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10. März 2019

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- Neue Attraktion: Spektakuläre Lichtspiele im Schlossbergstollen - Keine Sitzung seit 2016: Grazer Naturschutzbeirat soll wieder arbeiten - Hochwasserschutz 2019 - Bürger sollen Ideen zur Luftverbesserung liefern - Wetzelsdorf: Kapelle wird jetzt zum Nachbarschaftszentrum - Die Josef-Huber-Gasse versinkt im Feinstaub - Faschingdienstag: Promis beim Faschingsumzug in Graz

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6 graz www.grazer.at 10. MÄRZ 2019 K O M M E N T A R von Vojo Radkovic ✏ vojo.radkovic@grazer.at Hochwasser hat bald wieder Hochsaison M it Hochwasser hat man sich früher in Graz nicht beschäftigt. Hochwasser war kein Thema. Erst die fürchterliche Flut, die 1827 über Graz hereinbrach, die Hauptbrücke (jetzt Erzherzog-Johann-Brücke) wegriss und die halbe Stadt unter Wasser setzte, war Anlass, um erstmals über Hochwasserschutz nachzudenken. Das war vor fast 200 Jahren. Und heute hat die Stadt immer noch erhebliche Defizite, was die Sicherheit der vielen Bäche und kleinen Fließgewässer betrifft. Über Hochwasser redet man wieder, wenn es kommt, und dass es kommen wird ,ist sicher. Hochwasser hat bald wieder Hochsaison und wenn man den Experten glauben darf, wird der Klimawandel dafür sorgen, dass Starkregen und Gewitter immer heftiger werden. Diese Gedanken bringen uns zum Hochwasserschutz, und da bemüht man sich sehr und es gibt viele Vorhaben. Oft sind es die Bewohner, die an Bachufern leben, selbst, die den Hochwasserschutz torpedieren. Grundstücksablösungen sind für die Behörden ein Trauma. Da wird um jeden Millimeter verhandelt und gestritten. Das kostet Zeit und Geld. Graz ist mit seinen Maßnahmen hinter dem Zeitplan. Bund und Land zahlen viel Geld dazu, allerdings nicht gleich. Daher heißt es für wichtige Hochwasserschutzmaßnahmen weiterhin, bitte warten, bis das Wasser kommt ... SCHERIAU Keine Sitzung seit 2016 Naturschutzbeirat soll wieder arbeiten Baumfällungen und andere Umwelt- und Klimaschutz-Themen sollen bald wieder von einem Beirat begutachtet werden. KK FUNKSTILLE. Der Naturschutzbeirat befindet sich seit November 2016 in einer „Strukturreform“. Angesichts der Herausforderungen im Natur-, Umwelt- und Klimaschutz wird jetzt aber seine Wiederaufnahme gefordert. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Egal ob bei Großprojekten wie Augarten, Murkraftwerk und Plabutsch oder privaten Bauvorhaben: Wenn in Graz Bäume fallen, herrscht große Aufregung. Unzählige Anfragen gibt es zu forstlichen Maßnahmen in den städtischen Wäldern. Das Thema ist angesichts von Klimawandel und Feinstaubbelastungen aktueller denn je. Allein der 1999 ins Leben gerufene Naturschutzbeirat der Stadt scheint momentan genauso abgesägt wie mancher T R E N D B A R O M E T E R Grazer im Rampenlicht 1. H. Schützenhöfer 95 Der prominent besetzte Bauernbundball und die Sicherungshaft-Debatte brachten den Landeshauptmann vielfach in die Schlagzeilen. Baum. Am 8. November 2016 fand die letzte Sitzung statt. Auf der Homepage der Stadt ist folgende Information zu finden: „Aufgrund der vielfältigen Aufgabenbereiche im Natur-, Klima- und Umweltschutz arbeiten die NGOs nunmehr an einer Strukturverbesserung.“ „Tatsache ist, dass ein erstes von namhaften NGOs und der Umweltanwältin des Landes Steiermark ausgearbeitetes Konzept keine Zustimmung fand“, kritisiert Grünen-Gemeinderätin Andrea Pavlovec-Meixner. 2017 soll ein System aus NGOs und einem Expertengremium am Honorar für die Gutachter gescheitert sein. „Wie sehr der Naturschutzbeirat als Plattform für den Informationsfluss und Austausch zwischen den NGOs, engagierten Bürgern und der städtischen Verwaltung abgeht, zeigt sich dieser Tage bei Baumfällungen im Grazer Stadtgebiet und hier wiederum besonders in Stadtpark und Augarten. Äußerst wünschenswert wäre auch ein beratendes Mitwirken eines solchen Beirats bei geplanten Projekten wie zum Beispiel bei der Plabutschgondel“, so Pavlovec-Meixner, die das Thema in die nächste Gemeinderatssitzung am 14. März einbringen wird. Wer diese Woche wie oft in heimischen Medien vorkam 2. Andreas Gabalier, Sänger 82 3. Juliane Bogner-Strauß, Frauenministerin 76 4. Siegfried Nagl, Bürgermeister 72 4. Roman Mählich, Fußballtrainer 55 derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSIS TENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 666 6918) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Mag. Daniel Windisch (0664/80 666 6695), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Mag. Birgit Schweiger (Lektorat), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0 664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895), Thomas Maier (0664/80 666 6690), Andreas Rupp (0664/80 666 6892) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 6666 490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Verena I. Seidl, MA | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 174.091 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2018). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

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