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1. November 2020

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- Stadt macht 8,6 Millionen Euro für den Sport locker: Geldregen für Bundesligavereine - Corona-Infizierte warten vergeblich auf Informationen vom Gesundheitsamt - Gastgärten: Der Jammer mit der Heizung - Weihnachtsbeleuchtung wird schon jetzt aufgehängt - Blindenleitlinie von Fahrrädern verparkt - Mistkübel versperrt Auslage in Geidorf - Mikroplastik aus Grazer Kläranlage landet am Acker - Comeback der Events 2021: Innenstadt ist schon fast ausgebucht

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22 graz www.grazer.at 1. NOVEMBER 2020 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Immer im Regen stehen! Ich habe mit Verwunderung gelesen, dass man sich darüber aufregt, dass wegen einer Baustelle vorübergehend an der Haltestelle Asperngasse die Fahrgäste im Regen auf die Straßenbahn warten müssen. Ich wohne schon 28 Jahre in Oberandritz. Nicht nur, dass man uns die Station in der Stattegger Straße sang- und klanglos verlegt hat wegen der Seniorenresidenz Horn, so hatten wir auch nie ein Wartehäuschen zur Verfügung und mussten immer im Regen (so es geregnet hat) auf den Bus warten. Kann mir irgendwer sagen, nach welchen Kriterien solche Wartehäuschen errichtet werden? Hannelore Soltys, Graz * * * Der Müll betrifft jeden Zum Bericht „110 Kilo Müll auf nur 750 Metern Murufer“: Mich wundert die Zahl 110 kg in keinster Weise. Leider sehe ich immer öfter, wie gerade Jugendliche bzw. Kinder sorglos mit Müll umgehen. Oft finde ich nach einem Jugendtreff Müll von A–Z an den Stellen, wo sie sich aufgehalten haben. Bei unserem Ententeich in Seiersberg habe ich bereits Säcke Müll beseitigt. Spricht man diese Personen an, war es immer jemand anders. Das macht mir Sorgen, dass gerade Jüngere so rücksichtslos mit dem Thema umgehen. Klar sind es nicht alle, aber es genügen einige! Was man alles neben der Straße findet, ist abenteuerlich! MC-D-Sackerln voll mit Müll, ein halber Burger einfach aus dem Fenster geworfen. Anzeige bei der Polizei mit Kennzeichen – erfolglos! Strafen bringen hier nichts, weitere Aufklärung und ein Bewusstsein schaffen würde was bringen, aber leider geschieht das nicht mehr. Es geht nicht nur um die Meere, es werden auch heimische Gewässer verseucht bzw. Grund und Boden inkl. Grundwasser. Wäre doch schön, wenn neben den täglichen Virus-Updates wieder wirklich wichtige Themen in die Medien kommen würden. Arnold Präsent, Graz Die Servicestelle öffnen Zum Bericht über die Öffnungszeiten der Grazer Servicestellen: Wir sind sehr froh und dankbar über Ihre Veröffentlichung. Auch wir wurden bereits mehrfach von einigen Bürgern kontaktiert, die uns ihren Unmut mitgeteilt haben, da sie ebenso vor verschlossenen Türen gestanden sind. Die Handysignatur ist für junge Generationen kein Problem. Wir haben aber auch ältere Bürger, die diese Möglichkeit nicht nutzen können. Auf diese Personen muss die Stadt Rücksicht nehmen, auch im Hinblick auf das Risiko einer möglichen Ansteckung durch Covid-19, wenn man sie quer durch die Stadt zu anderen Servicestellen schickt. Wir beobachten seit 7. Oktober auch die Terminvereinbarung im Internet und haben die Funktion selbst getestet. Im Internetportal wird seitens der Stadt immer nur wöchentlich der nächste Mittwoch freigeschaltet. Den darauffolgenden Mittwoch kann man für eine Terminvereinbarung