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10. März 2019

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- Neue Attraktion: Spektakuläre Lichtspiele im Schlossbergstollen - Keine Sitzung seit 2016: Grazer Naturschutzbeirat soll wieder arbeiten - Hochwasserschutz 2019 - Bürger sollen Ideen zur Luftverbesserung liefern - Wetzelsdorf: Kapelle wird jetzt zum Nachbarschaftszentrum - Die Josef-Huber-Gasse versinkt im Feinstaub - Faschingdienstag: Promis beim Faschingsumzug in Graz

16 graz www.grazer.at

16 graz www.grazer.at 10. MÄRZ 2019 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Leerstand erheben Zum Bericht „Graz muss gesündeste Stadt Europas werden“: Schon wieder eine Superlativ- Ansage von Bgm. Nagl: „Graz muss gesündeste Stadt Europas werden.“ Statt Geld für weitere Feinstaubmessungen und Marketing-Kampagnen auszugeben, würde es genügen, wenn er in spürbare Verbesserungen für Radverkehr und Öffis investieren würde. Grüne oder KPÖ machen seit Jahren Vorschläge und fordern Maßnahmen in diese Richtung, welche aber von der Nagl- ÖVP regelmäßig ignoriert und verhindert werden. Massiver Radwegausbau, günstigere Öffi- Tarife und Taktverdichtung sowie mehr P&R-Plätze mit guter Anbindung an die Öffis wären eine logische Vorgehensweise. Und da aufgrund der Überhitzung dringend Grünraum benötigt wird, ist die Anhebung der Bebauungsdichte im zuletzt beschlossenen Flächenwidmungsplan absolut kontraproduktiv, genauso wie die Verbauung der Reininghausgründe. Besser wäre eine Leerstands-Erhebung und Umgestaltung/Umwidmung städtischer Industrie-Ruinen in attraktiven Wohnraum. Monika Greilberger * * * Feliferhof notwendig Zum Leserbrief im „Grazer“ „Die Granaten stören“: Mit Erstaunen las ich im heutigen Grazer die Stellungnahme einer Leserin zum Übungsbetrieb am Schießplatz Feliferhof. Auch ich bin dort Anrainer und weiß daher, dass das Werfen scharfer Handgranaten bestenfalls zwei- bis dreimal monatlich stattfindet, dies schon seit Jahrzehnten, und nicht erst „seit einiger Zeit“. Keinesfalls wird natürlich mit „schweren Geschützen“ (!) geschossen, denn dafür wäre der Truppenübungsplatz viel zu klein! Der Handgranatenwurf gehört nun einmal zur Ausbildung eines jeden Soldaten, ein unterirdischer Wurfplatz müsste da erst erfunden werden ... Was uns Anrainern aber wirklich unter den Nägeln brennt, ist der unerträgliche und umweltfeindliche Betrieb der Großdeponie Thal, der mit 80 und mehr Fahrten überschwerer Lkw über die ohnehin gefährliche Steinbergstraße abgewickelt wird. Die Schutttransporter – meist ohne Abdeckplanen, oft rücksichtslos schnell fahrend und mit dreckigen Reifen – sorgen für Feinstaub, Abgase, Lärm und Unsicherheit! Dagegen anzugehen, sollte uns allen wohl wichtiger sein als der nun einmal notwendige Ausbildungsbetrieb des Bundesheeres. Die Frage stellt sich daher schon, was Vorrang hat: die legitimen Notwendigkeiten des Staates oder die fragwürdigen kommerziellen Interessen eines Privatkonzerns? Harald Vetter, Graz * * * Gondel und Thalersee Zum Bericht „Thalersee: Bäume waren in Gefahr“: Zu Ihrem Beitrag Thalersee habe ich einige Anmerkungen: Als Bürger der Stadt Graz fragt man sich schon, warum Bürgermeister Siegfried Nagl, bei dem hohen Schuldenstand von 1,3 Milliarden Euro, noch Geld in eine Nachbargemeinde investieren muss. Hintergrund ist wohl die Plabutschgondel (vielleicht in Hinblick auf die Olympia-Bewerbung), die ebenfalls viel kostet. Die Projekte von BM Nagl gehen alle in Richtung Vernichtung von Grünraum und Schlägerung von vielen Bäumen. Das passierte beim Murkraftwerk (wer braucht so eines mitten in Graz?), beim Speicherkanal (unnotwendig, wenn man die Kanalgebühren für die Sanierung eingesetzt hätte), die Augartenbucht (Baden in der sauberen Mur?), Bauprojekte wie Reininghaus, Smart City, Wohnbauten auf engstem Raum mit Vernichtung von Grünflächen z.B. am Ruckerlberg usw. Kein Wunder, wenn die Bäume vor dem Restaurant auch gleich abgeholzt werden. Die Luftverschmutzung erfolgt ja nur durch die bösen Autos – Grazer Luft wird durch die Betonierung von Grünflächen nur besser, oder? Peter Wochesländer, Graz Müll war im LOB UND TADEL. Unsere Leser freuen sich über die Straßenreinigung nach dem Fasching, riesige Lacken sorgen allerdings für Ärger. S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 Schmutz im Nu weg + „Die Leute von der Straßenreinigung haben wirklich ein Lob verdient, so flott, wie sie Konfetti und dergleichen nach dem Grazer Faschingsumzug weggeputzt haben“, freut sich der Leser Rainer Egger. „Wir loben so etwas immer seltener. Auffallen tut es den meisten nur, wenn es wo schmutzig ist. Daher nochmals ein großes Bravo und Dankeschön an die fleißigen Helfer.“

10. MÄRZ 2019 www.grazer.at Nu weg Unterm Uhrturm www.grazer.at graz 17 Dieser Weg gehört rasch hergerichtet – Wenn es regnet, dann wird es besonders grauslich, klagt die Leserin Maria Theresia Manhart über die Zustände des Fußgänger- und Radweges in der Grottenhofstraße auf Höhe der Hundewiese. Riesige Lacken bilden sich und bleiben tagelang bestehen, im Winter wird’s eisig und gefährlich vor allem für ältere Menschen. „Der Weg gehört dringend hergerichtet, etwa mit Schotter aufgefüllt. Der Bezirksvorsteher hat zwar eine Erledigung versprochen, passiert ist bislang nichts.“ Die Leserin hofft, dass jetzt endlich was geschieht. KK (2) „der Grazer“-Geschäftsführer Gerhard Goldbrich, Verkaufsleiter Selina Gartner und Michael Midzan, Spar-Geschäftsführer Christoph Holzer LUEF „der Insider“ ist da! ■■ Unser neues Lifestyle-Magazin „der Insider“ ist zum ersten Mal erhältlich. Es liegt gratis in allen Spar-, Eurospar- und Interspar-Filialen der Steiermark auf, ebenso wie bei ausgewählten Ärzten, in der Gastronomie und bei Friseuren. Ganz nach dem Motto „Wir wissen, was dein Leben schöner macht!“ gewähren Insider aus den Bereichen Freizeit, Wohnen, Gesundheit, Kultur, Mode, Beauty, Wellness, Kulinarik und Mobilität darin Einblicke hinter die Kulissen und erzählen informative und kurzweilige Geschichten aus dem Blickwinkel der Insider. „der Insider“ erscheint vierteljährlich und es reihen sich informative, spannende, kuriose und nützliche Geschichten aneinander. Vom Anfang bis zum Ende ein Rundum-sorglos-Paket. Man muss jetzt schnell sein, bevor alle vergriffen sind!

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