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1. Juli 2018

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- Öffi-Haltestellenausbau für fünf Grazer Bezirke - Gebühren fürs Laden und Parken: Vorteile für E-Autos fallen - Gastroboote: Murschifffahrt kommt 2020 - Mehr Radplätze in der Grazer Innenstadt - Formel 1: Schlossberg trifft Spielberg

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36 sport graz www.grazer.at 27. 1. 1.JULI MAI 2018 Christian „Essen, schlafen, schau her, fahren: kannst Super a ist bisserl das – ich rean hab für mein mi...?“ ganzes Leben Sturm-Legende nie was anderes Mario gemacht.“ Haas hielt Tormann Red-Bull-Pilot Christian Gratzeis Max Verstappen Abschied auf Video die Frage, fest wie und er suchte mit dem 44 36 redaktion@grazer.at monotonen ganz besonders Rennfahrer-Leben emotionale zurecht Ausschnitte. kommt GEPA . GEPA(2), (6) LIEBHABER Vom kleinen Kart zum Umringt von „Blackys“ (hinten v. l.): Christian Purrer, Sturm-GF- Thomas Tebbich, Martin Graf KK Verlängerung bis 2021 fixiert ■■ Der SK Sturm und die Energie Steiermark haben ihre Sponsoren-Partnerschaft um drei weitere Jahre verlängert. Vorteil für Fans: „Energiesammler“- Clubmitglieder kommen zu Gratis-Tickets. „Unsere Analysen zeigen, dass sich unsere Marken hervorragend ergänzen“, meinen Vorstandssprecher Christian Purrer und Vorstandsdirektor Martin Graf. Lukas Zbul gilt als Kart-Toptalent, weiß Förderer Stefan Petritsch.STYRIAKARTING(2) RASANT. Heute steigt der Österreich-Grand- Prix. Einstiegsklasse späterer Rennstars ist Kart. Der Raum Graz ist Heimat großer Talente. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Klein anfangen, das mussten auch spätere Formel- 1-Stars. Die ersten Meriten verdient man sich im Kart-Sport. Im Grazer Raum geht das unter anderem im „Styria Karting“ in Premstätten, wo man Talente ausbildet – und in der Bambini- Alles möglich beim SUP SPORTLICH. In der Serie „Gemma, Grazer!“ stellen wir jede Woche eine andere Sportart, die in Grazer Vereinen ausgeübt wird, vor. Heute präsentieren wir Stand Up Paddling! Von Martin Machinger redaktion@grazer.at Stand Up Paddling – kurz SUP – gibt es erst seit wenigen Jahren, und dennoch ist es auch in der Steiermark zu einem Trendsport herangewachsen! Das ist auch kein Wunder, wenn Vereine wie SUPXperience sich so ins Zeug legen! Die Grazer Paddler zeigen, wie facettenreich dieser Sport ist: So wird den 20 Mitgliedern dort von Anfängerkursen im Murstausee bei Auwiesen bis hin zu Profikursen im Wildwasser alles geboten. Doch das ist nicht alles: Daneben gibt es besondere Schmankerln, wie etwa das SUP-Yoga oder SUP- Polo, oder auch Afterwork-Touren, bei denen man in den Sonnenuntergang paddelt. Das ist jedoch nicht nur für Erwachsene spannend, sondern auch Kids haben dort ab sechs Jahren ihren Spaß. Was SUP so besonders macht, weiß Manfred Nestelbacher von SUPXperience: „Stehende Fortbewegung am Wasser eröffnet völlig neue Perspektiven, macht den Kopf frei und trainiert den ganzen Körper. Zudem ist es in zwei Stunden erlernbar und macht riesigen Spaß!“ Gemma, Grazer www.grazer.at Manfred Nestelbacher von SUPXerience freut sich immer über Interessierte beim Probepaddeln. Infos dazu gibt’s online unter www.supxperience.at. SUPX (2)

