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11. März 2021

- Corona-Krisenstab: Quarantäne für ganze Gemeinden möglich - „Gender Pay Gap“ ist in der Steiermark am Höchsten - Schüler der HIB Liebenau schicken Videobotschaft an Minister - Stadt und Land präsentieren Umbaupläne für den Griesplatz - Wir stellen vor: der Bauernmarkt am Hasnerplatz

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graz 4 GRÜN www.grazer.at 11. MÄRZ 2021 SCHNITT AKTION Corona-Krisenstab: holding-graz.at/ abfallwirtschaft Regionale Ab 20. März startet die Grünschnittaktion der Holding. HOLDING Grünschnittund Sperrmüll ■ Die Holding Graz startet mit diversen Aktionen, um Grünschnitt und Sperrmüll kostenlos zu entsorgen. Die Sperrmüllaktion startet am Samstag, 13. März von 8 bis 16 Uhr bei der Firma Ehgartner, Wasserwerkgasse 5. Grünschnitt kann man von 20. März bis 18. April, von Montag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr am Gelände der Firma Ehgartner, Wasserwerkgasse 5, bei der Sammelstelle Neufeldweg/Maggstraße 35 und beim Recyclingcenter Sturzgasse 8 während der Öffnungszeiten abgegeben werden. iStpock © pablo_rodriguez1 | 02/2021 Bis 2030 soll auf einer Million Dächern Sonnenstrom erzeugt werden GETTY Neues Energie- Gesetz bis 2030 ■ Das heute von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler präsentierte neue „Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz“ (EAG) ist „ein riesiger Meilenstein für den Klimaschutz und die Energiewende!“, freut sich die Landtagsklubobfrau der Grünen in der Steiermark, Sandra Krautwaschl. Insgesamt wird bis 2030 jährlich eine Milliarde Euro in den Ausbau der Erneuerbaren investiert. Verschärfungen sind möglich KONFERENZ. Experten diskutierten heute über regionale Corona-Verschärfungen – erste Maßnahme: Gemeinden werden flächendeckend getestet. Angesichts der steigenden Corona-Zahlen in einzelnen Regionen und Gemeinden der Steiermark fand heute Vormittag ein Expertengespräch per Videokonferenz statt. Thematisiert wurden mögliche weitere Schritte hinsichtlich regionaler Verschärfungen zu den derzeit bereits geltenden Maßnahmen. Neben der Landesspitze nahmen unter anderem die Bezirkshauptleute, Vertreter der Verwaltung, der Polizei, dem Österreichischen Bundesheer, dem Gemeindeund Städtebund sowie Experten aus dem medizinischen Bereich daran teil. „Die regional stark steigenden Zahlen zeigen, dass das Corona-Virus die Steiermark nach wie vor in Atem hält. Diese Entwicklung macht es notwendig, verstärkt auf regionale Maßnahmen zu setzen, um das Infektionsgeschehen in stark betroffenen Gemeinden oder Regionen in den Griff zu bekommen. Von Bedeutung ist, dass die aktuell gültigen Maßnahmen zur Eindämmung eingehalten werden – nur so können wir regionale Abriegelungen verhindern!“, so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. Als erste Maßnahme werden flächendeckende PCR-Testungen in Gemeinden eingesetzt, die im Verhältnis zur Bevölkerungszahl hohe Corona-Fallzahlen aufweisen. Zukünftig sollen Bevölkerungstests in Gemeinden via Antigen-Test erfolgen, Verdachtsfälle dann mit PCR-Tests überprüft werden. Am kommenden Wochenende ist bereits die Bevölkerung der Gemeinden Strallegg und LH Schützenhöfer und LH- Stv. Lang besprachen mit Expertinnen und Experten mögliche regionale Verschärfungen in der Steiermark. LAND STEIERMARK/STREIBL LH Schützenhöfer und LH-Stv. Lang besprachen mit Experten mögliche Verschärfungen in der Steiermark. LAND STEIERMARK/ Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at St. Johann in der Haide aufgerufen, sich vorsorglich mittels kostenlosem PCR-Test (Nasen- Rachen-Abstrich) auf das Corona-Virus testen zu lassen. Keine Abriegelungen „Die Abriegelung einzelner steirischer Bezirke wäre aufgrund der unzähligen Zufahrtsstraßen eine Mammutaufgabe und hätte fatale Auswirkungen für die Bevölkerung und die Wirtschaft vor Ort. Daher müssen wir alles daransetzen, die Infektionszahlen in den einzelnen Gemeinden so gering wie möglich zu halten. Die Corona-Müdigkeit darf uns nicht dazu veranlassen zu vergessen, dass das Virus nach wie vor präsent ist“, sagt Landeshauptmann- Stellvertreter Anton Lang. Eine Abriegelung eines gesamten Bezirkes ist in der Steiermark nur schwer umsetzbar, aber dennoch nicht auszuschließen. derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/ REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSIS TENZ: Jasmin Strobl (0664/80 666 6695) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/ 80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666 6918), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/ 80 666 6897), Mag. 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11. MÄRZ 2021 www.grazer.at graz 5 Neuer Plan für den Griesplatz GEMEINSAM. Das Land Steiermark und die Stadt Graz haben gemeinsam ein neues Konzept zur Verbesserung der Regionalbushaltestellen am Griesplatz erarbeitet, ein Umbau ist geplant. Von Julian Bernögger julian.bernoegger@grazer.at Es wird sich in naher Zukunft einiges tun am Griesplatz, denn die Situation rund um die Regionalbushaltestellen soll mit einem neuen Konzept von Land Steiermark und Stadt Graz deutlich verbessert werden. Geplant ist, dass die Haltestellen auf der Ostseite des Platzes aufgelassen werden. Die Bushaltestelle an der Westseite des Griesplatzes soll aufgewertet werden, damit sie als Ankunftshaltestelle für Busse aus der Kärntner Straße und als Abfahrtshaltestelle für Busse in die Karlauer Straße dienen kann. Neue Haltestellen werden zudem südlich der Gesundheitskasse und westlich des Griesplatzes in der Rösselmühlgasse gebaut. In der Landesregierung ist man damit glücklich: „Mit dieser wesentlichen Verbesserung des Öffentlichen Verkehrs wollen wir noch mehr Menschen dazu animieren, unsere Öffis zu nützen“, sagt der für den Verkehr zuständige Landeshauptmann- Stv. Anton Lang. Die Kosten von rund 820.000 Euro werden zur Gänze vom Verkehrsverbund Steiermark aufgebracht werden. Nagl ist zufrieden Auch Bürgermeister Siegfried Nagl ist mit dem neuen Plan zufrieden: „Mit der Verlegung der Haltestelle schaffen wir die Möglichkeit, die freiwerdenden Flächen am Griesplatz zu gestalten. Die nun bessere Anbindung der Österreichischen Gesundheitskasse trägt zur Attraktivierung der Regio-Busse bei.“ Bürgermeister Siegfried Nagl (l.) und LH-Stellvertreter Anton Lang präsentieren neue Pläne für den Öffentlichen Verkehr am Griesplatz. STADT GRAZ/FISCHER

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