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11. November 2018

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- Verkehrspolitiker einig: Wir brauchen einen Masterplan - Förderverträge für 75 Kultur-Initiativen - Wirbel um Heeresschau in Graz: Soldaten weisen Kritik zurück - Grazer Altstadt soll nur mehr mit Natursteinen gepflastert werden - Kein Geld für Hundewiesen: Hundeabgabe soll bleiben - Gestaltungsbeirat soll Bauprojekte in Graz, GU und Voitsberg prüfen - Polizeitritt-Video: Verfahren wurde eingestellt - Neues Projekt am Jakominiplatz: Dorotheum wird zum Hotel

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eco Daniel Windisch 26 daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695 Täglich grüßt der Einzelfall.“ Gewerkschafter Beppo Muchitsch ätzt über das neue Arbeitszeitgesetz, das – entgegen den Regierungsbeteuerungen – angeblich von vielen Betrieben missbraucht wird. KK www.grazer.at 11. NOVEMBER 2018 Begeisterte Kunden werden von vielen Unternehmen nicht als Chance erkannt. GETTY Firmen ignorieren ihre Fans S E R V I C E Kurz und bündig Pylones im Citypark Fröhlich, einzigartig, knallig bunt – so präsentiert sich die französische Kultmarke „Pylones“ im neuen Pylones by Klammerth- Shop im Citypark. Zu finden sind darin Alltagsgegenstände, die durch ein besonderes Design zu Kultobjekten werden, so z. B. die berühmte Madame-Reibe oder die mit diversen Preisen ausgezeichneten Hachiman-Eimer. V. l.: Johanna Schuß (Pylones), Citypark-Manager Waldemar Zelinka und Martina Weinhandl (Pylones) CITYPARK Rote Trendköpfe sind das Mustwear schlechthin. INTERCOIFFEUR MAYER Haar-Trends 2019 Tony&Guy-Artdirector Alex Socher stattete kürzlich der Mayer Academy, der Talentschmiede von Intercoiffeur Mayer, einen Besuch ab und präsentierte mit den Mayer- Stylisten in Graz und Schwarzkopf die besten Looks für 2019. „Cuts nach Schema F gehören der Vergangenheit an. Slice-Techniken stehen jetzt total im Fokus“, erklärt Figaro Gerhard Mayer. Alle Ombre-Töne werden im Vergleich zu 2018 wesentlich kräftiger. Das Mustwear sind rote Trendköpfe. Selbst glänzendes Kupferrot könnte heuer ein Winterhighlight werden. Strom-Tankstelle Beim neuen Raiffeisen-Sportpark in der Hüttenbrennergasse können Besucher nun an Ladestationen der Energie Graz rund um die Uhr E-Fahrzeuge mit Strom „betanken“. An der Schnellladestation ist sogar eine Vollladung in nur 30 Minuten möglich. Damit stehen in Graz bereits mehr als 50 öffentliche Ladepunkte sowie rund 20 Ladepunkte nur für e-Taxis zur Verfügung. An all diesen Ladestationen sowie den Ladestationen von „tim“, die von der Energie Graz errichtet und betrieben werden, fließt zu 100 Prozent regional produzierter Naturstrom. Sportpark-Chef M. Pichler mit Energie-Graz-Geschäftsführern W. Ressi und B. Papousek (v. l.) ENERGIE GRAZ/FISCHER Einsatz RECHT. Neue Organisation engagiert sich in Graz für Barrierefreiheit in Betrieben, Öffis etc. Die 2003 gegründete Non-Profit-Organisation freiraumeuropa hat bereits Niederlassungen in Linz, Wien, Salzburg, Innsbruck und Rosenheim – vor Kurzem hat freiraum- europa, das sich als Lobby-Organisation für Menschen mit Behinderung versteht, in der Kärntner Straße in Graz ein Bildungs- und Beratungszentrum eröffnet. Geboten werden hier kostenfreie Infos und Erstberatung sowie Fachberatung, Schulungen und Zertifizierung für Personen, Unternehmen und Organisationen. Gemeinsam mit der steirischen Arbeiterkammer machte freiraumeuropa-Präsident Dietmar Janoschek, der selbst erblindet ist, diese Woche auf die Bedeutung von Barrierefreiheit aufmerksam. Leider gebe es nach wie vor für 1,3 Millionen