1. JULI 2018 www.grazer.at sport graz 37 HERO➜ Laura Lammer, Speed-Kletterin Die Grazerin sorgte mit 8,79 Sekunden für den neuen österr. Damen-Rekord und holte sich den Staatsmeistertitel. Roman Mählich, Fußball-Trainer Protest zum Relegation-1:1 gegen St. Pölten abgelehnt: Mählich und Co bleiben zweitklassig. Oder klagen erneut ... ZERO ➜ „großen Preis“ Klasse (ab sechs Jahren) österreichweit im Spitzenfeld liegt. „Zwei unserer größten Talente sind Lukas Zbul, er ist schon dreimaliger Österreichischer Meister und fährt schon international – mit elf Jahren –, und William Hofer ist zehn und am besten Weg, auch so erfolgreich zu werden“, sagt Stefan Petritsch, Obmann von Styria Karting. Mit Motivation und Ehrgeiz ist es im Motorsport nicht getan: „Ohne Geld geht nix. Schon früh müssen Eltern zwischen 50.000 und 100.000 Euro investieren, um für Kart, Ausrüstung, Reisen etc. aufzukommen. Wir unterstützen, wo’s geht, und würden uns auch von politischer Seite Hilfe wünschen.“ Denn „ohne Förderung wirst nix“. Beste Beweise: Max Verstappen (Kart- Weltmeister) und „Seb“ Vettel, der dank Unterstützung von Legende Michael Schumacher zum jungen Kart-Stern aufstieg. „Sein Werdegang ist bekannt, das ist auch von Graz aus möglich“, sagt Petritsch. Denn die hiesige Ausbildung gilt als eine der besten Österreichs: „Betreut werden die Talente von erfahrenen Fahrern und Technikern. Sie werden in alle Entwicklungsschritte eingebunden.“ Gefahren auf der Strecke? „Verletzt hat sich noch nie wer. Und Ausritte sind nützlich: Die Kinder loten Grenzen aus.“ Petritschs Traum: „Graz soll wieder einen Formel-1-Fahrer stellen!“ „Bogaalsiega!“ sang man in Hessen nach dem Cup-Sieg. Peintinger (kl. Foto) freut sich auf die Herausforderung Eintracht Frankfurt. GEPA, BRAUNEGGER Mit der „Weltauswahl“ neue Highlights setzen START. Christian Peintinger startet ins Abenteuer Frankfurt. Wo sportliche Kapazunder warten. Wo bist, mei’ Präsident? ■■ Nach dem sichergestellten Erstliga-Verbleib des UBSC wollen die Grazer Basketballer jetzt den Fokus ganz auf die Zukunft legen. Viel Neues steht an, die neue Heimat der Halle in der Hüttenbrennergasse ist ein essenzieller Teil, weiß General Manager Michael Fuchs. „Noch ist Basketball offenbar so was wie ein Rätsel für viele Grazer. Wir hoffen aber nicht nur bei Spitzenspielen auf volle Ränge, sondern regelmäßig. Die neue Halle zieht hoffentlich. Dass die Resultate stimmen, ist natürlich unsere Bringschuld, dann haben wir Fuchs (kl. B.) will die Fans anlocken – und einen Präsidenten. GEPA (2) schnell 600 Leut da.“ Was neben Fan-Massen auch noch fehlt: ein Präsident! „Wir sind schon seit langem auf der Suche. Aber in Zeiten finanzieller Risiken – im Fußball kennt man das von den Vereinskonkursen, wo du schnell mit eigenem Geld drinhängst – sind viele abgeschreckt von dem Amt.“ Jedenfalls sucht man wen mit wirtschaftlichem und sportlichem Know-how: „Bewerbungen sind willkommen.“ 2014 wollte man den Chef-Sessel gar versteigern. Neuer Versuch? „Wieso nicht? Das ist auch eine Option.“ PHIL Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at Sunndoag is so heilisch, dass mär drei Doache davor unn drei denoach nedd schaffe därf.“ (Sonntag ist so heilig, dass man drei Tage davor und danach nichts arbeiten darf.) So heißt’s in Hessen. Sicher nicht das Motto von Christian Peintinger, der morgen als Co-Trainer von Adi Hütter ins Abenteuer Eintracht Frankfurt startet. Nach dem Meistertitel in Bern („der Abschied war extrem emotional“) sind die Erwartungen an das Duo beim Deutschen Pokalsieger hoch. „Entsprechend hab ich mich vorbereitet. Seit Wochen schau ich Spiele an, sichte Spieler“, so der Grazer. Mit den Verantwortlichen der Eintracht hat er sich in den letzten Wochen regelmäßig ausgetauscht, auch mit Vorgänger Niko Kovac, der jetzt die Bayern trainiert und kollegial Tipps zum Thema Frankfurt gab. Bald gilt’s die Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle kennenzulernen. „Und endlich loszulegen!“ „Die Mannschaft hat letztes Jahr vor allem spielerisch überzeugt, die Qualität der Spieler stimmt. Das sieht man ja auch an der Anzahl unserer Spieler, die jetzt bei der WM aktiv waren und sind.“ Mit Carlos Salcedo und Marco Fabian (Mexiko), Makoto Hasebe (Japan), Ante Rebic (Kroatien), Gelson Fernandes (Schweiz) und Luka Jovic (Serbien) wartet eine kleine Weltauswahl auf „Peinti“. Mit Hütter hat er wie in Bern eine klare Spielphilosophie. „Wir wollen das Spielerische forcieren, nicht alles rein auf Taktik auslegen. Unser Vorteil ist, dass die Saison spät startet, die lange Vorbereitung ist zum Einarbeiten ideal.“ Wird nötig sein, denn nach dem sensationellen Cupsieg gegen Bayern haben die Eintracht-Fans Appetit auf mehr. „Die Europa League ist großes Thema hier.“ Dort kann’s, je nach Verlauf, auch zum Aufeinandertreffen mit „Heimatverein“ Sturm kommen. „Wär klass’, aber ihnen wünsch ich schon auch die Champions League.“

2021