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1. Dezember 2021

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- Grazer Studie zeigt: Acht Monate Schutz für Corona-Genesene - Wieder Corona-Demo in Graz - Skandal-Video: Spitzenbeamte nun suspendiert - Interview zum Welt-AIDS-Tag: Nicht auf HIV vergessen - Initiativen gegen autofreie City

2 graz www.grazer.at

2 graz www.grazer.at 1. DEZEMBER 2021 Die Biobank verwahrt humane Proben sicher und ethisch korrekt. MED UNI GRAZ Die Corona-Zahlen sind in Graz wieder etwas gesunken. GETTY Corona-Zahlen aus Graz und GU ■ In Graz sind die Zahlen seit gestern etwas abgesunken. Aktuell liegt die Sieben-Tage- Inzidenz in Graz bei 724,1 (gestern: 744,7), in Graz-Umgebung sogar bei 854,6 (gestern: 859,0). Der Steiermark-Durchschnitt beträgt 813,4 und liegt damit minimals höher als gestern (812,5). Den höchsten Wert hat aktuell der Bezirk Liezen mit 1012,7. Insgesamt 355 Menschen sind in Graz mit einer Corona-Infektion verstorben, 278 in Graz- Umgebung. Claudia Schönbacher und Alexis Pascuttini überbrachten Spenden. KK FPÖ: 500 Euro für gerettete Katzen ■ Ein Mann fragte die Tierrettung letzte Woche nach Gift für seine 14 Katzen. Sie wurden stattdessen gerettet und in der Arche Noah untergebracht. Eine muss sogar operiert werden, man bittet nun um Spenden zur Unterstützung. Dieser Bitte kamen heute auch die neue Tierschutzstadträtin Claudia Schönbacher und Clubobmann Alexis Pascuttini von der FPÖ nach: 500 Euro überbrachten sie für die armen Katzen. Grazer Studie zeigt: Acht Monate Schutz für Corona-Genesene INTERESSANT. Eine Studie der Med Uni zeigt, dass Corona-Genesene bis zu acht Monate Antikörper haben. Personen mit Vorerkrankungen haben mehr. Von Valentina Gartner valentina.gartner@grazer.at ■ Erst am Samstag gab es die bisher größte Corona- Demo in Graz, heute haben sich Demonstranten in der Herrengasse versammelt. Die Kundgebung war laut Polizei ordnungsgemäß angemeldet. „Wir sind wachsam, sollte es eskalieren, schreiten wir sofort ein“, so Sprecher Fritz Grundnig. Nach Internet-Aufrufen vor Krankenhäusern und Regierungsgebäuden zu demonstrieren, gab das Innenministerium bekannt, die Polizeipräsenz zu verstärken. „In den sozialen Medien wird viel Müll verbreitet. Der Verfassungsschutz macht regelmäßig Gefahreneinschätzung“, so Grundnig. „Momentan gibt es keine Hinweise, dass die Situation eskalieren könnte.“ Die Pandemie ist noch nicht vorbei und es gibt nach wie vor vieles über das Virus zu erforschen. Eine neue Genesenen- Studie an der Medizinischen Universität und Biobank Graz zeigte jetzt eine starke Bildung von Antikörpern gegen das SARS-CoV- 2-Virus und einen stabilen Antikörperspiegel bis zu acht Monate. Ein symptomatischer Verlauf mit zumindest einem dieser Symptome – Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Geschmacksverlust, Geruchsverlust – und Grunderkrankungen führen diesen Ergebnissen zufolge zu einem höheren Antikörperspiegel. Die Ergebnisse von 326 Studienteilnehmern, die zwischen Februar 2020 und Jänner 2021 eine Erkrankung mit „mildem Verlauf“ durchlebt haben, haben es in die Publikation „Journal of Infection“ geschafft. Vorerkrankungen Die Studie will erforschen, wie sich der Antikörperstatus im Zeitraum von bis zu einem Jahr verändert. Bisher konnten die Forscher beobachten, dass die Höhe der Antikörper zumindest rund acht Monate lang relativ stabil bleibt. „Eine interessante Beobachtung konnte im Zusammenhang mit vorhandenen Erkrankungen gemacht werden. Menschen mit Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, der Atemwege, des Magen-Darm-Traktes, der Schilddrüse, des Nervensystems oder mit Bluthochdruck haben einen höheren Wert an Antikörpern als Studienteilnehmer ohne Vorerkrankung“, so Chiara Banfi vom Institut für medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation. Ein weiterer Aspekt, der die Höhe der Antikörper beeinflusst, ist der Verlauf der Krankheit. Personen, die mindestens ein Hauptsymptom von Covid-19 (Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Geschmacks- oder Geruchsverlust) zeigten, wiesen einen höheren Antikörperwert auf als Genesene, die keines dieser Symptome beschrieben haben. Die tatsächliche Bedeutung des Antikörperwertes ist noch Gegenstand aktueller Forschung. Symptome danach Die Symptome einer Covid- 19-Erkrankung können noch lange nachwirken. Zwei Drittel der Studienteilnehmer (66,9 Prozent) beschrieben im Median bis zu 38 Tage nach der Infektion noch immer Symptome. Die häufigsten waren Müdigkeit (41,1 Prozent,) Veränderung des Geschmackssinnes (23,6 Prozent), Kopfschmerzen (23,3 Prozent) und Veränderung des Geruchssinnes (19,9 Prozent). Polizei ist wachsam: Wieder Corona-Demo in Graz

