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10. August 2021

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- Fahrplan zur Graz-Wahl am 26. September - „Genuss ab Hof" Laden eröffnet am Fuße des Schloßbergs - SK Sturm zog wirtschaftliche Bilanz: „Wir sind schuldenfrei!" - Richter Helmut Wlasak im Interview - Zadar, Kroatien: Urlaub ohne Corona-Regeln

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8 graz www.grazer.at 10. AUGUST 2021 Josef Pfeifer, Kirchenwirt Mariatrost Sie sind ja schon seit Jahrzehnten in der Grazer Gastro-Szene aktiv. Was gefällt Ihnen denn da am meisten? Auf jeden Fall die fairen und ehrlichen Kollegen. Hier herrscht kein Neid und keine Missgunst. Wo gibt es denn Ihrer Meinung nach das beste Feierabendbier? Ich muss gestehen, ich bin eigentlich meistens froh, wenn ich nach einem langen Tag heimkomme (lacht). Aber ich bin sehr gerne im Kunsthauscafé oder im Parkhotel. Als Gastronom wird man ja fast rund um die Uhr mit Grazer Originale Bereits seit 1919 ist das Gasthaus Kirchenwirt in Mariatrost im Familienbesitz. Der Wirt Josef Pfeifer ist aber nicht nur im Bezirk eine kleine Berühmtheit. gutem Essen versorgt. Was ist denn Ihre Lieblingsküche? Das kann ich so gar nicht sagen. Es gibt in jeder Küche tolle Sachen, ich bin ein großer Freund von bodenständigen Gerichten. Ansonsten würde ich sagen, dass meine Lieblingsküche eine internationale Küche ist. Zählt Reisen denn generell zu Ihren Leidenschaften? Ja auf jeden Fall! Ich bin schon sehr viel rumgekommen. zum Glück noch vor Corona. Ich war in Südamerika, Australien, Südafrika, und und und. Aber nicht nur zum Reisen sondern auch beruflich. Nina Wiesmüller Jetzt mitdiskutieren www.facebook.com/derGrazer Früher froh drüber Was ist bitte an einer Äskulapnatter ungewöhnlich? Die Balkonkinder unserer Zeit haben verlernt, mit der Natur umzugehen. Vor Jahrzehnten war jeder Bauer erfreut, wenn in der Nähe seines Hauses Äskulapnattern waren und die Mäuse dezimiert haben und wenn sie einem lästig waren, hat er sie gefangen und im Nachbardorf ausgesetzt. Walter Orgl * * * Lächerlich Ah kommt´s, jetzt wird´s richtig lächerlich. Schlangen sind normale Bewohner unserer Gegend, vor allem die sehr, sehr häufig vorkommende Äskulapnatter. Ich trag eigenhändig fast jedes Jahr eine aus meiner Werkstatt, oder Garage raus, manchmal kommt sie wieder, dann wird sie nochmal in die Wiese gebracht. Und nicht wegen mir, sondern um sie zu schützen. Die Viecher sind friedlich, absolut ungefährlich und haben selbst viel mehr Schiss, wenn sie entdeckt werden, als jeder Mensch vor ihnen. Was aber wirklich bedenklich ist, ist dass wegen so einem schönen, friedlichen und nützlichem Tier plötzlich so eine Panik herrscht und sogar Leute in Stiwoll (das sind immerhin keine Städter für die das vielleicht überraschend sein kann, das ist tief am Land) sogar derartig auf so etwas Normales reagieren. Alexander J. Gratzer * * * Nichts Exotisches Wenn das jetzt etwas Exotisches wie eine Python oder Boa gewesen wäre... Aber eine einheimische Schlange in einer Garage ist wirklich eine Schlagzeile und einen Feuerwehreinsatz wert? Sonja Grossauer * * * Phobien Viele Menschen haben eine Phobie. Auch ich kann zwar inzwischen ein Phyton anfassen, würde mir aber in meiner Wohnung eine begegnen, wüsste ich im ersten Moment nicht um welche es sich handelt und würde die Feuerwehr anrufen die das Tier schonend entfernt. Angy Kristan Meistkommentierte Geschichte des Tages Schlange in GU gefunden Schon wieder ein Schlangenfund: Diesmal zwar nicht in der Toilette sondern „nur“ in der Garage – trotzdem dürften sich die Anwohner ordentlich erschrocken haben, als sie in ihrer Garage in Stiwoll eine Äskulapnatter fanden. Die Serie an Begegnungen mit teils giftigen Wildtieren in und um Graz reißt nicht ab. So wurde kürzlich ein Grazer von einer Schlange am Klo gebissen, eine Supermarktmitarbeiterin erhielt wohl den Schock ihres Lebens, als sie in einem Supermarkt von einer Giftspinne gebissen wurde. Mittlerweile beschäftigt Pfeifer in zwei Lokalen rund 70 Mitarbeiter. DER GRAZER REAKTIONEN & KOMMENTARE

