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1. März 2020

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- Innovative Ideen gegen den Klimawandel: Stadt setzt Tummelplatz mit Sprühnebel unter Wasser - 83.500 Pflanzen bringen die Stadt zum Leuchten - Neue Hilfe für Menschen mit Behinderung gestartet - Schlossberg Restaurant: Neue Ausstattung, neues Konzept - Neue Eisperle in der Färbergasse eröffnet - Orientierungshilfen kaum noch zu erkennen - Senioren-Inseln in Parks mit Boccia und Schach - Wirbel um Wohnbau im Hochwasserschutzgebiet - 4 von 5 Grazern finden: Corona-Hysterie ist übertrieben - Beisl-Rallies und Ganoven-Rundgänge: Newcomerin erfindet Stadtführungen neu - Fasching 2020

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6 graz www.grazer.at 1. MÄRZ 2020 K O M M E N T A R von Vojo Radkovic ✏ vojo.radkovic@grazer.at Die Angst ist am stärksten ansteckend A m Coronavirus kommt keiner mehr vorbei. Ähnlich wie bei einem Serien-Marathon kann man bis in die Nacht hinein im Fernsehen Beiträge zum Coronavirus konsumieren. Die verschiedensten Experten kommen mit wiederum verschiedensten Ansagen, um meist mit jeder einzelnen Angabe neue Ängste zu schüren. Da meinte etwa ein Viren-Experte aus der Berliner Klinik Charite, dass die Sache sehr schlimm werde. Ein anderer warnte, jeder 20. Deutsche wird an dem grippeähnlichen Virus erkranken. Graz ist da zum Glück anders. Hier geht man leise und vorsichtig mit dem Thema um. Auf der Homepage der Stadt gibt es alles Wissenswerte über das Virus. Hauptsache keine Panik und kühlen Kopf bewahren. Angesichts der Meldungen zwischen Rationalität und Verschwörungen werden mit Schlagzeilen wie Epidemie, Pandemie, „Corona-Angst in Österreich“, Ängste geschürt und ich kenne Menschen, die bereits wirklich richtige Angst haben. Ja es gibt täglich mehr Infizierte und das nahezu in jedem Winkel dieser Welt. Die Stadt rechnet auch in Graz jeden Tag mit weiteren Corona-Fällen. Dabei kann jeder sich selbst helfen. Gute Hygiene, positive Einstellung, Wachsamkeit. Es geht jetzt um das Eindämmen dieses unsäglichen Virus. Angst hilft gar nichts. Angst ist ansteckender als das Coronavirus selbst. 83.500 Pflanzen bringen die Stadt zum Leuchten BUNT. Die Holding hat mit der alljährlichen Auspflanzung der Frühlingsblumen begonnen. Hauptsätzlich werden Stiefmütterchen und Tulpen angesetzt. Wenn es langsam Frühling wird, verpasst die Holding der Stadt mit tausenden Blumen ein farbenfrohes Gesicht. Jetzt ist es wieder soweit: Begonnen hat die Auspflanzung mit den Flächen des Schloßberges, des Stadtparkes und der Inneren Stadt. Gleichzeitig werden die Ehrengräber, Kriegerdenkmäler und Schalen bepflanzt. Das Eiserne Tor wird Kubinzky führt durch Graz ■■ 2018 vermachte Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky seine umfangreiche kulturgeschichtliche Sammlung an Fotos, Postkarten und anderen Exponaten – insgesamt rund 130.000 Stück – dem Universalmuseum Joanneum. Bis zum 31. Jänner 2021 wird die Ausstellung im Museum für Geschichte zu sehen sein. heuer geprägt sein durch gelb blühende Stiefmütterchen sowie durch rosa blühende Ranunkeln (asiatischer Hahnenfuß), sowie durch großblütige Narzissen. Ein großes Augenmerk wurde wieder auf ein möglichst buntes Erscheinungsbild und auf die individuelle Gestaltung eines jeden Beetes gelegt. Die Zahlen belegen den enormen Aufwand, der hinter der Stadthistoriker Karl Albrecht Kubinzky. LACKNER Online-Anmeldung beginnt ■■ Heute startet die Registrierungsfrist für insgesamt zwölf Bachelor-, Master- und Diplomstudien an der KF-Uni Graz. Wer im Wintersemester 2020/21 das Studium antreten möchte, hat bis einschließlich 15. Juli Zeit, sich über das Bewerbungstool studienzugang.uni-graz.at zu registrieren. Mit enormem Aufwand bringen die Holding- Mitarbeiter auch heuer wieder die Stadt zum Erblühen. 51.700 Frühjahrsblüher und 31.800 Zwiebelpflanzen werden angesetzt. HOLDING GRAZ Frühjahrsaktion steckt: Insgesamt werden 83.500 Pflanzen gesetzt, darunter sind 37.000 Stiefmütterchen und 22.500 Tulpen. Weiters werden Ranunkeln, Maßliebchen, Narzissen, Krokusse, Hyazinthen und Kaiserkronen gepflanzt. Facharbeiter und Helfer benötigen dafür 1862 Stunden an Arbeitszeit, die Gießfahrzeuge sind 210 Stunden unterwegs. T. SCHWEIGHOFER Heute startet die Registrierung für die Uni. GETTY derGrazer IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ: Jasmin Strobl (664/80 666 6695) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Svjetlana Wisiak, CvD (0664/80 666 6491), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Redaktion Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895), Thomas Maier (0664/80 666 6690), Egbert Triebl (0664/80 66 66 892) | OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE: 174.566 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2019). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

