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1. Februar 2021

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- 80.000 Steirer haben sich am ersten Tag für Covid-Impfung angemeldet - Lockdown-Lockerung: Handel und Schulen dürfen aufsperren - Grazer Politiker im großen Interview

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8 graz www.grazer.at 1. FEBRUAR 2021 FISCHER, SCHERIAU (2), LUEF, KANIZAJ VP-Stadtrat Kurt Hohensinner, SP-Graz-Chef Michael Ehmann, KP-Stadtrat Robert Krotzer, Neos-Graz-Chefin Sabine Reininghaus, VP-Stadtrat Günter Riegler (v.l.) Da geht es dann nur noch um Inhalte – mit wem man die Ziele besser umsetzen kann. Grundsätzlich traue ich mich aber zu sagen: wir haben in dieser Periode so viel weitergebracht wie noch in keiner zuvor weitergebracht wurde.“ Themenschwerpunkte Weiterbringen wollen aber alle Parteien etwas. Allein, welche die momentan wichtigsten Themen der Stadt sind – da gehen die Meinungen naturgemäß auseinander. Für den Bürgermeister ist es essentiell, das friedliche Zusammenleben mit allem, was dazugehört, zu garantieren. Vize Eustacchio möchte mit möglichst vielen Gemeindewohnungen leistbaren Wohnraum in Graz schaffen. Verkehrsstadträtin Kahr will die Verbesserung der Öffi- und Radweginfrastruktur weiter forcieren. Der kürzlich auch von den Grünen vorgeschlagene S-Bahn- Ring gehört da dazu. „Wir sind schon immer für den S-Bahn-Ausbau gewesen, deshalb haben wir mit dem Land Steiermark diesbezüglich auch eine Planungsgruppe eingerichtet“, erläutert Kahr. „Der Ausbau wird in drei Stufen passieren: In der ersten Stufe werden mehr Angebote auf den bestehenden Strecken gemacht, als zweites kommen neue Knoten und neue Haltestellen. Die dritte Stufe wäre dann ein Strecken-Neubau der S- Bahn, der sie auch unterirdisch direkt ins Zentrum führt.“ Schwentner sieht als „die großen Themen in Graz Stadtplanung, Grünraum und Verkehr, aber auch das Zusammenleben.“ Alles in allem möchte sie „Mehr Grün für die Stadt. Das heißt mehr Platz für Bäume, aber auch mehr Platz für Menschen.“ Stadtrat Riegler verspricht „finanzielle Stabilität“ und das Beibehalten des Investitionskurses – und das trotz Corona-Krise: „Ende 2020 haben wir sogar weitere Mittel auf Schiene gebracht, um es gewissermaßen bildlich zu sagen. Zum Beispiel für die Remise Steyrergasse wurden sieben Millionen Euro Planungsmittel herausgelassen. Weil wenn man 15 neue Straßenbahn-Garnituren anschafft, brauchen die auch Platz zum Abstellen und für die Reparaturen.“ Krotzer möchte weiter an der städtischen Gesundheitsversorgung arbeiten. Die Krise habe gezeigt, dass diese einen zentralen Stellenwert einnehmen müsse. „Es gilt unser gutes System mit allen Mitteln zu erhalten – und in vielen Bereichen natürlich durchaus noch auszubauen und zu stärken.“ „Es gibt so viele Projekte in der Stadt, die wichtig und wesentlich sind, aber momentan müsste der Fokus darauf liegen, wie man die Grazer dazu befähigen kann ihre Mitbürger mitzunehmen und nicht zurückzulassen“, findet Ehmann. Er möchte deshalb das Jahr der Solidarität ausrufen und verschiedene Maßnahmen setzen – etwa den bekannten Gastrogutschein für den Wirt ums Eck, oder die Corona-Card. Hohensinner möchte den Schwerpunkt in der Sozialpolitik auf Arbeit und Beschäftigung legen und plant da etwa Unterstützungsprojekte für ältere Menschen, Einsteiger in den Arbeitsmarkt sowie Menschen mit Behinderung. Und Neos-Gemeinderätin Reininghaus möchte vor allem die Elementarpädagogik in der Stadt verbessern. Sie fordert, „dass die Gruppengröße von 25 Kindern auf 18 reduziert wird und, dass dem Beruf der Kindergartenpädagogin mehr Wertschätzung entgegengebracht wird. Außerdem ist die Erfüllung der Barcelona- Kriterien – das heißt, dass 33 Prozent der Kinder von 0-3 einen Betreuungsplatz finden sollten – in Graz nur knapp gegeben. Denn wenn 33 Prozent der Mindeststandard sind, dann hat die Stadt Graz 33,8 Prozent erreicht – und damit sind wir überhaupt nicht zufrieden.“ Sportstadt Graz Neben der Wahl und den zuvor angesprochenen Themen, wird uns dieses Jahr natürlich die Corona-Krise weiterhin beschäftigen. Alle Stadtregierer und Clubchefs haben ihre Lehren aus der Krise gezogen und wollen weiter daran arbeiten, die Pandemie zu bewältigen und die wirtschaftlichen und sozialen Folgen so gut wie möglich abzufedern. Davon abgesehen, gibt es 2021 aber auch durchaus positive Ereignisse, auf die man sich als Grazer freuen darf. Es steht nämlich das Jahr des Sports bevor. „Wenn wir jeden zumindest einmal erreichen und zum aktiven Sport motivieren, dann ist der erste Schritt zur sportlichsten Stadt Österreichs getan“, freut sich der zuständige Stadtrat Kurt Hohensinner. „Das Sportjahr ist da ja nur das Impulsjahr. In seinem Windschatten haben wir es geschafft, das Sportbudget, das jahrelang auf drei Millionen eingefroren war, auf fünf Millionen anzuheben. Das wird indexiert, also wird es nicht weniger.“

