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11. November 2018

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- Verkehrspolitiker einig: Wir brauchen einen Masterplan - Förderverträge für 75 Kultur-Initiativen - Wirbel um Heeresschau in Graz: Soldaten weisen Kritik zurück - Grazer Altstadt soll nur mehr mit Natursteinen gepflastert werden - Kein Geld für Hundewiesen: Hundeabgabe soll bleiben - Gestaltungsbeirat soll Bauprojekte in Graz, GU und Voitsberg prüfen - Polizeitritt-Video: Verfahren wurde eingestellt - Neues Projekt am Jakominiplatz: Dorotheum wird zum Hotel

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10 graz www.grazer.at 11. NOVEMBER 2018 Graz, Graz-Umgebung, Voitsberg Gestaltungsbeirat soll Hobby- und Profiknipser können beim Wettbewerb mitmachen. getty Fotowettbewerb für die Bezirke ■ Die Grazer Bezirke sollen sich heuer an der Erstellung des Menschenrechtsberichts der Stadt Graz beteiligen. Dazu schreibt der Menschenrechtsbeirat auch einen Fotowettbewerb aus. Die Grazer sollen bildlich zeigen, warum sie gerne in ihrem Bezirk leben. Maximal zwei Fotos von guter Qualität sind bis 16. November an menschenrechtsbeirat@ etc-graz.at zu senden – inklusive Angaben zum Foto (Bezirk, Ort, Begründung der Auswahl) sowie Name und Alter des Fotografen. „Polizeitritt-Video“ Größere Bauvorhaben sollen im Steirischen Zentralraum bald von einem Fachbeirat begutachtet werden. Verfahren wurde eingestellt GETTY NEWS. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren um den Polizisten, der mutmaßlich einen am Boden liegenden Grazer getreten hat, eingestellt. Der Betroffene möchte das nicht hinnehmen und weiterkämpfen. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Im September sorgte ein Video, auf dem ein Grazer Polizist einen am Boden fixierten Mann zu treten scheint, ganz schön für Aufregung (die genauen Hintergründe als auch das Video gibt’s auf www.grazer.at). Der Fall zog interne Untersuchungen der Landespolizeidirektion Steiermark wie auch eine Prüfung durch die Staatsanwaltschaft nach sich. Und eben dieses Verfahren wurde jetzt eingestellt. In der Begründung heißt es: „Abgesehen davon, dass nach den Ermittlungsergebnissen nicht hinreichend erweislich war, dass die Brustkorbprellung des Gregor F. (Name der Redaktion bekannt) aus einem vom Polizisten zur Ab- wehr des Rottweilers gesetzten Fußstoß, bei welchem es sich um eine im Einsatztraining gelernte Technik handelt, resultiert, ist in Übereinstimmung mit dem Kalkül der LPD Stmk festzuhalten, dass das Einschreiten der Polizisten mit Blick auf das aggressive Verhalten des Gregor F. und das von seinem Rottweiler ausgehende Gefahrenpotenzial als gerechtfertigt einzustufen ist.“ Und auch Chefinspektor Fritz Grundnig bestätigt: „Fußstöße sind neben anderen Verteidigungstechniken in den Dienstvorschriften als Einsatztechnik zur Abwehr von Gefahren angeführt.“ Ärger bei Betroffenem Das möchte Gregor F. aber so nicht hinnehmen. „Ich werde weiterkämpfen! Das lasse ich mir nicht gefallen. Ich war lange im Sicherheitsgewerbe tätig und habe selbst solche Techniken gelernt. Aber wenn jemand eh schon am Boden fixiert ist, darf man nicht mehr treten! Und dass der Polizist meinen Hund treten wollte, akzeptiere ich auch nicht. Am Video sieht man, dass der Hund ganz woanders steht, außerdem hätte der, wenn er getreten worden wäre, zumindest aufgejault.“ Zusammen mit seinem Anwalt prüft Gregor F. nun weitere Möglichkeiten. Dieses Video sorgte für Aufregung. Da der Tritt laut Staatsanwaltschaft gerechtfertigt war, wurde das Verfahren jetzt eingestellt. SCHERIAU, SCREENSHOT

