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1. Juli 2018

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- Öffi-Haltestellenausbau für fünf Grazer Bezirke - Gebühren fürs Laden und Parken: Vorteile für E-Autos fallen - Gastroboote: Murschifffahrt kommt 2020 - Mehr Radplätze in der Grazer Innenstadt - Formel 1: Schlossberg trifft Spielberg

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14 graz www.grazer.at 1. JULI 2018 S E R V I C E Leser Briefe redaktion@grazer.at Eigene Tonne gebraucht! „der Grazer“ vom 10. Juni 2018: Herr Roth plädiert für eine bessere Trennung vor allen betreffend die Leichtverpackung. Fall Lendplatz: Am Marktplatz gibt es für alle Abfälle Tonnen bzw. Container – nur keine gelbe Tonne! Man (Bezirksrat u. Holding) meint, in den einzelnen Häusern sind ausreichend Tonnen vorhanden. Das stimmt schon, jedoch brauchen wir für die Marktbeschicker und für die ständigen Standlmieter eine eigene Tonne, denn zurzeit landet die Leichtverpackung in der Papierund auch in der Restmülltonne. Das kann nicht im Sinne des Trennungsbemühens sein! Martin Kummer, Graz * * * Keine Bürgerbeteiligung Ich finde die Umfragen zu den Murbuchten nicht korrekt, denn der Bürgermeister will hier ohne Bürgerbeteiligung alle Maßnahmen durchpeitschen, ohne dass man die Orte im Einzelnen betrachtet. Dort, wo ohnehin schon gerodet wurde, sind auch schon lange Buchten und Zugänge geplant, auch bin ich für eine Schifffahrt, allerdings soll der Augarten so bleiben, wie er ist. Und der alte Baumbestand wäre ebenso an der Böschung wichtig zu erhalten. Durch die Fragestellung wird hier schon manipuliert, so etwas kann aber eine echte Bürgerbeteiligung nicht ersetzen. Als Zeitung sollten Sie hier eine objektivere Rolle einnehmen. Angelika Luijten, Graz * * * Kein Registrieren Zum Bericht „Woran glauben wir noch?“ und zum Kommentar von Vojo Radkovic: Der Bericht über das Glaubens-Verhalten der Grazer hat mich sehr interessiert. Zum Kommentar muss ich eine kleine Korrektur anbringen. Da steht, dass die Katholiken sich registrieren lassen. Das stimmt nur für Einzelfälle. Die meisten Mitglieder der römisch-katholischen Kirche werden unfreiwillig Mitglied, wenn die Eltern sie als Babys taufen lassen. Von den Babys aus gesehen ist das dann eine Art Zwangsmitgliedschaft, für die später viel zu zahlen ist. Josef Huber, Graz * * * Auf Rücken der Passagiere Streiks von Flugpersonal oder Zugpersonal kennen wir von Deutschland her. Das führte immer wieder zu chaotischen Zuständen auf den Flug- und Bahnhöfen. Jetzt geht das bei uns wieder los. Ich versteh das einfach nicht. Klar, man will Druck auf die Arbeitgeber erzeugen, aber bitte, warum auf Kosten der Passagiere. Dass man jetzt vonseiten der Gewerkschaft und Oppositionsparteien auf die Regierung losschlägt, verstehe ich auch. Aber wenn in Graz einige Stunden die Straßenbahnen und Busse stillstehen, trifft das genau die Arbeitnehmer, die man angeblich schützen will. Der Regierung wird das Chaos bei den Grazer Öffis völlig egal sein. Vielleicht sollte man darüber mal nachdenken. Heide Hubmann, Graz * * * Bitte bei uns melden! Die „Grazer“-Leserin Gertrude Wesian war von der Antwort von Jakob Reichmann in der Umfrage der letzten Ausgabe mit dem Thema „Und woran glauben Sie?“ so schwer beeindruckt, dass sie unbedingt in Kontakt mit dem Studenten treten möchte. Reichmann hatte gesagt: „Ich glaube wirklich an Gott! Denn ich hab den Herrn in meinem Herzen.“ Also, lieber Jakob Reichmann, wenn Sie das lesen, bitte schicken Sie uns Ihre Kontaktadresse, damit Frau Wesian sich an Sie wenden kann (die Red.). * * * Schöne Ferienpatenaktion Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Ferienpatenaktion. Ich beobachte das schon seit einigen Jahren und spende auch immer, so wie diesmal aber absolut anonym. (Name und Adresse sind der Redaktion bekannt) Die Wegsperre ÄRGERLICH. Rasende Radfahrer, die eine Gefahr für Kaffeehaus- Besucher darstellen, und eine unnötige Wanderwegsperre ärgerten unsere Leser. S E R V I C E Grazer Hotline Mo bis Fr von 8 bis 16 Uhr Wenn Sie sich über etwas in der Stadt ärgern oder wenn Sie etwas loben wollen, greifen Sie zum Telefon! Wir hören Ihnen zu und versuchen Ihnen zu helfen. Rufen Sie einfach die Grazer-Hotline 0 316/23 21 10 Brenzlige Lage – Am Lendplatz Ecke Volksgartenstraße befindet sich das Café Lend, schreibt „Grazer“-Leser Wilhelm Binder. Bei der Rotphase Richtung stadtauswärts bleiben die meisten Radfahrer nicht stehen, sondern verwenden den Gehweg, um die Kreuzung zu überqueren. Da aber der Eingang zum Café sich genau an der Schnittstelle befindet, kommt es oft zu gefährlichen Situationen.