1. FEBRUAR 2021 www.grazer.at graz 9 Zitta sucht ein Zuhause Grazer Pfoten Dieser Baum wird kommende Woche wegen eines Pilzes entfernt. KK (2) Baum wegen Pilz entfernt ■ Bei der großen, fast 35 Meter hohen Platane im Kreuzungsbereich Wilhelm-Fischer-Allee / Glacisstraße im Grazer Stadtpark wurden bereits 2016 die ersten Fruchtkörper des Eschenbaumschwammes am Stammfuß festgestellt. Diese Pilzart verursacht vor allem im Wurzelbereich eine ausgedehnte Holzzersetzung. Durch den im November 2020 durchgeführten Zugversuch wurde eine derartig ausgebreitete Holzzersetzung im Wurzelbereich festgestellt, sodass die Standsicherheit des Baumes nicht mehr gewährleistet werden kann. Eine Besichtigung und Beurteilung erfolgte ebenfalls durch den Naturschutzbeauftragten der Stadt Graz, Wolfgang Windisch. Daher wird dieser Baum am Dienstag, 9. Februar, und am Mittwoch entfernt. Eine Ersatzpflanzung mit einer Platane ist noch in diesem Frühjahr geplant. Zitta möchte mit ihrem Herrchen durch dick und dünn gehen.NATASCHA CRETTON Wenn sie jemanden nicht Tiere. Zitta wird nicht zu Kindern vermittelt. so gut kennt, ist Zitta eine skeptische Hündin. Sobald sie ihre Schüchternheit überwunden hat, kuschelt sie aber gerne - weiblich - 7 Jahre und hört auch auf die Grundkommandos. Sie geht sehr vor- - mag keine Kinder - Herdenschutzhund bildlich an der Leine und lässt sich durch nichts aus der Ruhe Kontakt: Arche Noah bringen. Sie mag Hunde je nach www. aktivertierschutz.at Sympathie, aber keine anderen Tel. 0676/84 24 17 437 Digitale Stadt: 24 Stunden Service DIGITALISIERUNG. Mit dem Portal digitalestadt.at wurde ein neuer städtischer Themen-Server umgesetzt, auf dem nun gesammelt alle Formulare der Stadt Graz online zugänglich sind. Als eine der ersten Städte Österreichs bietet Graz ein Portal an, auf dem Online- Services für Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für die Stadtverwaltung leicht verfügbar sind. Der Server digitalestadt.at bietet eine Reihe von Vorteilen: Als digitale Services sind die Leistungen der Stadt Graz nun auch online verfügbar. Den persönlichen Weg in ein Amt oder eine Dienststelle erspart man sich und auch auf Öffnungszeiten muss nicht geachtet werden, denn mit den digitalen Services sind die Online-Formulare rund um die Uhr sieben Tage in der Woche verfügbar. Mittlerweile sind über 200 Formulare auf digitalestadt.graz. at online abrufbar. Dazu zählen unter anderem die Vormerkung für die städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen, der Mobilitätsscheck, Förderungen zu Reparaturdienstleistungen, die Änderung des Hauptwohnsitzes sowie der Antrag auf eine SozialCard. Bürgermeister Siegfried Nagl sieht im neuen Portal digitalestadt.graz.at einen großen Mehrwert für die Grazer Bevölkerung: „Mit den Services von digitalestadt.graz.at können die Grazerinnen und Grazer ihre Amtswege einfach und bequem von Zuhause aus erledigen. Graz ist eine der ersten Städte, die ein solches Service bietet.“ Präsidialabteilungsleiterin Verena Ennemoser, Bürgermeister Siegfried Nagl und Vizebürgermeister Mario Eustacchio (v.l.) präsentieren das neue Online-Portal. FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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