11. NOVEMBER 2018 www.grazer.at graz 11 Bauprojekte prüfen NEU. Um die baukulturelle Qualität zu sichern, soll der Steirische Zentralraum einen Gestaltungsbeirat bekommen, der Bauprojekte prüft. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at druck einerseits und der Bevölkerungsverlust andererseits wirken sich natürlich auch auf die regionale Baukultur aus. Um die gestalterische Qualität in diesen schwierigen Zonen zu wahren, wurde jetzt ein Schwerpunktprojekt im Steirischen Zentralraum (dazu gehören die politischen Bezirke Graz, Graz- Umgebung und Voitsberg) gestartet. „In der ersten Phase, die seit diesem Herbst läuft, geht es um eine baukulturelle Bestandsaufnahme“, erklärt Thomas Hofer, Baubezirksleiter des Zentralraumes. Dies passiert aktuell gerade in der Region Hügelland-Schöcklland. „In der zweiten Phase geht es darum, gemeinsam mit den Gemeinden ein baukulturelles Leitbild zu erarbeiten, das in der dritten Phase zu einem Leitfaden – oder einer Handlungsanleitung zum Bauen – führen soll. In der vierten und Der Bereich südlich, südöstlich und südwestlich von Graz gehört zu den am stärksten wachsenden Regionen in Österreich und auch entlang der gewerbedominierten Verkehrsachse Graz-Leibnitz gibt es immer mehr Zuzug. Im Westen und teilweise Norden hingegen hat die Abwanderung Leerstände und Verluste von Gewerbe und Dienstleistern zur Folge. Dieser enorme Siedlungsletzten Phase wird schließlich ein Gestaltungsbeirat als Beratungsgremium eingesetzt.“ Mehr Qualität In Graz gibt es einen solchen Fachbeirat, bestehend aus Architekten und Experten für Städtebau, die größere Bauprojekte prüfen, bereits seit dem Jahr 2011. Und das Modell hat sich äußerst positiv auf die Qualität in der Baubranche ausgewirkt, wie Stadtbaudirektor Bertram Werle bestätigen kann: „Bei der letzten Sitzung wurden zum ersten Mal alle Projekte positiv bewertet. Die Qualität wurde also angepasst!“ Einen Gestaltungsbeirat im Steirischen Zentralraum soll es bis zum August 2020 geben. Das Projekt wird aus Mitteln der Region im Rahmen des steirischen Landes- und Regionalentwicklungsgesetzes finanziert. Die Seifenfabrik war mit 500 Gäs ten gut gefüllt. Stadt Graz/Jack Coleman Wie die Kunden heute ticken ■■ Rund 500 Gäste folgten am Dienstag der Einladung der Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung zum „Club Zukunft Sales 4.0“ in die Seifenfabrik. Die Experten David Bosshart (Gottlieb Duttweiler Institut für Wirtschaft und Gesellschaft), Sebastian Knisch (IKEA) sowie Unternehmer und Autor Andreas Buhr zeigten, wie Kunden heute ticken, und gaben einen Ausblick auf Vertrieb und Konsum von morgen. Zum Thalersee baden „gondeln“ Hin und wieder gab es zuletzt Badegäste im „Thalersee-Strandbad“. Die Wasserqualität war noch nicht gut. Cool. Die Plabutsch-Gondel soll den Thalersee aus Dornröschenschlaf wecken. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Pack die Badehose ein ... 1925 wurde der Thalersee von Hans von Reininghaus zu einem für damalige Verhältnisse modernen Strandbad mit einer Fläche von 65.000 Quadratmetern ausgebaut. Es war Platz für 5000 Badegäste. Mit der neuen Plabutsch- Gondel, die auch nach Thal führt, gibt es die Chance, den Thalersee völlig neu zu gestalten und auch wieder zu einem Badeort für die Grazer zu machen. Bürgermeister Siegfried Nagl: „Wir werden die Anteile der Bundesforste am See übernehmen und gemeinsam mit der Gemeinde Thal den See wieder auf Vordermann bringen. Es geht darum, die Wasserqualität zu verbessern, den Zufluss zu garantieren.“ Die Gondel soll überhaupt das ganze Gebiet um den Thalersee aus dem Dornröschenschlaf wecken: Die scheriau Langlaufloipe wird mit Schneekanonen winterfit gemacht, die neuen Golfplatzbesitzer, Murhof, wollen den Platz auf den neuesten Stand bringen, das Restaurant wird völlig neu gestaltet. In Thal gibt es noch dazu einen Reitstall, der Auslastung braucht. Und auf dem Plabutsch werden drei Mountainbike-Strecken errichtet samt Downhill-Abfahrt. Nagl: „Die Gondel führt dann in ein ideales Naherholungsgebiet.“ Bernhard Nais (r.) übergab die Reifen an die Malteser. Malteser Reifen-Spende für die Rettung ■■ Sicherheit im Straßenverkehr ist das Um und Auf für Rettungsfahrzeuge – und dazu zählen natürlich auch gute Reifen. In einer großzügigen Sponsoringaktion spendierte jetzt das Grazer Familienunternehmen Räder Nais dem Rettungsauto des steirischen Malteser Hospitaldienstes brandneue Winterreifen erster Klasse. Somit steht der rein ehrenamtlichen Sanitäts- und Behindertenarbeit der Malteser auch in diesem Winter nichts im Wege.

2021