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10. November 2019

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- An jedem dritten Unfall in Graz ist ein Radfahrer beteiligt - 60 Millionen Euro für Kinderbetreuung - Neues Studentenheim in spätbarocker Villa - Jesuiten-Refektorium: Noch geht es beim Geisterhaus ums Geld - Millionstes Buch in der Grazer Stadtbibliothek ausgeliehen - KAGes: 168 Anästhesisten im Einsatz - Neue Thai- & Beer-Bar bei der FH Joanneum - Junkerpräsentation 2019

52 sport graz

52 sport graz www.grazer.at www.grazer.at 10. NOVEMBER 8. JUNI 2019 Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at 42 50 Manche Spieler sind GAK-Fans, die kann ich gar nicht spielen lassen!“ Lafnitz-Coach Ferdinand Feldhofer trifft heute auf den GAK. Für manche seiner Kicker ist das der Ex- Verein und auch der des Herzens. Medaillen-Jubel darf nicht Seiner (l.) und Gasser, beide beim Allgemeinen Turnverein Graz, schrieben mit Sportakrobatik-Bronze in Israel österreichische Sportgeschichte.ISABEL SILVA AKROBATISCH. Die Bronze-Medaille zweier Grazer Sportakrobatinnen beeindruckte. Jetzt wird auch der Ruf nach Unterstützung lauter. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Als die Grazerinnen Franziska Seiner und Eva Gasser kürzlich mit Bronze die erste Medaille für Österreich bei einer Sportakrobatik- EM holten, stand plötzlich eine Sportart im öffentlichen Fokus, die oftmals unter dem Radar bleibt. Über errungene Erfolge der Vereine ATG und VFG berichtete der „Grazer“ immer wieder. Elisabeth Gschier, u. a. Gesamtleiterin der Sportakrobatik im ATG, hofft durch den Erfolg bei der EM in Israel auf einen Schub bzw. mehr Wertschätzung. „In Graz sind wir noch oft unbekannt, obwohl wir über 400 Sportler zählen können, die Sportakrobatik betreiben, egal ob im Leistungssport- oder im Hobby- und Fun-Sportbereich.“ Woran es zum Teil auch mangelt: an der passenden Infrastruktur. „Die Hallen platzen aus allen Nähten“, so Gschier. „Der größte Wunsch ist ein eigenes Trainingszentrum, wo wir unter Wettkampfbedingungen trainie- Gute Nachricht für Luca HAPPY END. Nach dem Bericht im „Grazer“ wurde Rolli-Fahrer Luca vom SK Sturm zum Match gegen Hartberg in den VIP-Sektor eingeladen. Daniel Dicker und Co fordern Hard. GEPA Die HSG hat jetzt Appetit auf mehr ■■ Nach den Siegen gegen Ferlach und Meister Krems haben die Handballer der HSG Graz ordentlich Blut geleckt und wollen dieses Leistungslevel auch in der kommenden Heimpartie halten. Heute, Sonntag, um 19 Uhr trifft das Team von Trainer Damir Djukic auf Hard, aktueller Vizemeister und Supercupsieger. (Sieges-)Appetit sollten nicht nur die Spieler, sondern auch Studenten mitbringen: Sie erhalten zum Eintritt (12 Euro) einen Burger oder ein Pizzastangerl. Verputzt sollen dann auch die Harder werden. ■■ Die Wogen gingen hoch, nachdem der „Grazer“ in der letzten Ausgabe über den Rolli- Fahrer Luca berichtet hatte, der 2018 aus Sicherheitsgründen den VIP-Bereich während eines Spiels verlassen musste. Diese Woche reagierte der Klub mit der Ankündigung, einen Rolli-Botschafter installieren zu wollen. So lud Geschäftsführer Thomas Tebbich einen langjährigen Rolli-Sturm-Fan in den VIP-Club ein. Im Zuge des Spiels gegen den TSV Hartberg letzten Samstag sollte ein Lokalaugenschein Lösungen für einen unbeschränkten Stadionbesuch ausloten. Überrascht nahm Tage zuvor Lucas Mutter, Silke Kielhauser, einen Anruf entgegen. Auch Luca wurde samt Begleitung zum Samstag-Match eingeladen. „Ich würde schon sagen, dass die Wogen jetzt geglättet Lucas Bruder Nico und Stiefpapa Stefan mit Luca 2018 im VIP-Bereich. sind. Endlich hat sich Sturm den Fehler eingestanden“, erzählt sie erleichtert. Luca wurde außerdem, wie sie berichtet, eine Rolle als Rolli- Botschafter in Aussicht gestellt. Wie es vonseiten Sturms heißt, ist die Planung dieser Position jedoch noch nicht abgeschlossen. Etwa wisse man noch nicht, ob es künftig einen oder mehrere Botschafter geben werde. Die Ergebnisse des Lokalaugenscheins im VIP-Bereich werden im Rahmen eines Runden Tisches erläutert. Die Botschaft: Rolli-Fahrer sind sehr wohl willkommen – auch im VIP-Bereich. SWIS KK

