Jetzt E-Paper-App downloaden

Aufrufe
vor 1 Jahr

11. Februar 2018

- Graz will Drogendealer von Parks und Plätzen vertreiben und Geldstrafen kassieren - Digitale Zukunft: Graz testet mobile Feinstaub-Sensoren und selbstlernende Straßenlampen - Kampf gegen Altersdiskriminierung - Schulschwänzer sollen jetzt Strafe zahlen - Neue Carsharing-Standorte - Neue Geschäfte in Graz - 6. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

sport 48

sport 48 redaktion@grazer.at Über mehr als ‚Namasté‘ werd ich nicht hinauskommen.“ Ex-Sturm-Kicker Marko Stankovic’ Kollegen bei Pune in Indien sprechen alle Englisch. Für den indischen Gruß reicht’s aber. GEPA www.grazer.at 11. FEBRUAR 2018 Österreicher wollen Die Hergouths trumpften auf. Triathlon-Paar am Stockerl! ■■ Großartiger Erfolg für das Grazer Sportler-Ehepaar Marianne und Anton Hergouth vom Verein SU Tri Styria bei der WM im Wintertriathlon im rumänischen Cheile Gradistei! In ihren Altersklassen AK60 und AK70 erreichten sie unter schwierigen Bedingungen jeweils den beachtlichen 2. Platz. KK WOW. Während die Spiele in Südkorea eher kaltlassen, wünschen sich fast zwei von drei Österreichern Olympische Spiele in Graz. Von Tobit Schweighofer tobit.schweighofer@grazer.at Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang haben begonnen! Das hat das Online-Markt- und -Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com zum Anlass genommen, das Stimmungsbild in Österreich zu erfassen, und stellt fest: Die Euphorie ist etwas gebremst. Dass die Winterspiele in Südkorea ausgetragen werden, stößt hierzulande nicht bei allen auf Begeisterung. Nur 8,4 Prozent der Befragten bewerten den Austragungsort Pyeongchang mit dem obersten Podestplatz, nämlich sehr gut. 64,7 Prozent für Graz Viel lieber würde man die Spiele wieder nach Österreich holen. Die Bewerbung von Graz/ Schlad ming für 2026 stößt auf breite Rückendeckung durch die Bevölkerung. Gesamt 64,7 Prozent der Österreicher wollen die Spiele in der Steiermark! 40,6 Pro- zent goutieren diese Initiative und fänden eine Austragung in Graz/ Schladming sehr gut. Weitere 24,1 Prozent stehen der Idee positiv gegenüber. Nur 15 Prozent können der Idee von Olympia in Österreich nichts abgewinnen. Wirtschaftsfaktor Olympia Die Olympischen Spiele werden allem voran als wichtiger Wirtschaftsfaktor gesehen (67 Prozent), eine Entspannung der weltpolitischen Situation durch das sportliche Mega-Event wird hingegen kaum erwartet (28,6 Prozent). Für rund sechs von zehn der Befragten werden durch Olympia die Sportler in den Mittelpunkt gerückt (59,0 Prozent). Von der Antike bis heute SPORTLICH. In der Serie „Gemma, Grazer!“ stellen wir wöchentlich eine andere Sportart, die in Grazer Vereinen ausgeübt wird, vor. Heute präsentieren wir Ringen! Gemma, Grazer www.grazer.at Von Martin Machinger redaktion@grazer.at Selbst bei den alten Griechen war Ringen schon beliebt, und nach wie vor boomt dieser Kampfsport auch hierzulande. Das ist auch kein Wunder, denn der Athletik Club Vorwärts Graz gibt sein Bestes, um seinen 60 aktiven Mitgliedern spannende Trainings und Wettkämpfe, sowohl im Freistil als auch im griechischrömischen Stil, zu ermöglichen. Beginnen können die Jüngsten damit schon ab acht Jahren, und nach oben hin ist alterstechnisch alles offen. Da kommen die Erfolge selbstverständlich auch nicht zu kurz, denn der Verein kann in etlichen Klassen laufend abräumen. Warum Ringen so viele Leute anspricht, erklärt Gerald Mollich, ehemaliger Staatsmeister im Ringen, Vereinsmitglied seit 60 Jahren und Obmann des Vereins AC Vorwärts Graz: „Das besondere am Ringen ist, dass die Griffe im Ringsport keine Schmerzen zufügen dürfen und unsere Athleten durch erfahrene Trainer so ausgebildet werden, dass nur selten Verletzungen entstehen. Außerdem bietet Ringen jede Menge Nervenkitzel und ist nicht nur Show, sondern es passiert auch wirklich immer etwas.“ Alle Infos zu den steirischen Ringvereinen findet man online unter www.ringkampf.at. Gerald Mollich, Obmann des AC Vorwärts Graz, freut sich stets über Besucher bei Probetrainings. Infos findet man unter www.vorwaerts-graz.com. KK

