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1. März 2020

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- Innovative Ideen gegen den Klimawandel: Stadt setzt Tummelplatz mit Sprühnebel unter Wasser - 83.500 Pflanzen bringen die Stadt zum Leuchten - Neue Hilfe für Menschen mit Behinderung gestartet - Schlossberg Restaurant: Neue Ausstattung, neues Konzept - Neue Eisperle in der Färbergasse eröffnet - Orientierungshilfen kaum noch zu erkennen - Senioren-Inseln in Parks mit Boccia und Schach - Wirbel um Wohnbau im Hochwasserschutzgebiet - 4 von 5 Grazern finden: Corona-Hysterie ist übertrieben - Beisl-Rallies und Ganoven-Rundgänge: Newcomerin erfindet Stadtführungen neu - Fasching 2020

graz 4

graz 4 redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10 Kein Grund zur Panik!“ Das Coronavirus hat mittlerweile auch Österreich erreicht. Laut Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß soll man jetzt nicht überreagieren. SIMONIS www.grazer.at 1. MÄRZ 2020 Sprühnebelsystem und Schafe als Rasenmäher Grazer gehen kreativ Martina Kaufmann: Wichtige Stärkung der Berufsausbildung.KK Stadt Graz fördert „Meisterprämie“ ■■ 2019 wurden 557 Meisterund Befähigungsprüfungen absolviert. Für jede abgelegte Prüfung zahlt die Stadt Graz eine „Meisterprämie“ von 1000 Euro. „Das zeigt einmal mehr, dass das Handwerk ganz besonders in Graz einen hohen Stellenwert hat“, loben WK-Präsident Josef Herk und die VP- Bereichssprecherin für Lehre Martina Kaufmann die Stadt. KK, REATHE EARTH COLLECTIVE - NONSTANDARD Dr. Hans-P. Meister, R. Krotzer, E. Wejobora, U. Zeder (v.l.) FISCHER Zwei Jahre seit Suchtgipfel ■■ Zwei Jahre nach dem ersten Suchtgipfel, den Stadtrat Robert Krotzer angesichts einer drohenden Versorgungskrise von 900 Substitutionspatienten einberufen hat, wurde Bilanz gezogen: Im neuen Zentrum Allgemeinmedizin Graz-Gries gehöre diese Arbeit zum Alltag, beim Suchtbehandlungsdialog würden Hemmschwellen beseitigt, aber „das Problem ist noch nicht gelöst“, so Krotzer. Eine Sprühnebelanlage am Tummelplatz (kleines Bild) als auch ein Mini-Wald am Karmeliterplatz sollen die Stadt kühlen. derGrazer Welche Umweltprojekte soll Graz noch angehen? „Ich würde die Öffis endlich einmal wirklich verbilligen, damit mehr Leute aufs Auto verzichten.“ Anja Karlbauer, 21, Studentin „Man könnte mehrspurige Straßen wie die Annenstraße verbreitern und mit Grünraum füllen.“ Karl Haubenwallner, 35, Softwareentwickler „Ein sofortiger Baustopp muss her. In Eggenberg zum Beispiel werden viel zu viele Häuser gebaut.“ Ursula Dawkins, 62, Pensionistin Blitzumfrage „Man könnte bei Fridaysfor-Future-Demonstrationen gratis Müllsäcke für die Teilnehmer verteilen.“ Jakob Schwaiger, 16, Schüler ? ALLE FOTOS: DER GRAZER „Die Stadt sollte mehr Bäume setzen und vor allem Bewusstseinsbildung für die Mülltrennung betreiben.“ Denisa Dario, 39, Dipl. Krankenschwester

1. MÄRZ 2020 www.grazer.at graz 57 ➜ TOP GETTY (2) Jeder dritte engagiert sich ehrenamtlich Jeder dritte gab im Solidaritätsbarometer der Caritas an, unentgeltlich für einen Verein oder eine Organisation zu arbeiten. Zu wenig Ärzte für Drogenkranke Zwei Jahre nach dem Drogengipfel ist die Zahl der Ärzte für Suchtkranke sogar noch gesunken: Es gibt nur mehr acht in Graz. FLOP ➜ gegen den Klimawandel vor ERFINDERISCH. Die Grazer beweisen in Sachen Umweltschutz Kreativität: Der komplette Tummelplatz soll bald mit einem Sprühnebelsystem bewässert und gekühlt, öffentliche Wiesen statt von Rasenmähern von Schafen abgegrast und am Karmeliterplatz ein Wald-Pavillon aufgestellt werden. Von V. Radkovic, V. Gartner und V. Leitold redaktion@grazer.at Heute ist offiziell meterologischer Frühlingsbeginn! Damit geht in Graz der erste Winter der Messgeschichte ganz ohne Schnee zu Ende: In der Stadt gab es nämlich keinen einzigen Tag mit geschlossener Schneedecke. Graz war außerdem mit nur 37 Litern pro Quadratmeter und einem Minus von 62 Prozent gegenüber dem Schnitt der trockenste Ort Österreichs. Und die warme Jahreszeit steht erst bevor! Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, wird an neuen Ideen getüftelt – einige die diesen Sommer anstehen sind ganz besonders kreativ ausgefallen. Kühler Tummelplatz Die Stadt Graz wird im Sommer 2020 ein Sprühnebelsystem test- weise am Tummelplatz installieren, um zu erproben ob es gelingt, diesen öffentlichen Raum an heißen Sommertagen abzukühlen. Es wird getestet, wie sich ein Sprühnebelsystem kleinklimatisch auf die Umwelt auswirkt und ob für die Menschen ein angenehmer Kühleffekt eintritt. Vor der Testphase (Anfang Juni bis Ende August) werden die Anrainer informiert. Die Kosten, die der Gemeinderat beschließen muss, werden mit 86.570 Euro beziffert. Schaf-Mäher Um Umwelt- und Klimainnovationsbezirk zu werden, hat der Bezirksvorsteher von Liebenau, Karl Christian Kvas, eine besonders ausgefallene Idee: Nämlich umweltschonende Rasenmäher in Form von Schafen auf öffentlichen Wiesenflächen einzusetzen. „Die Schafe sollten von Mai bis Oktober eines jeden Kalenderjahres auf den Wiesenflächen grasen. Die Stadt Wien hat seit Mai 2019 ein derartiges Pilotprojekt. Sechs Monate gibt es fünfzig Schafe als Rasenmäher im Bereich der nördlichen Donauinsel“, so Kvas. Schafe in Graz „mähen“ zu lassen würde auf jeden Fall viele Vorteile mit sich bringen und noch dazu für Schmunzeln sorgen. Mini-Wald Für verwunderte Blicke wird vermutlich auch der zirka hundert Quadratmeter große Wald-Pavillon sorgen, der im Rahmen des Kulturjahrs 2020 am Karmeliterplatz aufgestellt wird. Ab 20. Mai sollen zehn Bäume, die beim umstrittenen Kunstprojekt „For Forest“ im Klagenfurter Wörthersee Stadion aufgestellt wurden, ein kühles Waldklima mitten in der Stadt generieren. Das Projekt mit rund 17 Metern Durchmesser soll als Prototyp zur Kühlung der Stadt fungieren. Bis zum Ende des Sommers dient es außerdem als Plattform für unterschiedliche Initiativen zum Vernetzen, Engagieren und Erleben von Klimathemen.

2021