weder auswählen noch buchen, da das System das Datum (noch) sperrt. Das erschwert Amtswege und ist für den Bürger nicht mehr planbar. Daher haben mein Kollege BV Stv. Andreas Mautner und ich (als Fraktion der FP) reagiert und einen Antrag zum Thema „Wiederaufnahme des uneingeschränkten Betriebes der Servicestelle Andritz“ verfasst und eingebracht. Sabine Hubmann, Bezirksrätin in Graz-Andritz * * * Bus weg vom Zentrum! In einem Artikel im „Grazer“ vom 11. Oktober 2020 wird das Straßenamt zum Thema Regiobus 240 zitiert mit: „Die derzeitige Lösung ... ist nicht ideal. Wenn jemand eine andere Lösung hat, her damit.“ Meine Meinung als direkt dort wohnhafter Andritzer: Individualverkehr komplett weg vom Andritzer Zentrum! Damit müsste dann auch mehr als genug Platz für den öffentlichen Verkehr sowie für eine tim-Station verfügbar sein. Man hörte von Bez.-Vst. Johannes Obenaus, dass er von einer Verkehrsberuhigung/Begegnungszone dort träume, was ich – mit Verlaub – für einen ÖVP-Politiker für beachtlich fortschrittlich halte. Martin Kurzmann, Graz Forschungsevent in Graz Mit einem Spiel STARK. Das Forschungszentrum acib holt ein Großevent nach Graz – größtenteils online. In einem Spiel kann zur Corona-Forschung beigetragen werden. Von Fabian Kleindienst fabian.kleindienst@grazer.at Die „European Researchers Night“ findet als riesiges Forschungsevent jedes Jahr in verschiedenen Metropolen Europas wie Wien oder Madrid statt. Dem Grazer Forschungszentrum acib ist heuer der Coup gelungen, die Veranstaltung am 27. November unter dem Titel „Life is Science“ erstmals nach Graz zu holen. Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Großteil online stattfinden – hier hat man sich ein besonderes Konzept überlegt und konnte die EU so überzeugen. Der Fokus der Vorträge am 27. November wird auf den aktuellen Themen „Covid-19“, „Lebensmitteltechnologie“ und „erneuerbare Ressourcen“ liegen. „Forschung lebt von Vernetzung. Nicht zuletzt ist die European Researchers Night damit auch für den Forschungsstandort relevant, indem Graz und Gleisdorf als Biotech-Hotspot vorgestellt werden“, erzählt Projektleiterin Olivia Laggner. Spielerisch forschen Am 27. November wird zu jeder vollen Stunde ein spannender Live-Vortrag zu Themen wie beispielsweise „Fleisch aus dem Labor“ geboten, anschließend gibt es für Angemeldete die Möglichkeit, zu diskutieren und an Quizzes teilzunehmen. Besonders kreativ waren die Organisatoren dabei, auch attraktive

1. NOVEMBER 2020 www.grazer.at graz 23 zum Impfstoff und spannende Online-Angebote zu schaffen. So soll es Experimente für zuhause geben – beispielsweise die Herstellung von Bioplastik aus Haushaltsmaterialien. Daneben kann man schon jetzt an lehrreichen Online-Spielen teilnehmen: Hier gibt es einen Online-Escape-Room, bei dem es um die Rettung eines ökologisch heruntergewirtschafteten Planeten geht, oder das Spiel „Battle for Cattle“, bei dem man sich auf die Suche nach dem rettenden Antibiotikum für kranke Kühe begibt. Ganz besonders: die „Open Vaccine Challenge“. Bei diesem Spiel geht es darum, in Tetris-Manier RNA-Moleküle zu bauen. Damit liefert man wichtige Daten, die direkt in die Forschung für einen Corona-Impfstoff gehen. Man ist also live in den Forschungsprozess involviert und hat Spaß dabei. Das Angebot richtet sich an alle Interessierten, vor allem an Schüler. ACIB GMBH

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