10. 8. JUNI NOVEMBER 2019 www.grazer.at 2019 www.grazer.at sport graz 43 53 51 HERO➜ Marcel Sabitzer, Fußballer Der Grazer trifft für Red Bull weiter, wie er will, sowohl in Liga als auch Champions League. Wie kürzlich gegen Zenit. GEPA (3) Michael Liendl, Fußballer Diesmal ging’s in Graz für den Grazer daneben: Gegen Basaksehir in der Europa League verlor er mit dem WAC mit 0:3. ZERO ➜ verklingen! ren können. Leider gibt es das weder in Graz noch in der ganzen Steiermark.“ Zumindest ein Anfang wurde heuer gemacht: „Seit Juli haben wir speziell für den Leistungssport in der Riege Sportakrobatik ein internes Leistungszentrum im ATG mit 40 Elite- und Nachwuchssportlern.“ Spitze oft nicht leistbar Dass für die Grazer Athleten viel möglich ist, beweisen auch die zukünftigen Herausforderungen: „Franziska und Eva nehmen mit Haupttrainerin Hannah Suntinger schon die nächsten Weltcups in Augenschein und auch die WM im Mai.“ Auch der Nachwuchs „liefert“: „Da sind auch Goldene erreichbar, wir hatten heuer mit Finja Fischer und Hanna Reiter großen Erfolg beim Internationalen Acro Cup in Lissabon, wo sie Silber holten.“ Wie in vielen Sportarten „unterm Radar“ immer ein Thema: geringes Sponsoring. Das trifft auch die zwei Medaillengewinnerinnen, weiß Gschier: „Auch sie müssen sich Training, Ausrüstung und Wettkämpfe fast ausschließlich selbst finanzieren. Es bräuchte mehr Förderungen, vor allem im Nachwuchsbereich – denn viele können es sich gar nicht leisten, im Spitzenfeld mitzumischen!“ Bei der EM in Israel wurde bewiesen, dass Förderungen (Medaillen-)glänzende Folgen haben. Grazer Glanz auf Gala Foda (r.) genoss mit Gattin Andrea (2. v. r.) die Gala mit Freunden. GEPA ■■ Bei der Gala der „Lotterien Sporthilfe Gala“ in der Wiener Marxhalle war auch Graz ordentlich vertreten. Allen voran durch Teamchef Franco Foda, der schon am „Golden Carpet“ belagert wurde und sich „auf einen gemütlichen Abend mit verdienten Sportlern“ freute und den Abend mit Gattin Andrea am Tisch mit Siebenkämpferin Verena Preiner genoss. Als Fußball-Diskutantin bot sich Schi-Star Nici Schmidhofer an, die meinte: „Ich bin bei fast jedem Sturm-Spiel, wir Sturm-Fans müssen ja zamhalten!“ Ihr blaues Kleid designte übrigens Gabalier-Ex Silvia Schneider. Für Lacher sorgte Ex-Sturm-Kicker und „Wahl- Grazer“ Gernot Kulis, der mit launiger Show gekonnt Kick- Legenden wie Hans Krankl und Co aufs Korn nahm. Auch vor Ort: PR-Expertin Christina Dow und ÖVP-Steiermark-Pressemann Heri Hahn. PHIL

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