1. DEZEMBER 2021 www.grazer.at Skandal-Video graz 3 Spitzenbeamte nun supendiert UNTRAGBAR. Das Video der Weihnachtsfeier der Landes-Umweltabteilung sorgt gerade für heftige Kritik: Zwei hochrangige Beamte machen sich darin über NGOs und Naturschützer lustig. Von Verena Leitold verena.leitold@grazer.at Die Skandale in der Umweltabteilung des Landes gehen weiter: Nicht einmal ein Monat ist es her, dass schwere Vorwürfe rund um nicht ord- nungsgemäß abgewickelte UVP- Verfahren laut wurden. Heute wurde ein Video der Weihnachtsfeier besagter Abteilung 13 öffentlich: Zwei hochrangige Beamte machen sich darin in einem Lied über NGOs und besorgte Bürger lustig. Der Schlager „Aber bitte mit Diese beiden Spitzenbeamten aus der Abteilung 13 (Umwelt & Raumordnung) des Landes vergriffen sich gehörig im Ton – nicht nur musikalisch. SCREENSHOT Sahne“ wurde dafür umgetextet – „Kartoffel und Gemüse allerlei, aber bitte mit Blei“ lautet der neue Refrain. „Da werd‘ns plärr‘n und quatsch‘n zum Schutz der Natur, da hot ma in da Verantwortung laungsam wirklich gnua“ lautet beispielsweise eine weitere unangemesse Textzeile. Das Video wurde von der zuständigen Landesrätin Ursula Lackner als „untragbar und unerträglich“ bewertet. „Ich habe dieses Video heute früh gesehen und unverzüglich Kontakt mit der Personalabteilung aufgenommen, um die Suspendierung der Abteilungsleiterin zu fordern. Die Suspendierung kann nur der Dienstgeber, also das Amt der Steiermärkischen Landesregierung veranlassen, nicht ich als Regierungsmitglied.“ Diese folgte promt: Seitens der Dienstbehörde wurde die vorläufige Suspendierung der Leiterin der Abteilung 13 verfügt. Der für UVP- Verfahren zuständige Referent, gegen den ebenfalls Ermittlungen eingeleitet wurden, wird nunmehr aus der Abteilung abgezogen. Indes bittet Lackner um Entschuldigung für das Bild, das das Video von der besagten Abteilung erzeugt. „Viele Mitarbeiter arbeiten dort mit großem Einsatz für die Steirer, für eine bessere Steiermark. Daher schmerzen derartige Grenzüberschreitungen einzelner noch mehr. Ich werde sicherstellen, dass das Land einerseits die Aufklärung der strafrechtlichen Vorwürfe vollumfänglich unterstützt, und andererseits in der Abteilung jene Veränderungen herbeigeführt werden, die es braucht, um ihr Ansehen wiederherzustellen.“ Sportlicher Krampuslauf im Park LET‘S GO. Auch im Lockdown kommt die Bewegung nicht zu kurz. Das Sportjahr lädt am 5. Dezember, dem zweiten Adventsonntag, zum sportlichen Orientierungs-Krampuslauf im Stadtpark ein. Selbst wenn alle Veranstaltungen der Vereine, die für Dezember geplant waren, abgesagt oder verschoben werden mussten, hat sich das Sportjahr eine bewegte Alternative für Kinder und Familien überlegt: „Bewegung in der frischen Luft ist ein guter und wichtiger Ausgleich im Lockdown, daher haben wir uns sehr spontan für eine sportliche Aktion speziell für Kinder und Familien entschieden“, erklärt Sportstadtrat Kurt Hohensinner. Am 5. Dezember soll es einen „Orientierungs-Krampuslauf“ geben. Von 10 bis 16 Uhr sind insgesamt 13 Stationen mit Krampusbildern im gesamten Areal des Stadtparks aufgestellt. Dazu gibt es eine Orientierungskarte (erhältlich in vielen Grazer BILLA-Filialen oder zum Runterladen auf www.letsgograz.at/ krampuslauf), auf der alle Stationen eingezeichnet sind. Auf den Krampusbildern ist jeweils ein Buchstabe aufgedruckt, alle Buchstaben ergeben in der richtigen Reihenfolge ein Lösungswort. Dieses trägt man auf der Orientierungskarte ein, damit bekommt man am Ende etwas Süßes als Belohnung. Start und Ziel sind jeweils auf der Passamtswiese im Stadtpark. Mehr zum Orientierungs- Krampuslauf unter letsgograz. at. Sportstadtrat Kurt Hohensinner und Sportjahr-Koordinator Markus Pichler laden zum sportlichen Krampuslauf im Stadtpark. STADT GRAZ/FISCHER NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS ENTGELTLICHE KOOPERATION

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