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1. November 2020

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- Stadt macht 8,6 Millionen Euro für den Sport locker: Geldregen für Bundesligavereine - Corona-Infizierte warten vergeblich auf Informationen vom Gesundheitsamt - Gastgärten: Der Jammer mit der Heizung - Weihnachtsbeleuchtung wird schon jetzt aufgehängt - Blindenleitlinie von Fahrrädern verparkt - Mistkübel versperrt Auslage in Geidorf - Mikroplastik aus Grazer Kläranlage landet am Acker - Comeback der Events 2021: Innenstadt ist schon fast ausgebucht

34 wohnen www.grazer.at

34 wohnen www.grazer.at 1. NOVEMBER 2020 Es gibt verschiedene Arten, das Haus mit einer Wärmepumpe zu heizen. Hier sieht man beispielsweise, wie eine Luft-Wärmepumpe aussehen könnte. GETTY Heizen mit Wärmepumpen UMWELTFREUNDLICH. In der kalten Jahreszeit ist eine funktionierende Heizung das A und O. Wärmepumpen sind als effiziente Heizgeräte bekannt, kostengünstig und obendrein gut für die Umwelt. Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden, die Temperaturen sinken und der Winter so langsam einkehrt, zieht man sich noch lieber in seine eigenen und vor allem warmen vier Wände zurück. Was das Heizen angeht, fällt es allerdings vielen Hausbesitzern schwer, die passende Heiztechnik zu finden. Eine Alternative zu unsicheren Brennstoffkosten ist dabei die Wärmepumpe. Sie nutzt thermische Energie, die in Luft, Erde oder Wasser gespeichert ist, und sorgt für mollige Wärme im eigenen Zuhause. Welche Arten es gibt, haben wir zusammengefasst. ➣ Sole-Wasser-Wärmepumpe: Die Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt als Energiequelle die Erdwärme. Das Erdreich ist nämlich ein hervorragender Speicher thermischer Energie. Die Temperaturen liegen das ganze Jahr über zwischen sieben und 13 Grad Celsius. Das gilt auch für die kalte Jahreszeit – selbst dann noch, wenn die obere Erdschicht vereist ist. Die tieferen Regionen bleiben davon unberührt, sodass die Funktionsfähigkeit einer Sole-Wasser- Wärmepumpe niemals wirklich gefährdet ist. Um diese Wärme einsetzen zu können, gibt es zwei Varianten der Gewinnung: sogenannte Erdsonden und Erdkollektoren. ➣ Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Die Wasser-Wasser- Wärmepumpe wird auch als Grundwasserwärmepumpe bezeichnet. Allein der Name verrät ihre Energiequelle, das Grundwasser. Dieses ist der ideale Energieträger für die Wärmepumpe, da es ganzjährig eine Temperatur zwischen acht und zwölf Grad Celsius hat. Für den Betrieb einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe sind allerdings zwei Grundwasserbrunnen erforderlich: ein Förderbrunnen, der auch Saugbrunnen genannt wird, sowie ein Schluckbrunnen. ➣ Luft-Wasser-Wärmepumpe: Luft-Wasser-Wärmepumpen speisen die Heizung mit Energie aus der Luft. Diese ist kostenfrei verfügbar und lässt sich sogar bei niedrigen Außentemperaturen noch gewinnen. Voraussetzung dafür ist ein besonderer technischer Prozess, der mit dem eines Kühlschranks zu vergleichen ist. Die Luft ist jene Umweltenergiequelle, die man mit einer Wärmepumpe am einfachsten anzapfen kann. Die Vorteile einer Wärmepumpe sind definitiv die geringen Heizkosten. Zudem ist oftmals eine Finanzierung über staatliche Fördermittel möglich, auch der CO2-freie Betrieb spricht für sich. Wer sich für eine dieser Methoden interessiert, sollte sich im Vorhinein am besten beraten lassen, was sinnvoll und vor allem auch möglich ist. Wärmepumpen sind effiziente Heizgeräte, die moderne Gebäude nachhaltig mit Energie versorgen, den Klimawandel entlasten und die Energiewende unterstützen können. Um hohe Heizkosten zu vermeiden, liegt der Schwerpunkt allerdings auf einer umfassenden und ausgereiften Planung. Fakt ist, nicht jedes Haus ist für eine Wärmepumpe geeignet.

2021