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1. März 2020

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- Innovative Ideen gegen den Klimawandel: Stadt setzt Tummelplatz mit Sprühnebel unter Wasser - 83.500 Pflanzen bringen die Stadt zum Leuchten - Neue Hilfe für Menschen mit Behinderung gestartet - Schlossberg Restaurant: Neue Ausstattung, neues Konzept - Neue Eisperle in der Färbergasse eröffnet - Orientierungshilfen kaum noch zu erkennen - Senioren-Inseln in Parks mit Boccia und Schach - Wirbel um Wohnbau im Hochwasserschutzgebiet - 4 von 5 Grazern finden: Corona-Hysterie ist übertrieben - Beisl-Rallies und Ganoven-Rundgänge: Newcomerin erfindet Stadtführungen neu - Fasching 2020

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16 graz www.grazer.at 1. MÄRZ 2020 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Der Kunde ist König...? Zu den Berichten über die „sterbende Innenstadt“: Der Kunde ist König und macht das Königreich! Ein perfekter Satz an alle die seit Tagen laut aufschreien, wie schrecklich es doch ist, dass wieder ein altes Geschäft wie der Schediwy zusperren hat müssen! Bitte fragen Sie sich doch selber einmal, wann Sie das letzte Mal dort eingekauft haben? Und damit meine ich auch wirklich Geld ausgegeben und nicht an der schönen Auslage vorbei flaniert oder als „treuer Stammkunde“, welcher früher einmal seine ganzen Schul- und Büro-Utensilien dort gekauft hat, kurz nur rein geschaut hat. Wenn jeder der Herrschaften sich nur einmal im Monat einen neuen Stift, Block oder eine Grußkarte gekauft hätte, würde es das Unternehmen vielleicht noch geben. Aber leider schimpfen alle erst, wenn es schon zu spät ist. Tagtäglich habe ich Kunden, die mir erzählen, was sie alles zu Hause haben. Leider wird mein Gehalt, die Miete, der Strom etc. von dem Einkauf von „damals“ heute und morgen nicht bezahlt. Der Großteil jammert über fehlende Fachgeschäfte, holt sich seine Informationen zwar gerne in den wenig verbliebenen und bestellt dann aus Geldgier oder Faulheit im Internet. Der Andere jammert, er hätte eh alles zu Hause und würde nichts Neues brauchen. Spenden Sie doch Ihre alten Schätze, gönnen Sie sich was Neues und erhalten Sie so Geschäfte und Arbeitsplätze im Herzen von Graz . Bitte überdenken Sie alle zuerst Ihr eigenes Einkaufsverhalten und wenn Sie mit Ihrem Gewissen im Reinen sind, dann können Sie gerne weiter laut aufschreien! Eine frustrierte Verkäuferin der Altstadt, die um ihren Arbeitsplatz bangen muss * * * Keine neuen Garagen Zum Bericht „Neue Welle an Fußgängerzonen“: Gut ist es, dass es mehr Bereiche für Fußgänger geben soll. Unsinn ist, dazu mit mehr Tiefgaragen noch mehr Autos in die Stadt zu locken. Garagen, auch Tiefgaragen, müssen vor der Stadt mit einer vernünftigen Anbindung durch den öffentlichen Verkehr ins Stadtzentrum realisiert werden. Mehr Tiefgaragen führen zu noch mehr Autos und damit zu mehr Staus in Graz. Anne Rieger, Graz * * * Stiefkind Wandersport Unter „Sport“ wird von der Stadt Graz hauptsächlich Spitzen- und Leistungssport verstanden und gefördert. Sportstadtrat Kurt Hohensinner scheint den für die Bevölkerungsgesundheit wichtigen Breitensport aus den Augen verloren zu haben, obwohl Wanderwege die kostengünstigsten und effektivsten Sportanlagen und auch für Jogger nützlich sind. Der „Wander-, Walking- und Fahrradguide“ ist schon dreizehn Jahre alt. Werden Wanderwege in fragwürdiger Weise gesperrt oder umfunktioniert, gibt sich sein Büro machtlos, trotz einer ersten Zusage im Falle Gaisberg/ Plabutsch. Vor Jahrzehnten hat das Bundesheer am Buchkogel einen Umgehungssteig errichtet oder beauftragt, nachdem der Zaun des Schießübungsgeländes am Feliferhof nach Osten verlegt worden war. Dieser Steig ist in desolatem Zustand, insbesondere fehlt jetzt das hölzerne Geländer. Aktivitäten der Stadt oder des Wegehalters (Alpenverein Graz) zur Sanierung sind nicht bekannt. Viktor Pölzl. Graz * * * Platte: Bankerl fehlen Warum gibt es auf der Platte keine Bankerl mehr? Dort hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt. Kein Gasthaus, kein Standl für Getränke und vielleicht mit Würstel zur Labung. Mit uns waren jetzt am Sonntag viele Wanderer mit Kindern auf der Platte. Würde sich dort nicht so ein Standl lohnen, wenigstens am Wochenende? Juliane Stiegler, Graz Haus verfällt ÄRGER. Ein marodes Gebäude in der Strauchergasse sorgt ebenso für Aufregung wie „Pferdeäpfel“ auf Gehwegen. S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 Schönes Graz + „So schön ist unsere Mur“, schwärmt Hobbyfotografin Irene Hösch und hat uns diese tollen Fotos von ihrem Spaziergang geschickt.

1. MÄRZ 2020 www.grazer.at graz 17 trotz Denkmalschutz Unterm Uhrturm Denkmalgeschütztes Haus verfällt – Nach dem Artikel über das verfallende Haus in der Josefigasse von letzter Woche, möchte „Grazer“- Leser Gernot Latal auf einen weiteren „Schandfleck“ aufmerksam machen: „Das Haus Strauchergasse 20, das laut Liste ein denkmalgeschütztes ist - das sogenannte ,Auge Gottes‘ - wird scheinbar auch dem Verfall preisgegeben! Denn vor mehreren Jahren ist der Verputz im Erdgeschoß abgeschlagen worden, und vor zirka eineinhalb Jahren wurde ein Gerüst aufgestellt. Derzeit hängen Schilder von Firmen bzw. Zivilingenieuren auf dem Gerüst, aber wie gesagt, seit etwa zwei Jahren rührt sich nichts. “ www.grazer.at Unliebsame Pferdeäpfel in Andritz – So tierlieb wir Menschen überwiegend sind, so sehr können Tierhalter diese Liebe vermiesen, klagt Leser Erich Cagran. Wenn die majestätischen Pferde ausgeführt werden, Andritz hat begehrte Pferdestallungen, erweisen sich die im Volksmund „Pferdeäpfel“ genannten Mistknödel, als Wermutstropfen, schreibt Cagran. Am Wochenende zierten solche Mistknödel den Bereich zwischen den Stallungen Rotmoosweg und dem Grün oberhalb des Rielteiches in der Statteggerstraße die Gehwege. Sackerl fürs Gackerl, so Cagran gibt es leider für Pferde nicht. Aber: Pferdeäpfel auf Gehwegen, wo viele Familien mit Kinderwagen und Kleinkindern unterwegs sind, sind keineswegs attraktiv und stören sehr.

2021