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11. November 2018

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- Verkehrspolitiker einig: Wir brauchen einen Masterplan - Förderverträge für 75 Kultur-Initiativen - Wirbel um Heeresschau in Graz: Soldaten weisen Kritik zurück - Grazer Altstadt soll nur mehr mit Natursteinen gepflastert werden - Kein Geld für Hundewiesen: Hundeabgabe soll bleiben - Gestaltungsbeirat soll Bauprojekte in Graz, GU und Voitsberg prüfen - Polizeitritt-Video: Verfahren wurde eingestellt - Neues Projekt am Jakominiplatz: Dorotheum wird zum Hotel

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16 graz www.grazer.at 11. NOVEMBER 2018 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Bundesheer muss üben! Zum Aufmacher am Sonntag, 4. November 2018, „Wo bleibt hier der Jugendschutz“ – Grüne wollen das Heer klagen: Man braucht das Heer, um uns vor Angriffen (ob von Seiten kriegerischer Nachbarn, Terroristen oder anderer Krimineller) zu schützen. Das geht sicher nicht mit Händchenhalten oder Streicheleinheiten! Deshalb müssen Soldaten das auch üben. Kindern kann man schon erklären, dass das nur eine Übung ist zum Schutz unserer Bevölkerung, also auch unserer Kinder! Ich frage mich, was sich solche Eltern von einer Heeresschau erwarten, dass sie mit ihren Kindern dort hingehen. Gerda Manninger, Graz * * * Auf den Punkt gebracht! Zum Kommentar von Tobit Schweighofer: „Eine Klage hat noch keinem geschadet“: Ich möchte Ihnen aus tiefster Seele zu Ihrem Kommentar „Eine Klage hat noch keinem geschadet“ gratulieren! Sie haben die wahre Problematik auf den Punkt gebracht – BRAVO!!! Leider sind nur wenige so „mutig“, diese Themen kritisch anzusprechen. Meine Frage an die Befürworter einer eventuellen Klage wäre u. a. auch, wie sie zu Videospielen mit Kampfszenen und sogar Comics mit ähnlichen Inhalten stehen. Jörg Garzarolli, Graz * * * Verantwortung der Eltern Zum selben Kommentar: Sie haben die von den Grünen angedachte Klage gegen das Heer in Ihrer Kolumne trefflich analysiert – danke dafür. Was ich an der Sache so unglaublich finde: Wo bleibt die Verantwortung der Eltern? Es ist so bequem – und das erlebe ich auf den verschiedensten Linien –, alles an die Allgemeinheit zu delegieren. Ich muss wohl selbst wissen, was ich meinem Kind zumuten kann. Außerdem ist die Klage auch insofern lächer- lich: Was für Videos, TV- Sendungen usw. schauen unsere lieben Kleinen tagtäglich, das müsste folgerichtig alles verboten werden. Maria Grill, Gratwein- Straßengel Alles spart * * * Heer soll gerüstet sein Zum Artikel „Wo bleibt der Jugendschutz“: Wie von den Grünen nicht anders zu erwarten, regen sie sich auf, dass bei der Heeresschau in Graz auch Waffen gezeigt wurden. Wo doch unser Heer dazu da ist, bei Katas trophen zu helfen! Die lieben Kleinen dürfen nicht erfahren, dass so ein Heer in erster Linie Verteidigungsaufgaben zu erfüllen hat und dafür gerüstet sein muss. Aber ja, es muss alles in die Ideologie passen. Das Fleisch kommt in Supermärkten in Plastik verpackt vor. Von glücklichen Wiesenschweinen. Wenn man die Kinderchen in einen Schlachthof führte, würden sie Vegetarier ... Gerhard Blaser, Graz Zum Weltspartag luden die Grazer Banken zu Weißwurstparty und Herbstempfang. 14/15 4. NOVEMBER 2018, AUSGABE 44 Alles steht Grazer Grüne wollen das Heer klagen: Aufgrund eines einzigen Einspruchs wurde der 17,5-Millionen-Euro-Umbau beim Stadion in Liebenau gestoppt. 8 „Wo bleibt hier der Jugendschutz?“ Explosiv. Aufgrund der Gewalt-Darbietungen bei der Heeresschau am Nationalfeiertag steht jetzt sogar eine Anzeige der Grünen gegen das Heer im Raum. Auch die Kinder- und Jugendanwältin des Landes sieht das Thema kritisch – Gespräche mit dem Verteidigsungsministerium sollen aufgenommen werden. SEITEN 4/5 * * * Leistung zeigen dürfen Zum selben Artikel: Danke für den Artikel „Kinder- und Jugendschutz verletzt? Grüne prüfen Klage gegen Heeresschau in Graz“. Ich war sprachlos. Die neueste Ansage der Grünen grenzt ja schon an Wahnsinn. Wie tief sind wir schon als Land gesunken, dass wir nicht einmal Leistungen des eigenen Bundesheeres öffentlich zeigen dürfen, ohne irgendwelche „sensiblen Personen“ vorher zu warnen oder gar zu fragen? Peter Wagner, Graz * * * Keine Sandburgen! Zur Leistungsschau: Ich fand die Schau toll und informativ. Dass bei einer Bundesheer-Leistungsschau keine Sandburgen gebaut werden, sollte jedem klar sein, und man könnte zum Beispiel das Eck meiden, wo „Action“ geboten wird. Dann sollte man aber auch den Fernseher verkaufen, denn was schon ab Vormittag in diversen Sendern geboten wird, hat mit „friedlich“ gar nichts zu tun. Ebenso müssten die diversen Videospiele und Spielkonsolen aus den Kinderzimmern verschwinden. Aber das Bundesheer wegen der Leistungsschau anzuzeigen, ist einfach nur lächerlich. Da will wohl wer auf sich aufmerksam machen. Herbert Edelsbacher,Graz * * * Ein Teil der Erziehung Zur Leistungsschau: Ihr Artikel im heutigen Grazer hat mich sehr überrascht. Ich möchte dazu zwei Gedanken ergänzen: 1) Ich nehme doch an, dass die Kinder in Begleitung ihrer Eltern unterwegs waren. Die sollten doch ihre Kinder so gut kennen, dass sie entscheiden können, ob so eine Demonstration besucht wird oder nicht. Falls das Kind verschüchtert reagiert, ist das doch eine gute Gelegenheit, über Beziehung und Gespräch das Thema kritisch zu besprechen. Das ist Teil der Erziehung und kann Eltern schon zugemutet werden. 2) Wir wollten unserer damals vierjährigen Tochter eine Freude machen und haben gemeinsam Heidi auf DVD angesehen. Obwohl für Kinder gemacht, war das für sie nicht zum Aushalten und es hat mit Tränen schon nach kurzer Zeit geendet. Macht nichts: Wir haben sie getröstet und sie hat das Trauma überstanden. Norbert Enzinger, Raaba-Grambach DESIGNER OUTLET -75% Neufeldweg 162, 8041 Graz TOP-MODEMARKEN Do, 08. und Fr, 09. November Do, 8:00 bis 18:00 Uhr • Fr, 8:00 bis 13:00 Uhr LAV_Grazer_2018.indd 12 27.02.2018 11:56:21 STADT GRAZ/FISCHER, LUEF , SCHERIAU Unser Heer ist Realität Wieder einmal die Grünen! Was soll die Klage gegen die Heeresschau in Graz? Es ist wirklich lächerlich zu behaupten, dass man die Show den Kindern nicht zumuten kann. Ich sehe täglich Jugendliche, welche sich die brutalsten Spiele im Internet herunterladen, und da geht es sehr brutal zu, man muss die Gegner umbringen, und dies macht ihnen Spaß! Unser Heer ist aber die Realität und sorgt dafür, dass unser Land in Frieden leben kann, und das ist kein Spiel. Karin Kraeuchl, Graz * * * Steht nicht zum Verkauf Zum Bericht „Neues Wohnbauprojekt in Lend“: Die in Ihrem Bericht genannte zu verbauende Grundfläche beträgt lediglich 7456 m 2 und nicht fast 11.000 m 2 und hat die Adresse Wiener Straße 89. Die an die Papiermühlgasse angrenzende Liegenschaft hat ein Ausmaß von 3397 m 2 und befindet sich nach wie vor im Besitz von fünf Privatpersonen. Diese Liegenschaft wurde lediglich vom Stadtplanungsamt bereits als zukünftiger Bebauungsgrund für Hochhäuser miteinbezogen und auch in der Auslobung der GRAWE bereits als solcher berücksichtigt, steht jedoch weiterhin nicht zum Verkauf!!!!!!!! Da dies eine der letzten grünen Oasen im ohnehin schon „zubetonierten“ Bezirk Lend ist, wird diese Liegenschaft zumindest zu Lebzeiten eines der Miteigentümers (bestehendes BVV) nicht verkauft werden und daher nicht zum Bau von Hochhäusern zur Verfügung stehen. Wir hoffen zumindest noch auf ein paar geruhsame Jahre in unserem grünen Paradies mitten in der Stadt, von dem ja nicht nur wir, sondern auch die Anrainer profitieren. H. Aberl, A. Zollner, Graz