1. JULI 2018 www.grazer.at graz 15 soll weg! Ärger um Wegsperre bei der Kanzel – Der „Grazer“-Leser Viktor Pölzl durchwandert leidenschaftlich gern die Bergwelt rund um Graz und schätzt da auch die Kanzel des Kanzelkogels. Pölzl: „Die Kanzel ist uralter Kulturboden. Als der Steinbruch Dennig nahe genug an den früheren Gipfel herangekommen war, durfte die Spitze mit Segen der Behörde abgetragen werden. Geblieben ist der Südgipfel, von Unterm Uhrturm www.grazer.at dem es eine tolle Aussicht nach Westen, Süden und Osten gibt. Vom Schöckl bis zum Plesch. Jetzt gibt es plötzlich ein dauerhaftes Betretungsverbot des Kanzelkogels“, klagt der Leser. Tafeln wurden aufgestellt, die die Wegsperre offiziell suggerieren, die aber nach dem Forstgesetz unzulässig sei, so Pölzl. Bei Sprengungen ist klar, dass kurzzeitig der Wanderweg gesperrt wird. KK (2) Vorsorge in Apotheken ■■ Von 2. Juli bis 10. November findet in steirischen Apotheken die „YES we care“-Vorsorgeaktion statt. Ziel ist es, Risikofaktoren wie erhöhte Blutzuckerwerte frühzeitig zu erkennen und die Steirer „zu motivieren, zu einer Vorsorgeuntersuchung zu gehen“, so Apothekerkammerpräsident Gerhard Kobinger. „Weltweit sind 366 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Die Hälfte dieser Menschen weiß allerdings nicht, dass sie mit Diabetes lebt“, so der Grazer Diabetes-Experte Hermann Toplak. Die Aktion wird in Exel-Medical-Chef Thomas Exel, Apothekerkammerpräsident Gerhard Kobinger und Mediziner Hermann Toplak (v. l.) EXEL MEDICAL Kooperation mit dem Land Steiermark, der Apothekerkammer, den steirischen Apotheken und Gemeinden sowie der Exel Medical GmbH umgesetzt. Mit einem Gutschein, der unter anderem in den Apotheken aufliegt, können Kunden direkt in der Apotheke einen Schnelltest machen, nach wenigen Minuten weiß der Betroffene, ob er ein erhöhtes Fettstoffwechsel- und Diabetesrisiko hat. „Wir stellen keine Diagnosen“, betont Kobinger. „Wir schicken Menschen mit fragwürdigen Werten zum Arzt.“ DAW

2021