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1. Juli 2018

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- Öffi-Haltestellenausbau für fünf Grazer Bezirke - Gebühren fürs Laden und Parken: Vorteile für E-Autos fallen - Gastroboote: Murschifffahrt kommt 2020 - Mehr Radplätze in der Grazer Innenstadt - Formel 1: Schlossberg trifft Spielberg

12 graz www.grazer.at

12 graz www.grazer.at 1. JULI 2018 Barrierefreies Graz www.grazer.at Stadtrat Kurt Hohensinner (l.) mit Sacher-Geschäftsführer Mario Ebster Grawe-Chef K. Scheitegel (3. v. r.) mit VÖL-Kollegen R. Sturn, H. Schultes, G. Schöffmann, J. Stockinger und W. Schieferer (v. l.) GRAWE/RALPH KÖNIG Länderversicherer mit Prämien-Plus ■■ Die Vereinigung Österreichischer Länderversicherer (VÖL) zog am Freitag in Graz Bilanz über das Jahr 2017. Das Prämienwachstum betrug 2,86 Prozent, die sechs Länderversicherer Grazer Wechselseitige, Niederösterreichische Versicherung, Kärntner Landesversicherung, Tiroler Versicherung, Vorarlberger Landes-Versicherung und Oberösterreichische Versicherung mit ihren insgesamt 1,6 Millionen Kunden liegen damit weiter auf dem vierten Platz des österreichischen Versicherungsrankings. M. Eustacchio (Mitte) mit Bauarbeitern bei der GleichenfeierLEITNER Gleichenfeier in der Faunastraße ■■ Beim städtischen Wohnbauprojekt in der Faunastraße fand diese Woche die Gleichenfeier statt. Mit dem Neubau in der Faunastraße trete die Stadt Graz nach 48 Jahren erstmals wieder als eigener Bauherr auf, ist Vizebürgermeister und Wohnungsreferent Mario Eustacchio stolz. Als Meilenstein im zukünftigen sozialen Wohnbaukonzept sichere sich Graz hier eine erweiterte Möglichkeit der stadteigenen Grundstücksnutzung, „Das Sacher ist für alle da“ AKTION. Im Rahmen von „Barrierefreies Graz“ checken wir Betriebe auf ihre Barrierefreiheit. Diese Woche war das Café Sacher an der Reihe. Von Daniel Windisch daniel.windisch@grazer.at Die Stadt Graz, die Wirtschaftskammer, der Verein Selbstbestimmt Leben und „der Grazer“ haben gemeinsam die Aktion „Barrierefreies Graz“ gestartet. Dabei besuchen wir Unternehmen und sehen uns an, wie ernst sie es mit der Barrierefreiheit nehmen. Diese Woche nahmen Sozialstadtrat Kurt Hohensinner und „der Grazer“ das Café Sacher in der Herrengasse in Augenschein. Barrierefreie Zugänge, Behinderten-WC, mit dem Rollstuhl unterfahrbare Tische – das Sacher hat dies alles seit Anfang an. „Vor 14 Jahren, als das Sacher aufgesperrt hat, wurde das gleich mitbedacht“, erzählt Geschäftsführer Mario Ebster. Und das werde auch von den Gästen gut angenommen: „Wir haben hier wöchentlich Gruppen mit Rollstuhlfahrern, das sind immer circa zehn Leute“, so Ebster. Von der Barrierefreiheit profitieren freilich nicht nur Rollstuhlfahrer: „Wir haben natürlich auch viele ältere Gäste, die mit dem Gehstock kommen. Das Sacher ist für alle da.“ Hohensinner freut sich, dass im Sacher Barrierefreiheit großgeschrieben wird: „Es ist wichtig, dass wir gerade in der Innenstadt solche Vorzeige-Lokale haben, weil dieses Lokal auch sehr viele Touristen anzieht.“ Ein Hürde gibt es indes noch: die hohe Schwelle zwischen Gastgarten im Rathaus-Hof und dem Innenbereich des Lokals. Mittels einer Rampe oder einer ähnlichen Konstruktion soll die- Der Zugang von der Herrengasse ist durchgehend barrierefrei. LUEF (2) ses Hindernis bald beseitigt werden. Die Stadt Graz als Vermieter – das Sacher befindet sich ja im Rathaus – „arbeitet mit dem Mieter an einem barrierefreien Gatgarten“, kündigt Hohensinner eine rasche Lösung an. Übrigens: Das Sacher legt nicht nur großen Wert auf Barrierefreiheit, sondern geht auch beim eigenen Personal mit gutem Beispiel voran. „Wir leben Gleichberechtigung aktiv“, betont Ebster. „Wir haben selber zwei Mitarbeiter mit Behinderung eingestellt, das ist ein Zehntel unseres Personals.“