1. MÄRZ 2020 www.grazer.at graz 7 Neue Hilfe für Menschen mit Behinderung startet STARK. Das Land macht 600.000 Euro locker, um eine Anlaufstelle zu schaffen. ■■ Wird eine Familie mit einem unerwarteten Fall von Behinderung konfrontiert, kommen zahlreiche Herausforderungen auf sie zu – etwa, wenn die Wohnräume barrierefrei aufbereitet werden müssen. Derzeit müssen sich Betroffene Informationen mühsam zusammenstoppeln. Regionale Beratungszentren für Menschen mit Behinderung sollen künftig eine Hilfestellung anbieten. Die Idee dafür entstand in der „Partnerschaft Inklusion“, die von Soziallandesrätin Doris Kampus in Zusammenarbeit mit Betroffenen ins Leben gerufen wurde. Den Betrieb übernimmt die Anwaltschaft für Menschen mit Behinderung. Deren Leiter, Siegfried Suppan, freut sich, „dass in diesen sieben Zentren auch Menschen mit Behinderungen als Peer-Berater, also als Experten in eigener Sache, tätig sein werden.“ Diese Berater absolvieren im Vorfeld eine Ausbildung an der FH Joanneum. Teil des Angebots wird auch eine niederschwellige mobile Beratung vor Ort bilden. Für Graz übernimmt Tanja Kügerl die Aufgabe als Peer-Beraterin. Seitens des Landes werden die neuen Zentren mit 600.000 Euro gefördert. Monika Klaffenböck, Koordinatorin der Beratungszentren, Doris Kampus und Tanja Küberl (v.l.) LAND STEIERMARK Projektteam der Asfinag: Anita Zillner und Manfred Pech. ASFINAG Sanierung der A9 beginnt ■■ Morgen beginnen die Vorarbeiten für das größte Sanierungsprojekt der Asfinag in den kommenden zwei Jahren: Die Südautobahn wird auf der neun Kilometer langen Strecke vom Knoten Graz-West bis Lieboch generalsaniert. Insgesamt investiert die Autobahnmeisterei 30 Millionen Euro, die Hauptbauphase soll bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. Bis dahin werden weiterhin zwei Streifen pro Fahrtrichtung verfügbar sein.

2021