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11. Februar 2018

- Graz will Drogendealer von Parks und Plätzen vertreiben und Geldstrafen kassieren - Digitale Zukunft: Graz testet mobile Feinstaub-Sensoren und selbstlernende Straßenlampen - Kampf gegen Altersdiskriminierung - Schulschwänzer sollen jetzt Strafe zahlen - Neue Carsharing-Standorte - Neue Geschäfte in Graz - 6. „Grazer“ Wirtschafts-Stammtisch

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30 szene www.grazer.at 11. FEBRUAR 2018 DORIANS BLOG mit Manfred Obernosterer Wöchentlich präsentiert TV-Moderator und Schauspieler Dorian Steidl im „Grazer“ prominente Österreicher, die uns ihre ganz persönlichen Graz-Geschichten verraten. KK A m Dienstag wird der „Villacher Fasching“ dem ORF wieder tolle Quoten bescheren. Ein Fixpunkt seit 2002 ist beim närrischen Treiben in Kärnten immer der Auftritt der legendären Kunstfigur Noste. Hinter der schrägen Person mit dem Boxhandschuh steckt der Musik- und Mathematiklehrer Manfred Obernosterer, der Jahr für Jahr für gute Stimmung bei den Faschingssitzungen sorgt, wenn er nicht gerade die Kastelruther Spatzen oder das Nockalm Quintett mit Hits als Komponist versorgt. Doch nicht nur im Fasching ist der 61-Jährige ein Garant für Pointen – auch den Rest des Jahres treibt er so manchen Schabernack. Auf und (!) abseits der Bühne. In Graz etwa täuschte er vor einem Auftritt im Brauhaus Puntigam einen Schwächeanfall vor. „Draußen hatte es 36 Grad, die Hitze war unerträglich! Als der Veranstalter mich vor meinem Auftritt begrüßen wollte, ging ich in die Knie und warf mich auf den Boden!“, lacht der Schalk. „Wer danach allerdings wirklich um ein Haar ärztliche Hilfe notwendig hatte, war nicht ich, sondern der geschockte Veranstalter, der sich als Stärkung aber gleich einen hauseigenen Hopfensaft genehmigte!“ Alle Fotos auf www.grazer.at Barbara Eibinger-Miedl, Hermann Schützenhöfer, Christopher Drexler, Sandra Thier und Gerald Schöpfer (v. l.)SCHERIAU Koscherer Wein und Brezeln ■ ■ „Jukebox.Jewkbox!“ nennt sich eine im Graz- Museum laufende Ausstellung, die sich mit dem jüdischen Jahrhundert auf Schellack und Vinyl beschäftigt. 1887 revolutionierte der deutsch-jüdische Emigrant Emil Berliner von den USA aus die Populärkultur. Mit seiner Erfindung des Grammophons und der Schallplatte begann das Zeitalter der Massenunterhaltung. Kulturstadtrat Günter Riegler betonte in seiner emotionalen Eröffnungsrede, dass „Antisemitismus in Graz, der Stadt der Menschenrechte, keinen Platz hat“. Für die Eröffnungsgäste, darunter LTP Bettina Vollath, gab’s koscheren Wein und Brezeln. Die Ausstellung läuft bis 23. April. Margret und Hans Roth mit Nina Proll und Gregor Bloeb in der Mitte. Für Proll gab’s Blumen im „Saubermacher-Topf“. KK Manfred Obernosterer (r.) erzählte Dorian Steidl von seinem gespielten Schwächeanfall in Graz KK Mit Mozart ins Faschingsfinale ■■ Der Grazer Pianist Markus Schirmer wollte immer schon das Klavierkonzert von Alfred Schnittke spielen. Der Deutsch-Russe brachte Mozart, Haydn, Bach, Schostakowitsch u. a. zur spielerischen Synthese. Zum Faschingsfinale hat Schirmer jetzt die Gelegenheit dazu. Am morgigen Rosenmontag und am Faschingdienstag spielt Schirmer im Stefa niensaal Moz-Art à la Haydn. Rosegger-Jahr hat begonnen ■■ Einen riesigen Aufmarsch an prominenten Gästen gab es beim Empfang von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer am Mittwoch: Schließlich galt es niemand Geringeren als Ausnahmetalent Peter Rosegger zu ehren. Zum Auftakt des Rosegger-Jahres kamen etwa Bischof Wilhelm Krautwaschl, die Landtagspräsidenten Bettina Vollath und Gerhard Kurzmann, die Landesräte Christopher Drexler, Hans Seitinger und Barbara Eibinger-Miedl, AK-Präsident Josef Pesserl, die Altbürgermeister Alfred Stingl und Franz Hasiba, Unternehmer Rudi Roth, Landesschulrätin Elisabeth Meixner, Landesamtsdirektor Helmut Hirt und Rosegger-Experte Gerald Schöpfer. Sibylle Dienesch, Otto Hochreiter (beide GrazMuseum), Bettina Vollath, Günter Riegler, Hanno Loewy (Kurator) sowie Elie Rosen (Kultusgemeinde) (v. l.) FISCHER Burgtheater & Promidinner ■■ Es war einmal ein entspannter, privater, schöner Ausflug nach Wien für Saubermacher-Gründer Hans Roth und seine Frau Margret. Die beiden hatten im Rahmen einer Charity-Aktion der Caritas eine Burgtheaterloge für die Aufführung von „Liebesgeschichten und Heiratssachen“ mit Gregor Bloeb in der Hauptrolle ersteigert. Anschließend gab es ein feines Abendessen mit dem Schauspieler Bloeb, der mit seiner Frau Nina Proll ins Burgtheater-Restaurant Vestibül kam. Bloeb und Proll freuten sich über die Geschenke, die das Ehepaar Roth mitgebracht hatte: kulinarische Köstlichkeiten wie Kernöl oder G’selchtes sowie Accessoires von Lena Hoschek und Saubermacher-Umweltlernspiele für die Kinder. Markus Schirmer spielt auch Sinfonien von Mozart und Salieri. KMETITSCH

