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1. Juli 2018

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- Öffi-Haltestellenausbau für fünf Grazer Bezirke - Gebühren fürs Laden und Parken: Vorteile für E-Autos fallen - Gastroboote: Murschifffahrt kommt 2020 - Mehr Radplätze in der Grazer Innenstadt - Formel 1: Schlossberg trifft Spielberg

eco Daniel Windisch 24

eco Daniel Windisch 24 daniel.windisch@grazer.at & 0664/80 66 66 695 So ein Schas-Gesetz brauchen wir net.“ Baugewerkschafter Beppo Muchitsch platzt angesichts des von der Regierung geplanten 12-Stunden-Arbeitstags der Kragen. TT&K www.grazer.at 1. JULI 2018 Der große AK-Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. AK STMK/GRAF Protest in der AK ■■ Rund 1300 Betriebsräte haben am Dienstag in Graz ein Zeichen des Protests gegen den von der Regierung geplanten 12-Stunden-Arbeitstag gesetzt. Der ÖGB hatte zu einer Infoveranstaltung in den großen Saal der Arbeiterkammer geladen, wo unter anderen ÖGB-Boss Horst Schachner, AK-Präsident Josef Pesserl und Baugewerkschafter Beppo Muchitsch gegen die Regierungspläne wetterten. Graz wird zum Zentrum von Europa Bis Jahresende werden in Österreich zahlreiche EU-Veranstaltungen über die Bühne gehen. Im Herbst wird Graz zum „EU-Hotspot“, Minister und Experten aus ganz Europa werden zu Meetings in der Murstadt erwartet. THINKSTOCK Altstadt-Dachdecker feiert 100er JUBILÄUM. Ein Familienbetrieb, der sich seit jeher um die Grazer Altstadtdächer kümmert, wird heuer 100 Jahre alt. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Das ist echte Tradition: Das Grazer Dachdeckerunternehmen Altenburger – Balk begeht heuer sein 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wurde kürzlich im Brauhaus Puntigam gefeiert, Firmenchef Marco Balk bekam eine Ehrenurkunde überreicht, Wirtschaftskammer-Vizepräsident Benedikt Bittmann, Nationalratsabgeordneter Ernst Gödl, VP-Gemeinderatsklubobfrau Daniela Gmeinbauer und Puntigams Bezirksvorsteher Helmuth Scheuch gratulierten. Helmuth Scheuch, Daniela Gmeinbauer, Marco Balk, Ernst Gödl und Benedikt Bittmann (v. l.) bei der Feier für den Dachdeckerbetrieb WK GRAZ Was den Dachdecker – neben dem Alter – so besonders macht: Der Betrieb ist nicht nur von Anfang an in Familienbesitz, das Unternehmen war auch immer in der Murstadt angesiedelt und setzt seit jeher einen großen Schwerpunkt auf Arbeiten in der Altstadt von Graz – dadurch trägt der Betrieb einen gewissen Anteil daran, dass die historische Grazer Altstadtdachlandschaft heute noch immer so einmalig ist, dass sie zum Weltkulturerbe zählt und alljährlich viele Touristen aus aller Welt anlockt. Übernahme Das Dachdeckerunternehmen wurde von Franz Balk, dem Urgroßvater des heutigen Firmenchefs Marco Balk, am 29. Juli 1918 mit Sitz in der Steyrergasse 159a gegründet. In weiterer Folge wurde es klassisch innerhalb der Familie weitergegeben – nach dem Großvater und dem Vater ist mittlerweile mit Marco Balk jetzt also bereits die vierte Generation am Ruder. Vor zehn Jahren übernahm die Firma die ebenfalls traditionsreiche Grazer Dachdeckerei Altenburger, die im Jahr 1934 von Karl Altenburger gegründet worden war, und ist seither unter dem Namen „Dachdeckerei Altenburger – Balk GmbH“ aktiv. Derzeit hat das Unternehmen, das auch regelmäßig Lehrlinge ausbildet, insgesamt zehn Mitarbeiter.

