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1. November 2020

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- Stadt macht 8,6 Millionen Euro für den Sport locker: Geldregen für Bundesligavereine - Corona-Infizierte warten vergeblich auf Informationen vom Gesundheitsamt - Gastgärten: Der Jammer mit der Heizung - Weihnachtsbeleuchtung wird schon jetzt aufgehängt - Blindenleitlinie von Fahrrädern verparkt - Mistkübel versperrt Auslage in Geidorf - Mikroplastik aus Grazer Kläranlage landet am Acker - Comeback der Events 2021: Innenstadt ist schon fast ausgebucht

8 graz www.grazer.at

8 graz www.grazer.at 1. NOVEMBER 2020 Für verbessertes Outdoor-Training sorgt die neue F.I.T.-BOX. KK Neue F.I.T.-BOX steht in Raaba ■ Da das Thema Gesundheit im heurigen Jahr eine besondere Rolle spielt, wurde in Raaba- Grambach der Outdoor-Trainingsbereich, der vor drei Jahren vom TECHNOPARK Raaba, der Raiffeisen-Landesbank und der Gemeinde errichtet wurde, noch um die „F.I.T.-BOX“ erweitert. Die Trainingsbox ist mit dem wichtigsten Equipment eines Fitnessclubs ausgestattet. Aktuell können 24 Personen in zwei Gruppen zu je zwölf Personen gleichzeitig im Freien trainieren. Gastgärten: Der Jammer mit der Heizung HEISS. 120 Grazer Gastwirte haben um Genehmigung für einen Wintergastgarten angesucht. 100 dürften offen halten, allerdings gibt’s ein Problem: die Heizungsfrage. Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Elke Kahr im Sammeltaxi, das wie die Öffis gratis unterwegs ist. KK GUSTmobil fährt samstags gratis ■ Ab kommendem Samstag, 7. November, ist auch das Anrufsammeltaxi GUSTmobil an Samstagen gratis benutzbar. Dies gilt wie bei den städtischen öffentlichen Verkehrsmitteln bis Jahresende 2020. Stadträtin Elke Kahr freut sich, dass auch einem Wunsch aus der Seniorenwohnanlage Körblergasse nachgekommen werden konnte und daher an der Haltestelle Goethestraße eine zusätzliche Ein- und Ausstiegsstelle eingerichtet wurde. Vorausgesetzt, Corona lässt es wieder zu, dass die Gastgärten mit ausgehhungrigen Grazern gefüllt sind, stellt sich vielen Gastronomen die Frage, wie beheize ich meinen Gastgarten, für dessen Verlängerung ich angesucht habe. Die meisten wollen ihren Gastgarten mit Strom warm halten. Dazu müssen Kabel verlegt werden, und das ist das Hauptproblem. Thomas Fischer, Leiter Straßenamt: „Verlegte Elektrokabel sind Stolperfallen, dafür kann es keine Genehmigungen geben. Alles, was am Gehsteig installiert wird, wird schnell zum Problem. Allerdings wird mit der Energie Graz an einer Traversenlösung gearbeitet.“ Wolfgang Konrad, Energie Graz: „Wir arbeiten noch an der technischen Umsetzung. Es sind noch etliche technische Fragen zu klären.“ Etwa die, was passiert, wenn im Winter Eiszapfen von den Traversen runterhängen, die Schneeräumung müsste an den mobilen Stromständern, die auf einem Betonfundament in- stalliert werden müssen, vorbeikommen, und auch die erforderliche Stromstärke, man braucht mindestens gut abgesicherte 32-Ampere-Stecker, muss abgeklärt werden. Ebenso ist noch nicht fix, was das Ganze kosten wird und ob eventuell die Stadt für diese Kosten aufkommt. Und natürlich hat auch die Altstadtsachverständigenkommission (ASVK) bei den Traversen ein Wörtchen mitzureden. Etliche Wirte sind verärgert; von unkompliziertem Zugang zur Möglichkeit, mit einem offenen Gastgarten einen Teil der Konsumationsverluste hereinzubringen, ist keine Spur, unkompliziert schaut anders aus. Gasstrahler wie diese hier wären eine unkomplizierte Lösung. Leider sind diese Heizer in Graz verboten. GETTY, KK Laut Fischer sind, die Heizungsfrage ausgeklammert, bislang 100 Genehmigungen erteilt worden. Rudi Lackner vom Café Kaiserfeld sieht als die beste Lösung Gasstrahler, die allerdings in Graz verboten sind. Lackner: „Diese Gasstrahler gibt es nahezu überall in Europa. Man sollte diese Heizungen in der jetzigen Ausnahmesituation ermöglichen. Bei meinem Lokal in der Kaiserfeldgasse werde ich noch Windschutzvorrichtungen überlegen, damit der Gast nicht ganz im Freien sitzt und die Wärme, etwa von Tischheizungen, nicht so schnell weggeht. Vorausgesetzt, Corona lässt uns aufmachen.“

2021