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1. Dezember 2019

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- 300 Leih-E-Tretroller rollen auf Graz zu - Bebauung des Ackern-Areals: Puntigamer fürchten den Verkehrsinfarkt - Unweltfreundliches Graz: Stoffsackerl-Stände boomen - Neue Radwege 2020 schon befahrbar - Neue Ampel in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße sorgt für Verwirrung - Geidorfer in Sorge um neuen WKO-Glasbau - Millionen für das Wohnen in Graz - Prik Thai, Tonkin, Pho You, The Dude: Asia-Boom in Graz geht weiter

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16 graz www.grazer.at 1. DEZEMBER 2019 Millionen für Alexander Hödl (2. von links) und ein Teil des Reinigungstrupps am Griesplatz. Ihre Mission: Wir machen den Bezirk Gries sauber, täglich. Holding-Team macht saubere Sache in Gries SAUBERER BEZIRK. Ein Bezirksteam aus 13 Mitarbeitern macht Bezirk Gries täglich sauber! Von Vojo Radkovic vojo.radkovic@grazer.at Alexander Hödl, stellvertretender Bezirksgruppenleiter für Gries, ist bereits seit 21 Jahren im Dienste der Stadt und im Einsatz für ein sauberes Graz tätig. Die Reinigungsmannschaft für den Bezirk Gries rund um Leiter Gerhard Schöpfer besteht aus insgesamt 13 Mitarbeitern der Holding Graz – zwölf Männern und einer Frau. Sie kehren ganz Gries jeden Tag ab 6 Uhr in der Früh sauber. Das Holding-Team arbeitet in Dreierteams und fährt unterschiedliche Routen durch den gesamten Bezirk. Ein Hotspot ist zum Beispiel der Griesplatz, der dem Holding- Reinigungstrupp besonders am Wochenende viel Arbeit abverlangt. Wenn bis zu 3000 Partygäste in der Postgarage feiern, bleibt leider viel an Abfall auf dem Boden liegen. Das reicht von Glasscherben über Zigarettenstummel bis hin zum zusammengeknüllten Döner- papier. Alles Dinge, die nicht auf der Straße, sondern in den Papierkörben entsorgt werden sollten. Hödl: „Wir rücken ab 6 Uhr aus, um die Straßen wieder sauberzukehren.“ Tristan Ammerer, Bezirksvorsteher Gries: „Trotz aller Herausforderungen wird der Bezirk immer sauberer. Danke an das Reinigungsteam der Holding für den Einsatz.“ Über die „Schau auf Graz“- App würden sich bereits etliche Bürger melden, „wenn sie überfüllte Mistkübel entdecken“, erzählt Hödl. Bezirk Gries in Zahlen ■■Größe des Bezirks: 5,05 km 2 ■■Einwohner: 29.683 ■■Baumbestand: 2216 Bäume ■■Längste zu reinigende Straße: Grieskai mit 1,6 Kilometern Länge ■■Kürzeste zu reinigende Straße: Jakob-Lorber-Gasse mit 40 Metern ■■Spielplätze: 9, Gesamtfläche 30.438 Quadratmeter KK Die Stadt Graz unterstützt Menschen, die weniger zum Leben – und somit weniger fürs Wohnen – haben, umfangreich, weiß Stadtrat Hohensinner. PACHERNEGG, GETTY Dieser Beitrag wurde von der Holding Graz unterstützt und unter Wahrung der vollen redaktionellen Unabhängigkeit erstellt.

