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10. September 2021

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- Grottenhof wird zum Bio-Kompetenzzentrum - Wartehäuschen für Bezirk Ries - Grazer will die Wahl anfechten - Mistkübel versperrt den Weg in Gösting

2 graz www.grazer.at

2 graz www.grazer.at 10. SEPTEMBER 2021 Die Corona-Zahlen steigen stetig an. Auch auf den Intensivstationen. GETTY Corona-Zahlen in Graz und GU Spatenstich Grottenhof wird zum Bio-Kompetenzzentrum ■ Aktuell liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Graz bei 158,3 Fällen pro 100.000 Einwohner, in Graz-Umgebung bei 85,5 Fällen. Der Steiermark- Durchschnitt beträgt 98,9. Die niedrigste Inzidenz gibt es im Bezirk Südoststeiermark mit 40,6 Fällen. Nirgends ist sie heuer als in Graz. Auch auf den Intensivstationen wird es langsam knapp – siehe auch Seite 9. 317 Grazer sind verstorben. S. Maurer-Aldrian, R. Krotzer, A. Gutmann und K. HohensinnerFISCHER Der GesuPa hilft beim Arztbesuch ■ „GesuPa“ ist der neue Lebenshilfe-Gesundheitspass für eine gelungene Kommunikation und eine bestmögliche medizinische Versorgung für alle. „Stellen Sie sich vor, sie haben Schmerzen, können aber nicht ausdrücken, was Ihnen fehlt. So geht es leider vielen Menschen. Der ‚GesuPa‘ soll ihnen erleichtern, verstanden - und richtig behandelt zu werden“, erklärt Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer. Download des Passes auf www.gesupa.at 2017 feierte die Fachschule Grottenhof ihr 150-jähriges Bestehen. Bis 2023 wird sie zum modernen Bio-Zentrum. LFS GROTTENHOF STARTSCHUSS. In Graz entsteht die größte Bio-Bauernschule Österreichs. Heute erfolgte der Spatenstich für das 18,6 Millionen schwere Investment. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Die Fachschule Grottenhof ist die größte berufsbildende mittlere Schule mit landwirtschaftlichem Fokus in der Steiermark. Jetzt wird sie umfassend modernisiert und zum innovativen Bio-Kompetenzzentrum ausgebaut. Heute erfolgte der Spatenstich, bei dem Agrarlandesrat Hans Seitinger, Bürgermeister Siegfried Nagl, Grottenhof-Direktor Erich Kerngast sowie Bio-Ernte-Steiermark- Obmann Thomas Gschier die umfassenden Pläne präsentierten. Das alte Schulgebäude wird Grottenhof-Direktor Erich Kerngast, LR Johann Seitinger, BM Siegfried Nagl, Thomas Gschier (Bio Ernte Stmk) bis zum Sommer 2023 generalsaniert und zu einem Internatsgebäude umgebaut. Ein neuer Zubau aus Holz soll bald Heimat für eine moderne Ausbildungs-, Verwaltungs- und Technikinfrastruktur werden. Neue Verkaufsflächen mit einem Biocafé laden zum Verweilen ein. Aus dem internationalen Architekturwettbewerb ging die „ARGE LFS Grottenhof“, bestehend aus Caspar Wichert Architektur und OSNAP (Open South North Architecture Practice) als Sieger hervor. „Mit der Erweiterung wird auch der zentrale Hof der LFS Grottenhof gefasst und zum Dreh- und Angelpunkt im täglichen Schulbetrieb, Begegnungszone, Naherholungsgebiet und Marktplatz für regionale Bioprodukte“, erläutert Architekt Christoph Hinterreiter. Bauherr ist die Landesimmobiliengesellschaft. Während der Bauarbeiten findet der Schulbetrieb am zweiten Standort der Fachschule Hardt in der Gemeinde Thal statt. Stadt und Land Dabei soll die Bio-Bauernschule als Bindeglied zwischen Stadt und Land fungieren. „Nur durch das wechselseitige Verständnis für die Bedürfnisse von Stadt und Land können wir eine Spaltung der Gesellschaft verhindern“, so Seitinger. Der Zubau in Holzbauweise soll einen Paradigmenwechsel in Bezug auf Pädagogik und Ökologie verkörpern. FISCHER (2)

10. SEPTEMBER 2021 www.grazer.at graz 3 Wartehäuschen für Graz-Ries WARTEN. Im Grazer Bezirk Ries setzt sich der Bezirksvorsteher Josef Schuster aktuell für mehrere Haltestallenhäuschen samt Überdachungen ein. Erste Begehungen mit der Holding liefen gut. Etwa in der Riesstraße auf Höhe des Feinkostladens Josef Greimel stehen die Chancen gut, demnächst ein Wartehäuschen zu bekommen. GOOGLE MAPS/STREETVIEW Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at In vielen Grazer Bezirken müssen Anrainer, Touristen und Pendler immer noch im Regen stehen – denn nicht jede Busoder Straßenbahnhaltestelle hat bereits auch ein Wartehäuschen samt Überdachung, manche nicht einmal ein Bankerl zum Rasten. Der Bezirksvorsteher von Ries, Josef Schuster, setzt sich auf der Ries und im Stiftingtal daher für gleich mehrere Haltestellenhäuschen ein. „Konkret geht es um Wartehäuschen auf der Höhe vom Feinkost Greimel in der Riesstraße, weiter in der Rauchleitenstraße und in der Kollonitschstraße zur Stiftingtalstraße. Gerade wird geprüft, ob es auch möglich ist, dort welche zu realisieren. Mit der Holding gab es vorab Begehungen, derzeit schaut es eigentlich gut aus“, erzählt Schuster optimistisch. Die Häuschen in der Ries- und Rauchleitenstraße wären Angelegenheit von Stadt und Land, die in der Kollonitschstraße reine Stadt- Sache. Kürzere Bus-Taktung Weiters ärgern im Bezirk die langen Wartezeiten für die Buslinie 82 in den Ferien. „Ich setze mich schon sehr lange für eine 20-Minuten-Taktung ein – bisher leider vergebens. Zuerst wurde mir zugesagt, dass die Wartezeiten nicht lange sein werden, jetzt sind die Ferien zwar wieder vorbei, dennoch gebe ich für die nächsten Feiertage nicht auf“, so Schuster. GRAZ AUF ALLEN INFOKANALEN Informationen zur Stadt Graz und allen städtischen Projekten finden Sie in der BIG, im Web und auf unseren Social Media Kanälen. graz.at achtzigzehn | Foto: iStock/bluejayphoto | Bezahlte Anzeige facebook.com/stadtgraz instagram.com/stadtgraz Geben wir auf uns und andere acht – so schaffen wir das!

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