11. FEBRUAR 2018 www.grazer.at szene Bauernbundball In der Tracht waren die Promis eine Pracht Alle Fotos auf www.grazer.at Landesrat Hans Seitinger, die Bundesminister Mario Kunasek und Elisabeth Köstinger sowie Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (v. l.)SCHERIAU (3), LUEF (3) ■ ■ „Ein Dirndl muss bodenlang sein – das ist viel festlicher als ein kurzes. Und ein Dirndl in einem Dirndl braucht Charakter und schöne Augen“, stellte Bauernbunddirektor Franz Tonner klar. Kurze und gewagte Kleider sah man am 69. Bauernbundball in der Stadthalle zwar einige, dafür kamen wirklich alle Besucher auch in Tracht. Und unter ihnen sah man auch unzählige Promis, die sich in Dirndl, Steireranzug oder Lederhose geschmissen hatten. Allen voran Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, die Landesräte Hans Seitinger, Barbara Eibinger-Miedl und Christopher Drexler, die Bundesminister Elisabeth Köstinger und Mario Kunasek, Stadtrat Kurt Hohensinner, VP-Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg, SP-Graz-Chef Michael Ehmann, Bischofsvikar Heinrich Schnuderl und Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz. Außerdem: Messe-Chef Armin Egger, Ski-Legende und Moderator Armin Assinger, Entertainerin Jazz Gitti, Grawe-Generaldirektor Klaus 31 Scheitegel, Industrieller Franz Mayr-Melnhof, die Energie-Steiermark-Vorstände Christian Purrer und Martin Graf, LK-Präsident Franz Titschenbacher, WK-Vizepräsident Andreas Herz und Dancing-Star Willi Gabalier. Als VIP-Gast am „Grazer“-Tisch durfte auch Maria Puntigam den Ball besuchen. Sie hatte nämlich die Jury unseres Gstanzl-Gewinnspiels, bestehend aus Bauernbund-Direktor Franz Tonner, Gstanzl-Experten Herbert Granditz, „Grazer“-Chefredakteur Tobit Schweighofer und Szeneredakteurin Verena Leitold, überzeugen können. Fürs Gstanzeln hatte die Krankenschwester auch beste Voraussetzungen, stammt sie doch aus einer sehr musikalischen Familie und singt selbst im Chor. „Bei uns zu Hause wird viel gedichtet und gereimt. Wenn jemand Geburtstag hat, gibt’s immer ein Gedicht. Außerdem komm ich ursprünglich aus der Südoststeiermark. Da hab ich das Brauchtum in die Wiege gelegt bekommen. Das ist so richtig meins!“ VENA Messechef Armin Egger mit Gattin Andrea u. Stadtrat Kurt Hohensinner (v. l.) Maria Puntigam konnte unser Gstanzl- Gewinnspiel für sich entscheiden. Ski-Legende und Moderator Armin Assinger mit seiner Sandra Schranz Estag-Vorstand Christian Purrer (l.) und BB-Direktor Franz Tonner (3. v. l.) Tormann-Legende Otto Konrad, SCS-Marketingleiterin Susanne Gorny, Ford-Reisinger-Chef Walter Graf, Agenturchefin Gabi Lechner und Gastronom Rene Janger (v. l.)

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