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10. März 2019

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- Neue Attraktion: Spektakuläre Lichtspiele im Schlossbergstollen - Keine Sitzung seit 2016: Grazer Naturschutzbeirat soll wieder arbeiten - Hochwasserschutz 2019 - Bürger sollen Ideen zur Luftverbesserung liefern - Wetzelsdorf: Kapelle wird jetzt zum Nachbarschaftszentrum - Die Josef-Huber-Gasse versinkt im Feinstaub - Faschingdienstag: Promis beim Faschingsumzug in Graz

24 szene www.grazer.at

24 szene www.grazer.at 10. MÄRZ 2019 G A S T B E I T R A G Dorians Blog mit Roswitha Wieland Am Schlossberg vergessen M it James Cottriall, Frenkie Schinkels, Daniel Serafin und Otto Retzer fegte sie bereits durch den Ballroom von Dancingstars. Jetzt muss Stefan Petzner nach der Pfeife von Roswitha Wieland tanzen. Die gebürtige Leobnerin ist ein Bewegungswunder – einmal allerdings konnte sie sich buchstäblich nicht mehr rühren. „Wir waren mit der Schule nach Graz gefahren und hatten den Uhrturm besucht.“ Doch während die Klasse bereits wieder am Hauptplatz angekommen war, saß die mehrfache Staatsmeisterin immer noch mit ihrer Freundin hinter verschlossenen Turmmauern fest. „Sie hatten uns einfach vergessen! Das war gar nicht lustig … Ich hoffe, mit dem Petzner wird’s eine größere Hetz!“ Tänzerin Rowitha Wieland erzählte Dorian Steidl, wie man sie bei einem Schulausflug am Grazer Schlossberg vergessen hatte. KK Wöchentlich präsentiert TV- Moderator und Schauspieler Dorian Steidl im „Grazer“ prominente Österreicher, die uns ihre ganz persönlichen Graz-Geschichten verraten. Ladies-Brunch im neuen Hotel ■■ Um über ernste und nicht ganz so ernste Themen zu plaudern und den Frauentag zu feiern, luden Steirerin-Geschäftsführerin Nicole Niederl und Chefredakteurin Daniela Müller zum alljährlichen Ladies-Brunch – dieses Mal ins neue Boutique-Hotel „Aiola Living“ von Judith Schwarz. Unter den Gästen des illustren Netzwerktreffens war Holding-Vorständin Barbara Muhr, LK-Vizepräsidentin Maria Pein, Stefanie Schramke von Mothwurf, Unternehmerin Daniela Katzbeck, Heike Klug von A&R Carton Graz, Ingrid Schachner von Beaunited sowie Claudia Schenk-Hauschka vom Kinderwunsch Institut Dr. Schenk. Sternekoch Juan Amador (Mitte) mit Fotograf Markus Oberländer (l.) und Kameramann Philipp Lihotzky OBERLÄNDER Neues Lokal am Tummelplatz ■■ Es ist einer der größten Gastgärten der Stadt, der jetzt unter einem neuen Betreiber wiedereröffnet wurde: Bernd Schäffner, zuletzt Betriebsleiter im MM, davor im Aiola im Schloss St. Veit, hat das Café Gino am Tummelplatz übernommen. Etwa zwei Monate war für den Umbau geschlossen – drinnen wurde alles runderneuert und auf den Zahn der Zeit gebracht. Diese Woche wurde unter dem Namen „Schäffner’s Café Bar am Tummelplatz“ offiziell wieder eröffnet. Es soll gemütlich und ungezwungen werden – mit Kaffee, am Nachmittag dann langsam Spritzer und am Abend übergehend zu Cocktails“, erklärt Schäffner das Konzept. Küchenchef Philipp Dyczek (l.) arbeitet mit Inhaber Nagib Ibraimi ab sofort im Restaurant „Artis“. HELDENTHEATER, DOW Gastronomin Judith Schwarz, Steirerin-Geschäftsführerin Nicole Niederl und Chefredakteurin Daniela Müller (v. l.) KK Sternekoch verbannt Foodfotos ■ ■ „Foodporn ist ein Betrug am Gast“, findet der Wiener Sternekoch Juan Amador. „Foodfotos sind heute zur härtesten Währung der Gastronomie geworden. Sie sorgen für Fläche in den Printmedien, für Likes und Reichweite auf Social Media, für viele der besten Köche sind sie sogar wie Visitenkarten. Eine oberflächliche Entwicklung.“ Anstatt auf Foodfotos setzt Amador vermehrt auf Stimmungs- und Detailfotografie, um das Restauranterlebnis auch visuell darzustellen. Und dafür arbeitet er mit zwei Grazern zusammen: Markus Oberländer wurde schon als Sportfotograf des Jahres ausgezeichnet und weiß, wie man Emotion in Bildern einfängt. Ebenso wie Kameramann Philipp Lihotzky. Bernd Schäffner hat am Tummelplatz sein neues Lokal eröffnet: „Schäffner’s Café Bar“ im ehemaligen Gino. SCHERIAU (2), KK Handwerk in der Küche ■■ Seit inzwischen zwei Monaten kocht Küchenchef Philipp Dyczek, der zuletzt im Wirtshaus „Laufke“ tätig war, im bisherigen „La Perla Graz“. Haubenkoch Faruk Neziri hatte dieses ja im Jänner verlassen. Nun wurde beschlossen, das Restaurant von seiner Altlast zu befreien – und unter dem Namen „Restaurant Artis“ einen ganz neuen Start zu wagen. „Artis“ bedeutet Handwerk auf Latein. Die Entscheidung fiel auf einen Namen, der die Historie der Schmiedgasse mit dem Konzept verbindet. Ursprünglich waren in der Schmiedgasse sechs Hufschmiede angesiedelt – nun ist es die Kulinarikgasse der Grazer Innenstadt, wo das Küchenhandwerk im Vordergrund steht.

