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10. Oktober 2021

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- Rückzieher der KPÖ: Holding wird nicht „verstadtlicht“ - Graz in Top30 der intelligentesten Städte der Welt - Mühlgang-Ufer ist einsturzgefährdet - Kuriose Absage an Bio-Hundesackerl - Geheime Schule in Graz entdeckt

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10 graz www.grazer.at 10. OKTOBER 2021 Kuriose Absage für Zum Geburtstag gibt es ZEHNER-Gutscheine. MURPARK Gutschein feiert 10. Geburtstag ■ Der beliebte ZEHNER-Gutschein vom Einkaufszentrum Murpark feiert im Oktober seinen 10. Geburtstag. Darum gibt es im gesamten Oktober im Murpark ein Gewinnspiel, bei dem man 3 mal 1000-Euro-ZEHNER-Gutscheine gewinnen kann. Kunden können dabei die Gutscheine abzählen, eine Gewinnkarte ausfüllen und die Karte in die Gewinnbox einwerfen. Hundebesitzer räumen das Geschäft ihres Vierbeiners meist weg – das Plastiksackerl ist allerdings umweltschädlich. GETTY Radfreundlicheres LKH MITM RADL DO. Das Universitätsklinikum möchte mehr Mitarbeiter, Besucher und Patienten zum Umsteigen bewegen. Ein Ideenwettbewerb läuft. Der neue Wirtschaftsrat für die Diözese Graz-Seckau DIÖZESE GRAZ-SECKAU Neues für die Grazer Diözese ■ Die Diözese Graz-Seckau hat einen neuen diözesanen Wirtschaftsrat. In der Funktionsperiode 2021 bis 2026 bilden ab jetzt Maria Santner (Vorsitzende), Eva Heigl, Clemens Corti, Kurt Kribitz, Norbert Weber, Gottfried Musger und Johann Prietl das Gremium, das für die Besorgung der finanziellen und wirtschaftlichen Angelegenheiten der Diözese eingesetzt ist. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Seit Mai gibt es am Gelände des Grazer LKH neue Radabstellplätze – sogenannte „DrückMichis“. Diese können durch einen flexiblen Klappmechanismus bei Schlechtwetter zugleich als Kfz- Parkplätze verwendet werden. Jetzt wurden zehn neue Einheiten – am Auenbruggerplatz 4 und an der Gebäuderückseite am Auenbruggerplatz 15 – errichtet. Weitere sollen folgen. Denn das Universitätsklinikum möchte noch viel fahrradfreundlicher werden. „Ich bin selbst ein begeisterter Radfahrer und fahre jeden Tag und bei jedem Wetter mit dem Rad zur Arbeit. Meine fünf Kilometer Wegstrecke sind natürlich entspannt per Rad zu schaffen. Wir möchten aber am Klinikum das Rad für möglichst viele unserer Mitarbeiter als Fortbewegungsmittel attraktiv machen“, so Betriebsdirektor Gebhard Falzberger. Gute Ideen gesucht Aktuell ist man auf der Open Innovation Platform des Mobility Lab gerade auf der Suche nach innovativen Vorschlägen unter dem Motto „Wir steigen um! Fahrradfreundliches Klinikum“. Bis 31. Oktober können Beiträge zum Ideenwettbewerb eingereicht werden. Mitmachen kann grundsätzlich jeder, der einen Verbesserungsvorschlag hat. Eine Fachjury bewertet die Einreichungen nach Umsetzbarkeit, Nutzen, Mehrwert, Attraktivität und Kosten. Die Gewinner werden im Dezember präsentiert. Direkt vor der LKH-Direktion gibt es innovative „DrückMichi“-Standorte. LKH-UNIV. KLINIKUM GRAZ/KANIZAJ

10. OKTOBER 2021 www.grazer.at graz 11 Bio-Hundesackerl ARG. In Straßgang setzt man sich für abbaubare Gackerl-Sackerl ein, Holding und Stadt erteilen Absage: Diese würden die Bürger verwirren. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Die touristischen Gemeinden Altaussee, Ramsau oder Werfenweng machen es bereits vor und setzen auf abbaubare Hundesackerl für mehr Nachhaltigkeit. In Graz fordert man das leider vergeblich. Die zurzeit in der Stadt Graz te ökologische Entsorgung kann daher ‚nur‘ über die Verbrennung erfolgen. Als Mikroplastik schädigen sie unsere Umwelt“, warnt René Apfelknab, Bezirksrat in Straßgang und selbst Mehrhundebesitzer. „Besitzer verunsichern“ Laut der Holding Graz Stadtraum werde die Möglichkeit der nachhaltigen Entsorgung von Hundekot seit Jahren geprüft, aktuell gebe es aber keine besseren Entsorgungs- und Verwertungswege als jenen, welcher jetzt angeboten wird. Die Stadt Graz antwortet auf die Forderung unter anderem: „Eine Umstellung, ohne entsprechende Bewusstseinsbildung, könnte Hundebesitzer und Nutzer von ‚biologisch abbaubaren Hundekotsackerln‘ verunsichern und die Meinung aufkommen lassen, dass diese über den Biomüll oder die Eigenheimkompostierung zu verwendeten Hundekotbeutel sind vom Materialtyp HDPE – das bedeutet, dass zur Herstellung Erdöle verwendet werden und diese Gassibeutel nicht biologisch abbaubar sind. „Eine angebrachentsorgen sind.“ Es bestehe also die Angst, dass die Menschen plötzlich die „Sackerl fürs Gackerl“ nicht mehr im Restmüll entsorgen würden, obwohl das trotzdem notwendig wäre. Weiters argumentiert man damit, dass durch eine „Umstellung das sogenannte Littering (= achtloses Wegwerfen von Abfällen) weiter zunehmen würde, da aufgrund der falsch interpretierten biologischen Abbaubarkeit eine Entsorgung im Wald oder in der Wiese als unproblematisch empfunden wird und so die Hemmschwelle des achtlosen Wegwerfens weiter sinkt“. Die Argumente, dass die Menschen verwirrt sein könnten, sind für Apfelknab unverständlich: „Ich finde, dass wir gemeinsam einen Schritt machen sollen, um weg vom Plastik zu kommen. Denn Wattestäbchen, Rührstäbchen oder Einweggeschirr aus Plastik wurden auch verboten.“ Lesung: „Die Gottesmaschine“ ■ Der Grazer Autor, Physiker und Extremsportler Reinhard Kleindl hat kürzlich ein neues Buch geschrieben. Er lädt daher herzlich zu seiner ersten Lesung aus seinem Thriller „Die Gottesmaschine“ am Mittwoch, den 20. Oktober, in der Stadtbibliothek Lauzilgasse – beim Zentralfriedhof – ein. Los geht’s um 19 Uhr.

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