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10. Juni 2021

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- Platz für hundert Boote im neuen Stadtbootshaus - Jetzt bricht Nagl den Bürgermeister-Rekord - SozialCard: Unterstützung jetzt auch für Kleinkinder - Eisenbahnkreuzungen sollen jetzt sicherer werden

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4 graz www.grazer.at 10. JUNI 2021 Unterstützung für Kleinkinder NEU. Bis jetzt konnten nur Eltern von Kindern, welche bereits die Schule besuchen, von der Grazer SozialCard profitieren. Nun gibt es den Kleinkinderzuschuss, der für jedes Kleinind 40 Euro bringt. Von Nina Wiesmüller nina.wiesmueller@grazer.at Die SozialCard ist ein wichtiger Beitrag, wenn es darum geht, einkommensschwache Grazer und deren Familien zu unterstützen. Seit einiger Zeit liegt der Fokus nun verstärkt auf den kleinsten der Gesellschaft. So wurde beispielsweise im April diesen Jahres die Möglichkeit der Gratis-Vereinsmitgliedschaft in Sportvereinen für Kinder von SozialCard-Beziehern eingeführt. Dieses Angebot wurde so gut aufgenommen, dass man nun noch einen Schritt weitergehen möchte. Kleinkinderzuschuss Nun wird mit Beschluss im kommenden Gemeinderat eine weitere Leistung hinzugefügt: der Kleinkinderzuschuss. Dieser ist für all jene Familien gedacht, welche Kinder im nichtschulpflichtigen Alter haben. Diese konnten bis jetzt nämlich noch keine Leistungen beziehen, was man nun ändern möchte. „Bis dato wurden im Rahmen der SozialCard nur Kinder unterstützt, die bereits die Schule besuchen. Wir alle wissen aber, dass Eltern gerade auch im Kleinkindalter mit vermehrten Kosten zu kämpfen haben. Diese Lücke schließen wir jetzt“, so Jugend-, Familien- und Sozialstadtrat- Kurt Hohensinner. Geplant sind 40-Euro-Gutscheine für insgesamt rund tausend Kinder. Die Erweiterung der Sozial- Card ist der schwarz-blauen Koalition schon lange ein Anliegen. „Ich möchte, dass Graz eine Stadt ist, in der alle Kinder ihre Talente und Stärken bestmöglich entfalten können. Der finanzielle Hintergrund der Eltern darf dabei nicht die entscheidende Rolle spielen“, so Hohensinner. Dass viele Familien und Kinder finanzielle Unterstützung benötigen, belegen auch die Zahlen. So geht beispielsweise die Volkshilfe anhand ihrer Studi- Sozialstadtrat Kurt Hohensinner (l.) und FPÖ-Klubobmann Armin Sippel sind zufrieden über die Reform der SozialCard, die nun noch mehr Grazer unterstützt. Mit der Reform der SozialCard sollen nun auch Eltern von Kindern, die noch nicht im schulpflichtigen Alter sind finanziell unterstützt werden. GETTY en davon aus, dass in Österreich rund jedes fünfte Kind armutsgefährdet ist und ein Drittel aller Mindestsicherungsbezieher Kinder hat. Somit besteht dringender Handlungsbedarf. „Die Sozialpolitik ist der Rathauskoalition ein zentrales Anliegen. Im Rahmen dieser Stadtregierung haben wir die SozialCard massiv aufgewertet, die Einführung des Kleinkinderzuschuss ist ein weiterer klarer Schritt in diese Richtung“, so FPÖ-Klubobmann Armin Sippel. Gutscheine Die Ausgabe des Kleinkinderzuschuss erfolgt unbürokratisch und einfach in Form von zweckgebundenen Sachgutscheinen von Sodexo. Geplant sind rund 25 Einlösestellen, die besonders auf die Bereiche Kindermode und –bekleidung, sowie Kinderzubehör jeglicher Art fokussieren, unter anderem Babyrella, C&A, H&M, Zwergperten, Müller Drogeriemarkt, etc. Um diese Gutscheine zu erhalten ist keine gesonderte Online-Anmeldung erforderlich. Der Versand der Gutscheine erfolgt gemeinsam mit der Schulbeihilfe Ende August, Anfang September. Reform in 3 Schritten Die Reform der SozialCard ist eines der großen Leitprojekte der schwarz-blauen Rathaus- Koalition im Sozialbereich, mit dem Ziel mehr Treffsicherheit, Passgenauigkeit und Zweckmäßigkeit zu erreichen. Die Reform lässt sich in drei Säulen gliedern: Bezieherkreis, Struktur und Inhalt. So wurden unter anderem die Zugangskriterien adaptiert und die Online-Beantragung niederschwelliger gestaltet. derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/ 80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666 6918), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/ 80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.928 (Der Grazer, wö, ÖAK 2.HJ 2020). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