1. DEZEMBER 2019 www.grazer.at graz 17 das Wohnen in Graz AUFWERTUNG. Die Wohnsituation sozial Benachteiligter ist ein Dauerbrenner. In Graz hat man umfassend und vielschichtig investiert. Von Philipp Braunegger philipp.braunegger@grazer.at alamts investiert. „Rund 960.000 Euro sind dabei in sogenannte Übergangswohnungen investiert worden. Die Stadt Graz unterhält mehrere Übergangswohnhäuser, um Menschen in akuten Notsituationen ein Dach über dem Kopf bieten zu können“, heißt es dazu aus dem Büro von Sozialstadtrat Kurt Hohensinner. Die einzelnen Teile der Unterstützung sind mannigfaltig. In den letzten zwei Jahren wurden 41 Bäder generalsaniert (Kostenpunkt 450.000 Euro), sämtliche Balkone saniert und 35 Küchen neu eingerichtet (u. a. wurden 50 Herde erneuert). Den Blick legt man auch auf den Bereich der Seniorenwohnheime, beispielgebend sind die Sanierungen im Seniorenwohnhaus Scheidtenbergergasse um 130.000 Euro. Wie sieht’s bei den städtischen Wohnheimen aus? Ins Frauenwohnheim (es bietet Platz für 65 Frauen und Kinder in 15 Wohn- Riesen-Linde soll jetzt Naturdenkmal werden Nicht zuletzt im steirischen Wahlkampf kam das Thema Unterstützung sozial benachteiligter Menschen im Bereich von deren Wohnsituation wieder vermehrt aufs Tapet, auch auf Bundesebene ist es ein Dauerbrenner. In Graz hat sich auf diesem Sektor in der jüngeren Vergangenheit viel getan: In dieser Gemeinderatsperiode wurden vonseiten der Stadt bereits über 1,5 Millionen Euro in die Wohneinrichtungen des Sozigemeinschaften) wurden 171.000 Euro gesteckt, bezahlt werden konnten damit etwa Bädersanierung, Malerarbeit und Küchensanierung. Lobend hervorheben möchte Hohensinner in diesem Bereich die Mitarbeiter des Sozialamts: „Mit ihrer Hilfe schöpfen Frauen wieder Kraft, Mut und Selbstvertrauen für ein unabhängiges, eigenständiges Leben.“ In den letzten Jahren auch stets Thema: Armut bei Männern, bzw. dass auch diese oft schwieriger wahrnehmbar ist. Die Stadt investierte daher auch gezielt ins Männerwohnheim Rankengasse: Toiletten wurden saniert, Küchen neu eingerichtet, die Bettenkapazitäten-Situation verbessert. Die finanziellen Aufwendungen ergaben in Summe 300.000 Euro. Was die Investitionen in den nächsten Jahren angeht? Weiterhin sollen pro Jahr rund 0,5 Millionen Euro im Bereich Wohnen eingesetzt werden. Das Kirchenschiff des Doms erstrahlt in neuem Glanz. Erstes Konzert im Grazer Dom ■■ Nach Fertigstellung der Renovierung des Hauptschiffes und der beiden Seitenschiffe lädt die Gesellschaft der Domchorfreunde am Mittwoch, 4. Dezember, in der „Sterbenacht Wolfgang Amadeus Mozarts“ ab 20 Uhr zu einem Benefizkonzert in den Grazer Dom. Domorganist Christian Iwan, der Grazer Domchor und das Domorchester Graz führen unter Domkapellmeister Josef M. Doeller in die Adventzeit ein. Der Erlös des Konzertes kommt der Restaurierung der Kirche zugute. Weiterrenoviert wird im Laufe des Jahres 2020. KK ■■ Auf der Grundfläche zwischen Grieskai und Schiffgasse auf Höhe der Radetzkybrücke befindet sich eine mächtige Winterlinde (mit der Kodierung 11551 im Grazer Baumkataster), deren langfristiger Erhalt vielen Baumschützern in Graz ein großes Anliegen ist. Grünen- Gemeinderätin Andrea Pavlovec- Meixner möchte den riesigen Baum jetzt zum Naturdenkmal machen und hat beantragt, dass eine Unterschutzstellung durch den Bezirksnaturschutzbeauftragten geprüft wird. Laut der Steiermärkischen Bergund Naturwacht gibt es in Graz derzeit 89 Naturdenkmale. Sie sind es aufgrund ihrer wissenschaftlichen oder kulturellen Bedeutung, ihrer Eigenart, Schönheit oder Seltenheit oder aufgrund ihres besonderen Gepräges für das Landschafts- bzw. Ortsbild. Diese Linde bei der Brückenkopfgasse soll geschützt werden. WOLFGANG WAGNER Mit einer Allee aus Bäumen und einem breiten Radweg wurde der erste Abschnitt ausgestattet. BERTRAM WERLE Alte Poststraße fast fertig ■■ Das Warten hat nun bald ein Ende! Nach mehr als einem Jahr Bauarbeiten wird der erste Teil der Alten Poststraße am 18. Dezember 2019 feierlich eröffnet. Der 800 Meter lange Abschnitt zwischen Reininghausstraße und Wetzelsdorfer Straße wird ebenso wie die östliche Kratkystraße neu gestaltet, um den Verkehr im künftigen neuen Stadtteil Reininghaus aufnehmen zu können. „Der neue Abschnitt wird eine Bereicherung für den Bezirk. Vor allem wird aber der Verkehr endlich wieder etwas entlastet. Mit Bäumen und generell grünen Pflanzen und tollen Radwegen sieht es gleich noch besser aus“, freut sich der Bezirksvorsteher von Eggenberg, Robert Hagenhofer. 160 Bäume – Amberbäume, Platanen, Roteschen und Gleditschien – wurden gepflanzt, zusätzlich wurden auf 4500 Quadratmetern Wiesen- und Muldenflächen Stauden und Zwiebelpflanzen angesetzt. Insgesamt investierte die Stadt Graz 12 Millionen Euro in das Bauprojekt.

2021