1. JULI 2018 www.grazer.at graz 13 Mehr Radplätze in der Innenstadt MITM RADL DO. Die Innenstadt braucht mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, findet der Bezirksrat. Deshalb wurden jetzt zusätzliche Spiralparkplätze an vier Standorten beschlossen. Von Valentina Gartner und Verena Leitold redaktion@grazer.at Die derzeitige Situation und die wachsende Anzahl der Fahrradnutzer führen naturgemäß zu großen Spannungen zwischen Radfahrern, Anrainern, Gewerbetreibenden und Fußgängern. Es gibt in der Innenstadt viel zu wenige Fahrradparkplätze“, so Bezirksvorsteherin der Inneren Stadt Ludmilla Haase. Um das Problem zu lösen, forderte sie jetzt im Bezirksrat zusätzliche Abstellmöglichkeiten. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Konkret geht es um folgende vier Standorte: ☞ Schmiedgasse – Ecke Hauptplatz: Der Fahrradparkplatz vor dem Rathaus ist ständig überfüllt. Neue Fahrrad-Schnecken (siehe Foto) in der neuen Fußgängerzo- ne in der Schmiedgasse sollen ihn entlasten. ☞ Sporgasse vor dem Luegg- Haus: „Wild“ abgestellte Räder stören das schöne Fotomotiv. Die bestehenden Spiralparker sollen die Sporgasse aufwärts erweitert werden. ☞ Eisernes Tor (Haus Nr. 2): Zur Entlastung von Hamerling- und Stubenberggasse ist eine Erweiterung der Fahrradplätze geplant. ☞ Joanneumring – Ecke Jakominiplatz: Die Aufstellung von Fahrrad-Schnecken bietet zusätzliches Angebot und entlastet den Jakominiplatz, die Stubenberg- und die Hamerlinggasse. Die Schnecken können zum Beispiel bei Veranstaltungen temporär entfernt werden und sind laut Haase außerdem kostengünstig. Auch der häufig überfüllte Fahrradparkplatz vor dem Rathaus soll in der neuen Fußgängerzone in der Schmiedgasse erweitert werden. SCHERIAU Ferienpaten-Aktion geht ins Finale! REKORDKURS. Die Ferienpatenaktion 2018 dürfte die bislang erfolgreichste sein. Wir haben 175 Patenplätze. Die „Grazer“-Leser und -Leserinnen waren wiederum großzügig. Insgesamt wurden bislang 13.128 Euro gespendet, was rund 175 Patenplätzen entspricht. Die Patenkinder kommen aus armen Familien und können dank der Leser-Familie gratis Ferien machen. Und das in richtigen Ferien paradiesen. Nächste Woche geht es schon los, und die ersten Kinder gehen auf Reise. Entweder nach Sekirn am Wörthersee (Kinderfreunde), an den Turnersee in Kärnten (Kinderland), an die Obere Adria (Marina Julia, Kinderfreunde) oder in die romantische Burg Finstergrün (Evangelische Jugend). THINKSTOCK Liste der Menschlichkeit ■■Volle Patenplätze (ein Platz 75 Euro): Wolf Toriser (2 Plätze), Karin Stepan (2 Plätze), Romana Haidenhofer, Harald Demmer, Manuela Wutte (4 Plätze), Roswitha Jeitler, (2 Plätze), MOMATRE (monatlicher Mama-Treff, 2 Plätze), Alexan dra Oswald, Fritz Toth (2 Plätze), Marina Egger, Klaus Müllner (4 Plätze), anonym (35 Plätze) ■■ACHTUNG: Zwecks Datenschutz erklären sich Spender einverstanden, dass sie hier veröffentlicht werden, sonst müssen sie uns ein Nein mitteilen. ■■Überweisung: Bank: Raiffeisen Landesbank, Stmk. IBAN: AT 7138 0000 0000 0282 66, Kontoinhaber: Media 21 GmbH, Der Grazer. Zweck: Ferienpatenaktion 2018

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