10. JUNI 2021 www.grazer.at graz 5 Sichere Eisenbahnkreuzungen POSITIV. Zum internationalen Tag für mehr Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen, können die ÖBB mit Good News aufwarten: Die Unfälle an Bahnkreuzungen gehen zurück, man setzt auf Aufklärung. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Am 10. Juni wird jedes Jahr der internationale Tag für mehr Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen abgehalten und dabei wird bei den Bahngesellschaften Bilanz gezogen. Obwohl die Sicherheit im Netz der ÖBB steigt und die Unfallzahlen sinken, gab es vergangenes Jahr insgesamt leider dennoch 66 Zusammenpralle bzw. Unfälle an Eisenbahnkreuzungen, einige davon leider auch mit tödlichem Ausgang. Der Rückgang gegenüber dem Jahr 2019 (achtzig Unfälle) beträgt rund zwanzig Prozent, gegenüber 2010 (109 Unfälle) mit vierzig Prozent. In der Steiermark gab es 2020 acht Zusammenstöße, einer davon endete tödlich. Die häufigsten Unfallursachen, so die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zum Tag der Sicherheit, sind Unachtsamkeit und Ablenkung der Straßenverkehrsteilnehmer. Auch Gewohnheit macht blind: Gerade ortsansässige Personen, die täglich Eisenbahnkreuzungen queren, sind besonders gefährdet. Ignorieren Autofahrer Stopptafeln oder Lichtzeichenanlagen mit oder ohne Schranken an Eisenbahnkreuzungen, endet das oftmals böse. Denn Züge können weder ausweichen, noch zeitgerecht vor einem plötzlich auftretenden Hindernis stehen bleiben. Mit 1.595 ist die Mehrheit der Eisenbahnkreuzungen technisch gesichert – sie sind also mit einem Lichtzeichen und/oder Schranken ausgerüstet. Zusätzlich werden auch weitere technische Maßnahmen gesetzt, um die Sicherheit an Mitarbeiter der Bundesbahnen verteilen jetzt spezielle Flyer in denen die Verkehrsteilnehmer Tipps erhalten, wie man sich bei Bahnkreuzungen zu verhalten hat. ÖBB Eisenbahn-Kreuzungen zu erhöhen. ☞ Die Auflassung von Eisenbahnkreuzungen ☞ Die technische Sicherung von Eisenbahnkreuzungen (d.h. eine Sicherung durch Lichtzeichenanlage mit oder ohne Schranken) ☞ Die Sensibilisierung vor den möglichen Gefahren ☞ Rotlichtüberwachung – Überwachung der Beachtung des Rotlichtes durch Verkehrsteilnehmer an den Eisenbahnkreuzungen. Straßenverkehrsteilnehmer:innen an Eisenbahnkreuzungen BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIARMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / FERRANTRAITE Steiermark impft. Eine Corona-Schutzimpfung schützt nicht nur unsere Gesundheit. Sie ist der Weg zurück in unser normales Leben. Die Schutzimpfung ist gratis und sicher. ! Ab Mai kommen alle impfwilligen 50- bis 65-Jährigen an die Reihe: Bitte melden Sie sich unter www.steiermarkimpft.at an! Mehr erfahren Sie auch unter www.impfen.steiermark.at Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch über die Hotline der AGES unter 0800 555 621

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