11. FEBRUAR 2018 www.grazer.at sport 49 HERO➜ GEPA (2) Florian Nüßle, Snooker-Spieler Der aufstrebende Grazer holte bei der U18-Europameisterschaft in Sofia den zweiten Platz! Doug Mason, 99ers-Coach Die Grazer „Eishackler“ haben in der Qualifikationsrunde die ersten drei Spiele allesamt verloren. ZERO ➜ Olympische Spiele in Graz Hinsichtlich des Interesses an den einzelnen Disziplinen liegt unumstritten Ski Alpin mit 57,4 Prozent auf Platz 1. Auf den weiteren Rängen folgen Skispringen (43,5 Prozent), Biathlon (21,0 %), die Nordische Kombination (19,1 %) und Snowboard (19,0 %). Short Track (2,7 %), Skeleton (3,4 %) und Curling (4,9 %) stoßen beim heimischen Publikum nur auf zurückhaltende Begeisterung. In Summe blicken die Österreicher optimistisch auf die Olympia-Bilanz und legen die Latte für Marcel Hirscher & Co mit 13 erwarteten Medaillen wieder hoch (viermal Gold, viermal Silber, fünfmal Bronze). Die Österreicher wünschen sich mehrheitlich die Olympischen Spiele 2026 in Graz und Schladming. THINKSTOCK Scheucher: „Das wird mein Jahr!“ FOKUSSIERT. 2018 stehen für die Grazer Muay-Thai-Boxerin Nina Scheucher große Ziele an: Sie steht vor der Teilnahme an EM und WM. Zur idealen Vorbereitung trainiert sie in Thailand mit Weltklasse-Trainern. Von Philipp Braunegger redaktion@grazer.at Muay Thai erobert nicht zuletzt dank der Erfolge von Nina Scheucher die Grazer Kampfsportszene immer mehr. 2018 soll für Scheucher ein besonders strahlendes Jahr werden: „Ich trete im Mai bei der IFMA-WM in Cancun/ Mexiko an. Im Juli steigt die IFMA-Europameisterschaft in Prag.“ Und wo könnte man sich auf diese Highlights besser vorbereiten als in Thailand, dem Ursprungsland des Muay Thai? Dort performt Scheucher aktuell mit den besten Trainern des Sports. „Ich trainiere sechs Tage die Woche im Elite Gym in Bangkok. Mein Trainer ist Arjan Gae.“ Der Kämpfer gilt weltweit als führender Coach in Sachen gezielter Vorbereitung für Muay- Thai-Athleten, in ganz Europa hält er Seminare und leitet Fortbildungen. Scheucher vertraut aber nicht nur auf die Tipps von Gae, sondern auch auf jene von Top-Kämpfer Charoon Juntra – und das nicht nur in Bangkok. „Ich trainiere auch auf Ko Samui mit verschiedenen Übungsleitern. Los geht’s um acht Uhr morgens, abends geht’s von 17 bis 19 Uhr noch einmal auf die Matte.“ Das Inselparadies bietet nicht nur exzellente Kampf-Möglichkeiten und Weltklasse-Kollegen, sondern auch die Chance, sich zwischen den Trainings zu erholen. „Ich verbringe viel Zeit am Strand, um auszuspannen.“ Die Erholungsphasen wird Scheucher brauchen können, will sie doch bei den Welt- und Europameisterschaften heu- Charoon Juntra ist nur einer von Scheuchers Star-Trainern in Thailand. er auftrumpfen. Und auf noch ein Highlight freut sie sich: „Am 1. September steigt in Graz die Galanacht des Muay Thai des Fightclub Graz!“ Auch dort wird Scheucher einen Kampf haben. Vielleicht schon mit einer WModer EM-Medaille ... KK

2022

2021