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11. November 2018

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30 viva www.grazer.at 11. NOVEMBER 2018 Pflege: Bedarf an Personal und statistik. Die 24-Stunden-Pflege ist in Österreich fast ausschließlich Sache von Slowakinnen und Rumäninnen. Jene Pflegekräfte, die in Österreich in der 24-Stunden-Betreuung tätig sind, sind fast ausnahmslos weiblich und stammen meist aus osteuropäischen Staaten, zeigen die Statistiken des Sozialministeriums. getty Die Österreicher werden immer älter, der Bedarf an Pflegepersonal und -betreuung – mobil wie stationär – steigt stetig. Wie stark die Nachfrage und auch die Kosten im Fall der 24-Stunden-Pflege in den letzten Jahren tatsächlich zugenommen haben, verdeutlichen neue Zahlen aus dem Sozialressort von Ministerin Beate Hartinger-Klein. Lagen die Ausgaben von Bund und Ländern für 24-Stunden-Betreuung im Jahr 2010 noch bei insgesamt 58,5 Millionen Euro, so hielt man im Jahr 2017 bereits bei 159,2 Millionen Euro. 31 Millionen Euro davon entfielen übrigens auf die Steiermark, 2010 machte der steirische Pflegeanteil noch 7,9 Millionen Euro aus. Viele Osteuropäerinnen Doch nicht nur die Kosten, auch die Zahl der Pflegekräfte – die in der großen Mehrheit weiblich sind – ist kräftig gewachsen.

11. NOVEMBER 2018 www.grazer.at viva 31 Kosten steigt Gab es in Österreich im Jahr 2010 noch rund 32.000 selbstständig tätige Personenbetreuerinnen mit einem angemeldeten Gewerbe, waren es im Vorjahr schon mehr als 88.000. Nicht ganz überraschend: Der überwiegende Anteil der Pflegerinnen kommt aus Osteuropa, alleine Slowakinnen und Rumäninnen stellen 80,9 Prozent der in Österreich tätigen 24-Stunden-Betreuerinnen. Und während etwa der Anteil der Ungarinnen bei 6,4 Prozent liegt, stammen nur 1,8 Prozent der Pflegerinnen aus Österreich. 45.000 Pflegefälle Das Sozialministerium hat heuer von Jänner bis August bereits für mehr als 45.000 24-Stunden- Betreuungsfälle Förderungen ausgezahlt. Auch hier wurden die Pflegeaufgaben fast ausschließlich von Osteuropäerinnen übernommen: Mehr als 22.200 Rumäninnen und knapp Sozialministerin Beate Hartinger- Klein legt Zahlen vor. Sozialministerium/Zinner, 15.000 Slowakinnen standen im Betreuungseinsatz. Dazu kamen nochmals knapp 2800 kroatische und 2400 ungarische Pflegerinnen. In 96 Fällen leisteten Österreicherinnen die Pflege. DAW

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