11. NOVEMBER 2018 www.grazer.at eco 27 ➜ TEURER GETTY (2) Gemüse +3,5 % Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die durchschnittlichen Preise für Gemüse doch merklich an. Obst –0,3 % Fast unverändert, aber doch mit leichter Tendenz nach unten fiel die Preisentwicklung bei Obst aus. BILLIGER ➜ VERGEBENE CHANCEN. Viele Unternehmen reagieren gar nicht oder falsch auf Kundenlob, zeigt ein großer Test. Dabei ignorieren die Betriebe das Potenzial für freiwilliges Fan-Engagement. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Viele Unternehmen haben keine Ahnung, wie sie mit begeisterten Kunden und Lob von Fans umgehen sollen. Und die Betriebe verschenken dabei auch gleich die Gelegenheit, freiwillige Werbeträger und Markenbotschafter zu rekrutieren. Das sind die Kernaussagen des zweiten „Fan-Fitness-Tests“, für den das Beratungsunternehmen Corporate Grassroots Factory erneut 100 Unternehmen (darunter auch Grazer Betriebe) unter die Lupe genommen hat. Nur eine Minderheit der Unternehmen kommt überhaupt auf die Idee, die Begeisterung ihrer Kunden aktiv weiterzunut- zen. Konkret haben sich nur 20 Prozent der getesteten Unternehmen als wirklich „Fan-fit“ erwiesen. Auf Kundenlob reagierten sie mit Einladungen für freiwilliges Engagement, etwa mit der Bitte um Testimonial-Aussagen und -Fotos für die Firmen-Website oder Einladungen zu Kundentreffen und Umfragen. Weitere 26 Prozent der Unternehmen reagierten freundlich, aber ratlos – manche zeigten sich zumindest offen, mit Fans in einen Dialog über ein mögliches Engagement zu treten. Keine Antwort Dagegen sind 54 Prozent der Unternehmen überhaupt nicht fit für Fans – sie wissen offensichtlich auch nicht, wie sie mit Lob umgehen sollen. Begeisterte Kunden bekommen auf ihr Lob bzw. ihr Angebot zur freiwilligen „Mitarbeit“ entweder gar keine Antwort oder nur völlig beliebige, unpersönliche Textbausteine vorgesetzt – wie etwa die realen Beispiele „Gerne leiten wir Ihr Lob an die Marketingabteilung weiter“ und „Es reicht, wenn Sie unsere Dienste weiter in Anspruch nehmen“ belegen. „Das ist so, als würde ich ein liebevoll ausgesuchtes Geschenk einfach liegen lassen“, erklärt Michaela Mojzis- Böhm, Gründerin der Corporate Grassroots Factory. Viele Betriebe „wünschen sich Engagement – und erkennen es nicht, wenn es ihnen serviert wird. Jedes Unternehmen hat Fans. Die Frage ist nur, wie professionell erkennen und involvieren Unternehmen ihre Fans tatsächlich.“ Für Mojzis- Böhm ist der richtige Umgang mit Fans in Unternehmen ebenso wichtig wie Beschwerdemanagement: „Begeisterung verdient zumindest die gleiche Aufmerksamkeit wie Kritik.“ M. Mojzis-Böhm: „Jedes Unternehmen hat Fans.“ CORPORATE GRASSROOTS FACTORY. für Barrierefreiheit Spezielle Leitsysteme erleichtern blinden und sehbehinderten Menschen die Orientierung – und sind relativ kostengünstig zu installieren. GETTY Menschen mit Behinderungen in Österreich Zugangshürden in Gebäuden, Wohnungen, Geschäften, Öffis etc., so Janoschek. Das liege an „zahnlosen“ Gesetzen, aber auch daran, dass Barrierefreiheit meist auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern reduziert werde. Oft vergessen werde indes z. B. auf die 400.000 stark sehbehinderten Menschen in Österreich, denen mit tastbaren Bodenleitsystemen, kontrastreichen Treppen- und Glasflächenmarkierungen geholfen werden könne. Die steirische AK hat dies bei ihren jüngsten Umbauten berücksichtigt: „Uns ist es wichtig, dass in allen Gebäuden der Arbeiterkammer Steiermark die Serviceleistungen barrierefrei erreicht und in Anspruch genommen werden können“, so AK- Bauplaner Jürgen Grabner. DAW 10 Jahre Magazin „Cool“ ■ Das Jugendmagazin „Cool“ räumt gleich mit zwei dunklen Prophezeiungen auf: Erstens, Print hätte keine Zukunft, und zweitens, die heutige Jugend bringe man nicht mehr zum Lesen. Vor mittlerweile zehn Jahren trat die österreichische Zeitschrift erfolgreich den Gegenbeweis an. Was 1956 mit dem Start des größten Jugendmagazins im deutschsprachigen Raum, der „Bravo“, geklappt hat, funktioniert auch 2018 noch. „Die Idee war, ein nationales Jugendprodukt im Print zu kreieren, wir starteten erst nur in der Steiermark und sind nun in ganz Österreich Mit großer Euphorie am Werk: Michael Hüttler (links) und Markus Gonzo Renger, die Macher des Jugendmagazins Cool KK am Markt“, sagt Michael Hüttler, der 2008 „Cool“ aus der Taufe gehoben hat. Seit 2012 ist Markus Renger mit „Gonzomedia“ als Verlagsinhaber und Herausgeber mit an Bord. Die nach dem Ende des „Rennbahn Express“ einzige Jugendzeitschrift „Cool“ erscheint jährlich zehnmal und hat pro Monat eine Reichweite von rund 13,4 Prozent bei den 13- bis 17-Jährigen. Erhältlich ist „Cool“ in Trafiken und im Zeitschriftenhandel. Ab März 2019 gibt es ein „neues Baby“: Viermal pro Jahr kommt „Cool Mädchen“. Hüttler: „Unsere Leserschaft ist großteils weiblich.“

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