10. MÄRZ 2019 www.grazer.at szene Diagonale 2019 Besonderes „Graz-Jahr“ & ein Hollywoodstar ■ ■ „Das Programm ist ein Anti- Algorithmus, ist Manufaktur, also handgemacht – dadurch ist es fehler-, aber auch euphorieanfällig“, beschrieb Peter Schernhuber, der das Festival zusammen mit Sebastian Höglinger seit 2016 leitet, die diesjährige Diagonale (19. bis 24. März). 112 Filme werden da in 143 Vorstellungen in den vier Grazer Innenstadtkinos gezeigt. Und dabei ist die Festivalstadt heuer stärker als in den letzten Jahren selbst im Programm vertreten. Eröffnet wird mit „Der Boden unter den Füßen“ von der gebürtigen Grazerin Marie Kreutzer – übrigens der einzige österreichische Film, der es in den Wettbewerb der Berlinale geschafft hat. „Die Kinder der Toten“ – im Rahmen des Steirischen Herbst 2017 gedreht – wurde dort sogar mit dem FIPRESCI-Kritikerpreis ausgezeichnet. Im Kurzfilmprogramm läuft außerdem „Das Bild im Haus“ von David Lapuch. „Ein unverhohlen grausamer und dabei grausam ehrlicher Film – und ein tatsächlicher Graz-Film! Der Filmemacher ist einer der wenigen, der in Graz geblieben ist und seine Visionen auch hier verwirklicht. Ein absoluter Herzensfilm von uns“, schwärmt Höglinger. Im Film zu sehen sind auch bekannte Gesichter aus der Stadt – etwa Julia Gräfner und Pascal Goffin vom Schauspielhaus oder Matthias Ohner (Vorstadttheater Graz, Soulbrüder usw.). In der Reihe „In Referenz“ wird der Grazer Filmemacher Heinz Trenczak geehrt – als „Chronist und Begleiter des öffentlichen Lebens der Stadt“. „Es gibt bei unserem Festival keinen Graz-Bonus“, betont Schernhuber trotz der starken regionalen Präsenz. „Wir wollten nie Filme spielen, nur weil sie einen Graz-Bezug haben. Alle Beiträge wurden ausgewählt, weil sie gute Filme sind! Deshalb freut es mich ganz besonders, dass heuer so außergewöhnlich viele dabei sind.“ Neben vielen Grazern gibt es bei der Diagonale aber auch ein bisschen Hollywood-Flair. Schauspielerin Rose McGowan, die den höchsten Bekanntheitsgrad als „Charmed“-Hexe erreichte, hat diese Woche ihren Besuch in Graz bestätigt. Sie war eine der Ersten, die ihre Stimme gegen Produzent Harvey Weinstein erhob und damit die #metoo-Debatte anheizte. In Graz spricht sie über ihr Buch „Brave“ und Machtmissbrauch in 25 der Branche. Wie jedes Jahr gibt es bei der Diagonale aber auch einiges zu feiern. Erstmals ist man mit dem „Club Diagonale“, bei dem die Szene allabendlich zum Netzwerken und Anstoßen zusammenkommt, ins p.p.c. gewandert. Die inzwischen kultige „Bar 8020“ im Hotel Mariahilf hat auch heuer geöffnet. Die Awardparty findet am Festivalsamstag im Orpheum statt. VENA Präsentierten das Festivalprogramm: Steiermärkische-Vorstand Gerhard Fabisch und die Diagonale-Intendanten Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger (v. l.) KUNDIGRABER

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