1. JULI 2018 www.grazer.at eco 25 ➜ TEURER THINKSTOCK (2) Wohnungsmieten +3,8 % Quer durch alle Wohnungskategorien sind die Mieten im Laufe der letzten zwölf Monate gestiegen. Gas –6,5 % Wer mit Gas heizt, darf sich freuen: Der Arbeitspreis für Gas ging im Vergleich zum Vorjahr merkbar zurück. BILLIGER ➜ EUROPA. Seit heute hat Österreich die EU-Ratspräsidentschaft inne. Im nächsten halben Jahr werden etliche EU-Konferenzen in Österreich stattfinden. Auch Graz ist Schauplatz vieler großer Veranstaltungen. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Mit heutigem Tag hat Österreich den EU-Ratsvorsitz übernommen. Ein halbes Jahr lang schlägt das Herz der Europäischen Union damit in Österreich. Zahlreiche hochkarätig besetzte EU-Veranstaltungen, -Gipfeltreffen und -Konferenzen werden bis zum Jahresende in der Alpenrepublik stattfinden. Auch Graz ist mehrmals Schauplatz großer europäischer Meetings. Die Murstadt kommt zwar erst im Herbst als Austragungsort an die Reihe, dafür kann sich der Veranstaltungsreigen durchaus sehen lassen. Den Auftakt macht am 3. Oktober im Congress die Internationale Konferenz für Erneuerbare Energien (ISEC), zu der Minister sowie Experten aus ganz Europa in Graz erwartet werden. Eine Woche darauf, am 10. Oktober, geht in der Seifenfabrik ein Symposion zum Thema „Flüsse“ in Szene – hochrangige Umweltpolitiker aus der EU debattieren dabei unter anderem über Hochwasserschutzmaßnahmen. Kurz darauf rückt Graz wieder ins Zentrum der EU: Am 29. und 30. Oktober kommen die Verkehrs-, Infrastruktur- und Umweltminister zu informellen Treffen in der Murmetropole zusammen. Parallel dazu geht im Mumuth am Kunstuni-Areal die internationale Umwelttechnologie-Konferenz „envietech“ über die Bühne. Nach einer europäischen Raumfahrt-Konferenz am 5. und 6. November beherbergt Graz am 13. November einen großen Workshop zu Universitäten und deren (regional)wirtschaftlicher Bedeutung, an dem Fachleute und Politiker aus der gesamten EU teilnehmen werden. Von 19. bis 21. November findet in Graz das europaweit wichtigste Gipfeltreffen zu Klein- und Mittelbetrieben statt. Und schließlich widmet sich am 26 und 27. November in Graz eine große EU-Konferenz der „Zukunft der Mobilität in europäischen Städten“. „Schönes Schaufenster“ Über die vielen EU-Events in Graz freut sich Graz-Tourismus-Chef Dieter Hardt-Stremayr ganz besonders – zumal neben EU-Politikern und -Beamten auch zahlreiche Medienleute aus ganz Europa in die Murstadt strömen und aus und über Graz berichten werden: „Das hilft uns vom Bild her, uns international zu verankern“, spricht Hardt-Stremayr den großen touristischen Werbewert der Veranstaltungen an. „Man kommt in die internationalen Schlagzeilen, und auch innerösterreichisch können wir Flagge zeigen. Das ist ein sehr, sehr schönes Schaufenster.“ D. Hardt-Stremayr freut sich über den Veranstaltungsreigen. GRAZ TOURISMUS/SCHIFFER Maria Pein, Hans Seitinger, Franz Titschenbacher und Werner Brugner (v. l.) kündigen eine Strukturreform der Landwirtschaftskammer an. LK/DANNER Kammer wird schlanker ■■ Die steirische Landwirtschaftskammer stellt sich intern neu auf. Nach einer vor wenigen Jahren erfolgten Reform sollen die Strukturen weiter verschlankt werden, wie Kammer-Präsident Franz Titschenbacher, Vize-Präsidentin Maria Pein, Kammer-Direktor Werner Brugner und Agrarlandesrat Hans Seitinger am Donnerstag ankündigten. So werden etwa die bisherigen 13 Abteilungen auf sieben sowie 47 Referate auf 20 reduziert. Rund 15 Prozent der Personalkosten sollen eingespart werden, konkret werden laut Brugner 40 bis 50 Dienstposten wegfallen. Gekündigt werden soll aber niemand, die Personaleinsparungen sollen durch Nichtnachbesetzung offener Stellen und Pensionierungen bzw. natürliche Abgänge erreicht werden. Einzelne Bezirkskammern (z. B. Graz- Umgebung und Voitsberg) werden künftig gemeinsam geführt, dafür werden die Beratungsangebote in den Regionen neue Schwerpunkte erhalten.

2021