10. AUGUST 2021 www.grazer.at Kroatien, Zadar graz 9 Urlaub ohne Corona-Regeln FERNWEH. Im Rahmen unserer Serie „Urlaub mit Corona im Gepäck“ berichten wir von persönlichen Reiseerlebnissen in der Pandemie. Diesmal ging es für uns in die kroatische Hafenstadt Zadar. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at Sommerzeit ist auch für die „Grazer“-Redaktion Reisezeit. In unserer Serie „Urlaub mit Corona im Gepäck“ berichten wir über unsere persönlichen Erlebnisse während der Pandemie. Diesmal ging es für uns eine Woche an die kroatische Adriaküste, nach Zadar. Unsere Reise startete Montags um vier Uhr früh mit dem Auto. Mit dem Verkehr hatten wir Glück, eher ganz normaler Montagsverkehr, nicht aber zu vergleichen mit den stundenlangen Staus am Wochenende. Im Vorfeld mussten wir uns für Kroatien registrieren, mit 3-G-Nachweis und Reisepass im Gepäck trudelten wir schnell bei der kroatischen Grenze ein. Kontrolle in irgendeiner Form? Nichts da! Überall wurden wir durchgewunken, nicht einmal den Reisepass wollte man von uns sehen. Vor Ort ist der Besuch von Restaurants, Bars etc. derzeit ohne 3-G-Nachweis möglich. Masken muss man, in Geschäften tragen. Da ist man auch sehr diszipliniert: Hat jemand keine Maske auf, wird er sofort dazu aufgefordert oder sogar dem Laden verwiesen. Clubs im Freien haben geöffnet, werden um Punkt zwölf aber entsprechend der aktuellen Verordnung geschlossen. In den kleinen Gassen von Zadar kommt es schnell einmal zum Gedränge, Abstände sind hier also nur schwer einzuhalten. Bei der Heimreise bot sich ein ähnliches Bild wie bei der Anreise. Dank Google Maps sind wir die meisten Staus am Sonntagnachmittag umgangen, kontrolliert wurden wir diesmal an der kroatischen und slowenischen Grenze – allerdings nur der Reisepass. Auch bei der Einreise nach Österreich wollte man von uns nichts sehen, ein freundliches Winken ließ uns weiter. Wir sind über die alte Grenze, und nicht Spiefeld gefahren. Fazit: Ob wir genesen, geimpft oder getestet waren, wusste den gesamten Aufenthalt keiner, außer wir selbst. In Zadar gibt es die 3-G-Regel quasi nicht, Maske wird dafür getragen. KK BEZAHLTE ANZEIGE DES LANDES STEIARMARK; BILD: GETTYIMAGES.AT / FERRANTRAITE Steiermark impft. Eine Corona-Schutzimpfung schützt nicht nur unsere Gesundheit. Sie ist der Weg zurück in unser normales Leben. Die Schutzimpfung ist gratis und sicher. ! Ab Mai kommen alle impfwilligen 50- bis 65-Jährigen an die Reihe: Bitte melden Sie sich unter www.steiermarkimpft.at an! Mehr erfahren Sie auch unter www.impfen.steiermark.at Allgemeine Coronavirusinformationen erhalten Sie telefonisch über die Hotline der AGES unter 0800 555 621

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