11. NOVEMBER 2018 www.grazer.at graz 17 Mops „gemopst“ kritik. Diese Woche geht’s um gestohlenen Keramik-Mops und wieder um Rad-Rowdys. Wenn Sie was ärgert oder wenn Sie was loben möchten, schreiben Sie uns, siehe Hotline. S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 – Mops gestohlen „Ich bin sehr traurig darüber, dass mein Terrakotta-Mops, welcher seit Jahren beim Stiegenaufgang, mitten in der Innenstadt, Hofgasse 10 (Taubenkobel), stand, am 30. oder 31. Oktober gestohlen wurde. Mein Mann pflegt seit Jahrzehnten den Garten, welcher zu den schönsten Innenhöfen der Stadt zählt“, klagt „Grazer“- Leserin Katharina Frick. „Muss man nun in Graz schon alles verriegeln und anketten?“, so Frick. getty, kk Rasende Radler „Ich wundere mich nur, – Unterm Uhrturm www.grazer.at dass nicht viel mehr passiert“, fragt sich der „Grazer“-Leser Gerhard Konrad. „Es ist ein Wahnsinn, wie sich Radfahrer, und auch ich bin ein begeisterter Radler, derzeit aufführen. Sie überholen ohne Rücksicht, sie achten nicht auf den Verkehr und ihnen scheint die eigene Sicherheit ebenso egal zu sein. Viele düsen auch durch stark frequentierte Straßen und machen den Autofahrern das Leben schwer.“

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