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10. März 2019

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- Neue Attraktion: Spektakuläre Lichtspiele im Schlossbergstollen - Keine Sitzung seit 2016: Grazer Naturschutzbeirat soll wieder arbeiten - Hochwasserschutz 2019 - Bürger sollen Ideen zur Luftverbesserung liefern - Wetzelsdorf: Kapelle wird jetzt zum Nachbarschaftszentrum - Die Josef-Huber-Gasse versinkt im Feinstaub - Faschingdienstag: Promis beim Faschingsumzug in Graz

40 wohnen www.grazer.at

40 wohnen www.grazer.at 10. MÄRZ 2019 So wohnen die Frauen Die Studie von „Find- MyHome. at“ hat ergeben: Je größer oder teurer eine Immobilie ist, desto weniger interessieren sich die Österreicherinnen für sie. PEXELS WOHNLICH-WEIBLICH. Die Immobilienplattform „FindMyHome.at“ hat die Wohngewohnheiten und -träume von Frauen analysiert: Mieten und Wohnungen dominieren, geträumt wird vom Haus. Die Immobiliensuche ist weiblich. Denn mehr als 67 Prozent der User des Immobilienportals „FindMy- Home.at“ sind Frauen. Eines der zentralen Ergebnisse der Analyse: Mietobjekte stehen bei den Suchanfragen von Frauen höher im Kurs als Eigentumswohnungen und -häuser. FindMy- Home.at-Geschäftsführer Bernd Gabel- Hlawa: „Der Großteil aller Immobiliengesuche wird zwar von Frauen getätigt, im Hinblick auf Miet- bzw. Kaufobjekte lassen sich jedoch Tendenzen ablesen. Während Frauen bei den Mietanfragen mit einem Anteil von 67 Prozent ganz klar die Nase vorn haben, sind sie bei den Kaufimmobilien mit 59 Prozent schon etwas weniger dominant vertreten.“ Betrachtet man das Segment Eigentum etwas näher, so zeigt sich außerdem, dass weibliche Interessentinnen vor allem nach Immobilien im Wert von bis zu 400.000 Euro suchen. „Im Luxusimmobilienbereich – wir sprechen hier von Preisen ab 500.000 Euro und weit darüber – sind Frauen weitaus geringer reprä- sentiert, als es bei den normalpreisigen Immobilien der Fall ist“, erklärt der Geschäftsführer. Haus statt Wohnung Der große Wohntraum von Frauen sind allerdings Einfamilienhäuser. „Unsere erste Studie aus dem Jahr 2016 hat ergeben, dass 66 Prozent der weiblichen Befragten gerne in einem Haus leben würden. Die Realität gestaltet sich jedoch anders. Und so ergab die Befragung, dass zwei Drittel der Probandinnen in einer Wohnung leben.“ Ergebnisse, die von der aktuellen Suchanfragen- Analyse untermauert werden: „Bei den Gesuchen nach einer Wohnung sind Frauen mit etwa 64 Prozent vertreten, während es bei den Häusern knapp 59 Prozent sind“, so Gabel-Hlawa. Ebenso interessant: In der kleinen Zielgruppe der Interessenten, die nach Zinshäusern suchen, sind Frauen stark unterdurchschnittlich präsent. Unabhängig von der Objektart lässt sich aus den Suchanfragen jedenfalls auch herauslesen, dass der Frauenanteil mit der Größe der Immobilie sinkt.

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