8 graz www.grazer.at 1. JÄNNER 2022 Weichenstellung für Auch der Schulchristbaum wanderte am Heiligen Abend ins Marienstüberl. HLW Schrödinger zeigt wieder Herz ■ Bereits seit Jahren gibt es eine Kooperation zwischen der HLW Schrödinger und dem Marienstüberl. So wurden auch heuer 190 Weihnachtssackerln mit warmen Wintersocken, Toilettenartikeln und Süßem von Direktorin Margareta Petermandl und den Schülern der 2HLKa an Philipp Friesenbichler und Franz Waltl vom Marienstüberl übergeben. Finanziert wurden die Sackerln durch Weihnachtskarten, die um insgesamt 4500 Euro an Lehrer und Schüler verkauft wurden. Billa versorgte die Kinderstation im LKH Graz mit Süßigkeiten. BILLA Billa spendete 250.000 Euro ■ Das ganze Jahr über arbeiten alle über 1200 Billa- und Billa-Plus-Märkte in ganz Österreich mit sozialen Einrichtungen zusammen, um wertvolle sowie noch einwandfrei genießbare Lebensmittel zu spenden. Zusätzlich kamen diesmal noch weihnachtliche Süßwaren im Wert von rund einer Viertelmillion Euro diversen karitativen Organisationen in Österreich und der Kinderstation der Landesklinik Graz zugute. KK Stadtrat Kurt Hohensinner freut sich auf ein Jahr der Kinder 2022. Den jüngsten Grazern gelte es nach schwierigen Pandemie- Zeiten etwas zurückzugeben. Das Vorhaben hat den Gemeinderatsausschuss im Herbst bereits passiert. KK, STADT GRAZ/FISCHER Raaba-Grambach: Aktiver Kindergemeinderat NEU. Seit kurzem gibt es in Raaba-Grambach einen neuen Kindergemeinderat. Er plant etwa mehr Spielangebote und die Verschönerung des Ortsbilds. Die Kindergemeinderäte haben seit 2018 viele Projekte umgesetzt. Nico, Filip, Veronika, Nikolai und Pia (v. l. n. r.) tüfteln an neuen Projekten.BETEILIGUNG.ST ■ Seit 2018 dürfen Kinder in Raaba-Grambach in der Politik mitmischen. Dabei bringt ein Kindergemeinderat seine Anliegen und Themen selbstständig ein und setzt diese um. „Kinderaugen sehen ihre Gemeinde anders. Sie achten darauf, was Kindern hier gefällt, und wissen am besten Bescheid, was sie zum Wohlfühlen in der Gemeinde brauchen“, so Nadja Ulz, Projektleiterin von beteiligung.st, der Fachstelle für Kinder-, Jugend- und Bürgerbeteiligung. Gemeinsam mit Jakob Kramer begleitet sie den Kindergemeinderat bei seinen monatlichen Treffen. Mit bunten Sitzbänken, selbst gestalteten Verkehrsschildern bei stark befahrenen Straßen, einem Naturkräuterlehrpfad und Naschgarten sowie verschiedenen Aktionen rund um das Thema Umweltschutz und Müllbeseitigung kann der Kindergemeinderat schon einige Erfolge verbuchen. „Diese Zusammenarbeit von Kindern und Erwachsenen auf Augenhöhe hat schon einige tolle Projekte hervorgebracht“, freut sich auch Bürgermeister Karl Mayrhold. Nun gibt es mit Filip, Lena, Max, Nico, Nikolai, Pia, Sarah und Veronika einen neuen Kindergemeinderat, der viel vorhat: Die Kinder wollen sich mit dem örtlichen Spielangebot, der Fahrradmobilität und der Ortsbildverschönerung beschäftigen.VALI, FAB
1. JÄNNER 2022 www.grazer.at graz 9 das Jahr der Kinder TOP. Von Sommer 2022 bis Sommer 2023 steht alles im Zeichen der Kinder und Jugendlichen. Jetzt wird geplant. Noch im Jänner erfolgt der Grundsatzbeschluss. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Auf EU-Ebene hat man sich auf das Europäische Jahr der Jugend 2022 zur Stärkung junger Menschen geeinigt. Auf Bundesebene wird im Gesundheits- bzw. Sozialministerium dazu gerade an einem nationalen Aktionsplan mit Maßnahmen für gleiche Chancen für sozial benachteiligte Kinder ausgearbeitet. Und auf kommunaler Ebene bereitet die Stadt Graz gerade alles für ein Jahr der Kinder und Jugendlichen vor. Da von der neuen Rathauskoalition ja bisher nur ein Budgetprovisorium vorgelegt und beschlossen wurde und ein solches Schwerpunktjahr deshalb erst mit dem neuen Budget im Juli starten kann, soll das Jahr der Kinder von Sommer 2022 bis Sommer 2023 dauern. Einen ent- sprechenden Grundsatzbeschluss bereitet die ÖVP gerade vor. Ihr Frontmann Kurt Hohensinner ist als Stadtrat ja für die Agenden von Jugend und Familie zuständig. „Kinder und Jugendliche haben in diesen schwierigen Zeiten Großartiges geleistet und gleichzeitig auf vieles verzichtet. Und nun sollen sie aufholen und nachholen dürfen, was sie während der Pandemie vermisst haben“, beschreibt er die Beweggründe für den Schwerpunkt. Erste Details Ein halbes Jahr lang möchte man jetzt ein Konzept dafür ausarbeiten. „Die Vereine klopfen jetzt schon mit Ideen an und auch unter Einzelpersonen ist schon eine kleine Bewegung mit Menschen entstanden, die sich gerne einbringen möchten“, erfährt man aus dem Büro Hohensinner. Inhaltlich kann man sich natürlich gut vorstellen, mehrere Ressorts aus der eigenen Zuständigkeit zu verbinden: Sowohl die Themenbereiche Sport und Soziales als auch Inklusion würden sich dafür gut anbieten. Stichworte sind außerdem die „spielbare Stadt“, Jugendzentren und andere räumliche Ressourcen. Kurz: „Alles, was Spaß und Freude bringt, aber auch Themen wie psychologische Betreuung.“ Strukturell und finanziell hofft man auf ähnliche Ausmaße wie bei den vorangegangenen Schwerpunktjahren: In das Sportjahr 2021 wurden 2,5 Millionen Euro (plus Erhöhung des Sportbudgets um eine Million jährlich) investiert, in das Kulturjahr 2020 sogar fünf Millionen. Einen Programmmanager als Organisator im Inneren und Gesicht nach außen würde man sich ebenfalls wieder vorstellen. 300 Packerln für Arche Noah ■ Die Aktion „Christkind für Tierheimtiere“ nahm zu Heiligabend ihr Ende, die Grazer Arche Noah zog daraufhin Bilanz: Weit über 300 Geschenke erreichten die Schützlinge, es musste sogar ein zweites Lager für die Packerln hinzugezogen werden. Einige Tiere fanden sogar schon vor Weihnachten ein neues Heim.
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