gibt’s online unter: www.ruderclub-graz.at. HAUSDORFER, RUDERCLUB

12. AUGUST 2018 www.grazer.at sport 29 HERO➜ Veronika Windisch, Läuferin Die Grazer „Alleskönnerin“ holte den Sieg im Damenbewerb beim Wildwiesenturmlauf in Miesenbach in 29,81 Sekunden. Lukas Nemecz, Golfer Die Challenge-Tour war für den Grazer kein Highlight: Mit 5 unter Par beendete Nemecz sie nur auf Rang 29. ZERO ➜ Fix-Leiberl Vor einer herausfordernden Saison steht Florian Kainz in Bremen. Dass man mit Davy Klaassen aus Everton einen Spieler auf seiner Mittelfeld-Position holte, macht die Lage für Kainz (hielt sich im Juni in Graz- St. Peter fit) nicht leichter. Bedienen will der Ex-Blacky kommende Saison Martin Harnik. Der Halb-Allerheiligener und Ex-Hannoveraner will an alter Wirkungsstätte beweisen, dass „Steirerbluat ka Himbeersaft“ ist. In Berlin hat Hertha-Stürmer Valentino Lazaro 2017/18 mit zwei Toren auch nicht geglänzt. Mit Pascal Köpke (Sohn von Tormannlegende Andreas Köpke) holten die Hauptstädter außerdem einen weiteren Konkurrenten auf Lazaros Position. ➠ „Fohlen“-Juwel Ein noch unbeschriebenes Blatt im deutschen Profifußball ist Noah Eyawo. Der Linksverteidiger wechselte im Winter aus der Akademie Steiermark nach Gladbach, agiert in der U19 der „Fohlenelf“ und gilt als einer der Kandidaten für die Profis. Bei Sturm war Thomas Raffl sein Trainer: „Noahs Stärke ist seine sensationelle Athletik, dass er Druck vom ersten Kontakt weg setzt. Den Sprung in die Erste traue ich ihm absolut zu!“ Auch spannend: Wie schlägt sich der Grazer Christian Peintinger als Adi Hütters Co-Trainer bei Pokal-Sieger Frankfurt? In Bern holte der Ex-Kalsdorf- Coach mit seinem „Chef“ zuletzt sensationell den Titel. Wigald Boning am Set. Links an der Souvenir-Wand: der Sturm-Schal. HISTORYGERMANY Sturm-Schal in Kult-Show ■■ Grazer Fans der kultigen TV- Sendung „Deutschland, deine Fußballseele“ (History Channel) dürften Augen gemacht haben, als sie ein Detail im Vorspann entdeckten: Dort ist nämlich am Drehort, einer urigen deutschen Fußball-Kneipe, an der internationalen Souvenir-Wand mit allerlei Fußball-Mobiliar ein Sturm-Schal zu sehen! Moderiert wird die Sendung von Wigald Boning, in Deutschland omnipräsenter Promi-Experte in diversen Quizsendungen. In „Deutschland, deine Fußballseele“ gibt der Werder-Bremen- Fan (Klub des Grazers Florian Kainz) Einblick ins Leben bei kleinen Provinzklubs, zu Stars von einst und weiterer Fußballkultur. Der Sturm-Schal verleiht der Sendung optisch einen Grazer Touch. Lust bekommen? „Die nächste Folge gibt’s am 27. August, 18.10 Uhr“, verrät Daniel Habeland, Pressesprecher beim History Channel. PHIL Stärkung beim Training im „Bunker“: King (r., neben Thomas Höneckl) verleiht den 99ers Glanz. Vollmann: „Team muss erst aufgebaut werden.“ GEPA (2) 99ers: „Die Arbeit geht jetzt erst richtig los“ MOTIVIERT. Grazer Eishackler verstärkten sich prominent. Jetzt muss ein Team geformt werden. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Baumarkt-Saison bei den Grazer Eishockeyprofis – könnte man annehmen! Denn die Team-Verantwortlichen der Graz 99ers machen dieser Tage wahrlich Nägel mit Köpfen. Es wird massiv aufgerüstet! Den Königstransfer bisher schlossen die 99ers mit der Verpflichtung von Ex-NHL-Star und Stanley-Cup-Gewinner Dwight King (440 NHL-Spiele) ab. Manager Bernd Vollmann: „Es war auch ein bissl Glück dabei, so ein Kaliber nach Graz zu lotsen. Mit ihm treten wir offensiv und zwischen den Linien wesentlich verbessert auf. Nichtsdestotrotz wissen wir, dass die Arbeit jetzt erst losgeht!“ Was Vollmann meint: Trainer Doug Mason muss ein funktionierendes Team um die Neuen formen, auf die Vorzüge Einzelner könne man im modernen Eishockey nicht setzen. Die weiteren Transfers sollen wesentlich dazu beitragen, selbiges in Graz bieten zu können: „Curtis Hamilton ist eine Wucht, war top bei Sparta Prag und ging im Wirbel um den King-Transfer fast ein wenig unter, Matt Garbowsky holte zweimal den Kelly Cup, Travis Oleksuk bestach in Bozen.“ Hinzu kommt die Klasse, die man sich von weiteren Zugängen wie Verteidiger Andre Lakos verspricht. Vollmann betont die Akribie bei der Spielersuche: „Alle wurden genauestens beobachtet – nie zuvor wurde das Scouting so umfangreich betrieben wie jetzt“, so Vollmann. Zum 20-Jahr-Jubiläum der 99ers ist das Ziel klar: „Playoff!“ Weiterer Baustein für eine erfolgreiche Saison: gutes Einvernehmen mit den Fans. Der „Grazer“ berichtete ja letzte Saison über einen heftigen Zwist zwischen dem (damaligen) Fanclub-Capo Jürgen Hosp und der Vereinsführung. Inklusive Stimmungsboykott. Hosp hat sich „vom Hockey zurückgezogen“. Vollmann: „Schon am Ende der letzten Saison hat es mit dem Fanclub ein sehr gutes Meeting gegeben.“ Dass keine Stimmung herrschte, lag an den Resultaten. Der Streit ist beigelegt. Jetzt liegt’s an Mason und Co, das Projekt „Team-Formung“ umzusetzen.

2021